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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 27 May 2026 07:56:02 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der Hochschule Osnabrück veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/</link>
                        <description>Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsstärkster Hochschule für angewandte Wissenschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem von morgen aus? Wie können wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der Hochschule Osnabrück aktuell beschäftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die Hochschule exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem <a href="https://youtu.be/OAVAa3nB2o4" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> online abrufbar.&nbsp;<br><br><strong>Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und Lösungsansätze aus den drei Forschungsschwerpunkten „Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, „Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und „Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplinär in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren Räumlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region.&nbsp;<br><br><strong>20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr</strong><br><br>Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die Hochschule Osnabrück die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgebäude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.<br>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">Webseite der Forschungsschwerpunkte </a>zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.</p>
<p>Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gelände installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der Fähre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der Fähre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erhöht und das öffentliche Netz spürbar entlastet werden.</p>
<h4><strong>Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement</strong></h4>
<p>Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilität ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>„Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Mobilität, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. „Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ‚Wellness-Betrieb‘ gehalten.“</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gelände der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Ergänzt wird sie durch einen stationären elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.</p>
<h4><strong>Von der Forschung in die Praxis: zukunftsfähige Geschäftsmodelle</strong></h4>
<p>„Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen“, so Pfisterer. „Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anfänglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Lösungen zur Energieversorgung zu schaffen“, ergänzt Griese.</p>
<p>„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität“, sagt Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia. „Die Kombination von E-Fähre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gefördert und läuft bis Januar 2027. Die Hochschule Osnabrück bringt als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ihre interdisziplinäre Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969 – 3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Telefon: 0541 969 – 3664<br>E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 13:20:18 +0200</pubDate>
                        <title>Erstes HSOS MINT Connect Café – for women: Vernetzung und Austausch in entspannter Atmosphäre</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/05/erstes-hsos-mint-connect-cafe-for-women-vernetzung-und-austausch-in-entspannter-atmosphaere/</link>
                        <description>Offene Gespräche, persönliche Einblicke und Netzwerken für Frauen im MINT-Bereich</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Im April fand erstmals das HSOS MINT Connect Café – for women statt, das vom FemSTEMtisch organisiert wurde. In entspannter Café-Atmosphäre kamen rund 20 Frauen aus unterschiedlichen MINT-Bereichen der Hochschule Osnabrück zusammen, um sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p class="text-justify">Ein Highlight war die persönliche Fuckup-Story von Prof.in Dr.-Ing. Farzaneh Vahidi, Professorin für Hochspannungstechnik und Elektrische Energietechnik an der Hochschule. Mit großer Offenheit gab sie Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und sprach über Herausforderungen, Umwege und Lernprozesse. Damit setzte sie einen Impuls für einen offenen Austausch über realistische Karrierewege im MINT-Bereich.</p>
<p class="text-justify">Im weiteren Verlauf entwickelten sich intensive Gespräche zu Themen wie Karriereentscheidungen, persönliche Herausforderungen im Studium und Berufsalltag, Rollenbilder im MINT-Umfeld sowie zur Frage, wie Austausch und gegenseitige Unterstützung konkret gelingen können.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Die Offenheit, die gegenseitige Wertschätzung und das Engagement der Teilnehmerinnen machten deutlich, wie viel Potenzial in offenen Begegnungen steckt, in denen Erfahrungen geteilt und neue Perspektiven gewonnen werden können. Ganz besonders, wenn Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Professorinnen verschiedener MINT-Fachbereiche sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das HSOS MINT Connect Café – for women wurde von allen Beteiligten als sehr bereichernd wahrgenommen: „Es ist wichtig, dass es Chancen für Frauen in MINT gibt. Entscheidend ist aber, dass daraus reale Möglichkeiten werden. Wenn wir wollen, dass mehr Frauen in MINT bleiben und wachsen, müssen wir Zugehörigkeit schaffen. Veranstaltungen wie das HSOS MINT Connect Café - for women zeigen immer wieder, wie wertvoll es ist, Erfahrungen offen zu teilen, Orientierung zu finden und Netzwerke aufzubauen, und zwar über Fachbereiche und Karrierestufen hinweg“, betont Josefine Mersch, Studentin Wirtschaftsinformatik (dual) und studentische Hilfskraft im Projekt FemSTEMtisch.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<h4 class="text-justify"><strong>Weitere Informationen</strong></h4>
<p class="text-justify">Svenja Folkerts<br>Telefon:0591 80098 356<br>E-Mail: s.folkerts@hs-osnabrueck.de&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 12:32:34 +0200</pubDate>
                        <title>Vergangenheit zum Anfassen: Studierende der Hochschule Osnabrück entwickeln interaktive Runen-Station für das Varusschlacht-Museum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/05/vergangenheit-zum-anfassen/</link>
                        <description>Zwei Media &amp; Interaction Design-Studierende haben eine Touchscreen-Anwendung für die Sonderausstellung „VERLORENE KRIEGER – Germanen zwischen Macht und Mythos“ in einem Kooperationsprojekt mit dem Museum und Park Kalkriese entwickelt. Seit dem 25. April können Gäste des Varusschlacht-Museums in Bramsche im Osnabrücker Land eine einzigartige Präsentation von mehr als 1.200 germanischen Artefakten aus dem 2. bis 5. Jahrhundert nach Christi erleben und sich an interaktiven Stationen neue Perspektiven auf das Leben der Germanen erschließen.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Woher nahmen die Germanen eigentlich die Idee für eine eigene Schrift? Diese bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig geklärte Frage stellt sich auch im Zusammenhang mit den rund 1.500 Jahre alten Funden aus dem Thorsberger und Nydamer&nbsp;Moor im heutigen deutsch-dänischen Grenzgebiet, wo sie über die Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten blieben. Denn unter ihnen befinden sich zwei der ältesten mit Runen beschrifteten Objekte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausstellungs-Komponente motiviert zum Mitmachen</strong></p>
<p>Direkt neben der Vitrine mit den beiden Schaustücken lädt eine interaktive Touchscreen-Station dazu ein, dem Ursprung der Runen auf die Spur zu kommen. Entwickelt wurde sie von Nicole Tkacev und Michael Eden, beide studieren Media &amp; Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. In einem Semesterprojekt setzten die Studierenden das Vorhaben vollständig um: Von der Konzeption der Inhalts- und Interaktionsstrukturen über das Design der Benutzeroberfläche und der digitalen Schriftzeichen der antiken Alphabete bis hin zur Programmierung der App und dem Test der Benutzerfreundlichkeit ihrer Lösung – in regelmäßigem Austausch mit der Kuratorin Teresa Kopp und dem Ausstellungsteam. So ist eine Applikation entstanden, die mit großflächigen, eher ungewöhnlich gestalteten Interaktionselementen die Gäste des Museums dazu anregt, das älteste nordische Runenalphabet zu untersuchen, auszuprobieren und mit verschiedenen noch älteren Zeichensystemen aus Südeuropa, den möglichen Vorbildern der Runen, zu vergleichen. Zum Abschluss können die Gäste wählen, welche der aktuellen Forschungsthesen zum Ursprung der Runen sie am meisten überzeugt.</p>
<p>Kuratorin Teresa Kopp berichtet: „Unser Wunsch an die Station war es, zu zeigen, dass Forschung kein abgeschlossener Prozess ist, sondern stets von offenen Fragen begleitet wird. Die ungeklärte Herkunft der Runenschrift ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür. Mit der Station möchten wir die Besuchenden dazu einladen, sich selbst mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen, unterschiedliche Argumente abzuwägen und schließlich eine eigene Meinung zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war für uns ausgesprochen inspirierend: Mit ihrem frischen Blick von außen, kreativen Ideen und ihrem Fachwissen haben sie das Projekt auf überzeugende Weise umgesetzt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beispiel für Interdisziplinarität und Praxisbezug des Designstudiums</strong></p>
<p>Der Hochschulbetreuer Prof. Henrik Arndt stellt fest: „Die in Museen zunehmend stattfindende Erweiterung der klassischen Ausstellungsformate um digitale Interaktion und Partizipation eröffnet im Bereich des Media &amp; Interaction Designs neue, ausgesprochen spannende Tätigkeitsfelder. Es ist beeindruckend zu sehen, wie souverän die Studierenden auch diese Herausforderungen meistern und wie viel Anerkennung ihre Arbeit erfährt.“ Das Projekt zeige exemplarisch, wie sich der fachliche Facettenreichtum des Studiengangs in der Praxis bewähre, so der Professor für Interaktive Medien an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Nicole Tkacev freut sich über praktische Erfahrungen im Projekt: „Es ist ein großer Unterschied, ob man eine Aufgabe nur für die Abgabe in der Hochschule bearbeitet oder tatsächlich mit dem Auftraggeber aus der Praxis an einem Tisch sitzt. Zu sehen, wie das Museum arbeitet und dabei sein eigenes Wissen einbringen zu können, war sehr motivierend.“ Durch den engen Austausch lerne man viel schneller, was in der Praxis wichtig ist, betont die Studentin. Sie empfiehlt ihren Studiengang jedem, „der Lust auf Abwechslung hat. Wir können in ganz unterschiedlichen Bereichen ausprobieren. Durch die Praxisprojekte erhält man die Möglichkeit, nicht nur die Theorie kennenzulernen, sondern auch an echten Aufgaben zu arbeiten. Wer gern sofort etwas macht und sehen will, was aus den eigenen Ideen entsteht, ist in diesem Studiengang genau richtig.“</p>
<p>Der Studiengang Media &amp; Interaction Design kombiniert die vielfältigen Bereiche der Gestaltung digitaler Medien mit Inhalten der Informationstechnologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Vom 1. bis zum 31. Mai können sich Interessierte mit einem digitalen Portfolio um einen Studienplatz für das kommende Wintersemester bewerben. Mehr Informationen stehen unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/mid-ba" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/mid-ba</a> bereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Überregionale Bedeutung der Ausstellung im Wechselspiel von Wissenschaft, Kultur und Bildung</strong></p>
<p>Die Bedeutung der Ausstellung unterstreicht auch die hochrangige Beteiligung bei der Eröffnung: Grußworte sprachen dabei die Osnabrücker Landrätin Anna Kebschull, der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs, die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur von Schleswig-Holstein Dorit Stenke sowie Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. Die Einführung übernahmen Ralf Bleile, Direktor des Museums für Archäologie Schloss Gottorf, und Stefan Burmeister, Geschäftsführer des Museums und Parks Kalkriese. Ihre Präsenz verdeutlicht die überregionale Relevanz der Ausstellung und die enge Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Bildung. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 7. November 2027 im Museum und Park Kalkriese zu sehen.<br>Weitere Informationen: <a href="http://www.verlorene-krieger.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.verlorene-krieger.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong><br>Hochschule Osnabrück<br>Prof. Henrik Arndt<br>Professor für Interaktive Medien<br>Telefon: +49 (0) 541 969-3882<br>E-Mail: <a href="mailto:h.arndt@hs-osnabrueck.de">h.arndt@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:07:34 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Energieverluste, mehr Effizienz: Forschung zu elektrischen Antriebssystemen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/04/weniger-energieverluste-mehr-effizienz-forschung-zu-elektrischen-antriebssystemen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Promovend untersucht das Zusammenspiel von Umrichter und Elektromotor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Elektrische Antriebe sind allgegenwärtig: Sie stecken beispielsweise in Elektroautos, Industrieanlagen, Zügen oder Windkraftanlagen. Lukas Gallus von der Hochschule Osnabrück untersucht in seiner Promotion daher, wie elektrische Antriebe effizienter und nachhaltiger betrieben werden können. Sein Ziel ist es, bislang schwer quantifizierbare Energieverluste besser zu verstehen und so Potenziale für Energieeinsparungen und geringere Wärmeentwicklung zu erschließen.</p>
<h4><strong>Kleinste Verluste sichtbar machen</strong></h4>
<p>In modernen Anwendungen werden Elektromotoren meist nicht direkt aus dem Stromnetz gespeist, sondern über sogenannte Umrichter. Diese wandeln elektrische Energie, etwa aus dem Netz oder aus Batterien, so um, dass Drehzahl und Leistung des Motors flexibel geregelt werden können. Das ermöglicht hohe Effizienz und Anpassungsfähigkeit, bringt aber auch Nebenwirkungen mit sich.</p>
<p>„Durch das Ein- und Ausschalten der Umrichter entstehen elektromagnetische Schwingungen, die zusätzliche Verluste im Motor verursachen – insbesondere bei großen Differenzen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Spannungspegel“, erklärt der Promovend. Die wirtschaftliche Verringerung dieser Verluste ist bisher kaum erforscht. Genau hier setzt Lukas Gallus seine Forschung an und nimmt dabei Umrichter und Motor als Gesamtsystem in den Blick.&nbsp;</p>
<p>Untersucht wird, wie stark unterschiedliche Umrichterkonzepte die Verluste und die Wärmeentwicklung in unterschiedlichen Motoren beeinflussen. Erste Abschätzungen zeigen: Auch scheinbar kleine Effekte können relevant sein. „Schon ein halber Prozentpunkt zusätzlicher Verlustleistung kann bei leistungsstarken Motoren mehrere Hundert Watt ausmachen – Energie, die letztlich als Wärme verloren geht und auch abgeführt werden muss“, so Gallus.&nbsp;</p>
<h4><strong>Von der Elektromobilität bis zur Medizintechnik</strong></h4>
<p>Relevant ist dieser Verlust in den verschiedensten Bereichen. Etwa in der Elektromobilität: „Weniger Verluste bedeuten mehr Reichweite oder kleinere Batterien bei gleicher Leistung“, sagt der Promovend. Gleichzeitig reduziert eine geringere Wärmeentwicklung den Kühlaufwand und eröffnet neue konstruktive Freiheiten für kompaktere und leistungsdichtere Motoren. „Zum Beispiel in der Medizintechnik: Elektrisches Werkzeug wie es bei Zahnärzt*innen oder in Operationssälen zum Einsatz kommt, muss präzise, leicht und leistungsstark sein. Gleichzeitig darf es während des Einsatzes nicht heiß werden in der Hand.“</p>
<p>Auch in der Industrie oder bei mobilen Anwendungen wie Bahn- oder Spezialantrieben kann eine optimierte Auslegung des Gesamtsystems Energie sparen und Ressourcen schonen. Langfristig trägt die Forschung damit auch zu Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologischer Unabhängigkeit bei. „Auch wenn die einzelnen Effekte klein erscheinen mögen, entfalten sie durch die enorme Verbreitung elektrischer Antriebe eine große Wirkung“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe an der Hochschule Osnabrück und Betreuer der Promotion.&nbsp;</p>
<h4><strong>Kooperative Promotion</strong></h4>
<p>Das Promotionsprojekt entsteht in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München. Während dort der Fokus auf der Leistungselektronik liegt, bringt die Hochschule Osnabrück ihre Expertise in der elektrischen Antriebstechnik und Simulation ein. Die Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Systems.</p>
<p>Dafür sind experimentelle Untersuchungen an Motorprüfständen im Antriebslabor der Hochschule sowie umfangreiche Simulationen geplant. So soll eine allgemeine Bewertungsgrundlagen entwickelt werden: Welche Motoren reagieren besonders empfindlich auf Umrichtereinflüsse wie zusätzliche Oberschwingungsverluste? Wo lohnt sich der Einsatz aufwendigerer Technik – technisch wie wirtschaftlich?</p>
<p>Lukas Gallus, der schon seinen Bachelor und seinen Master an der Hochschule Osnabrück gemacht hat, sagt über seine persönliche Motivation: „Es ist die Freude am Verstehen, wenn man diesen Aha-Moment erlebt“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe: Resiliente Energieversorgung im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/04/hochschule-osnabrueck-auf-der-hannover-messe-resiliente-energieversorgung-im-fokus/</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsprojekte zu Microgrids und KI-gesteuerten Netzen vorgestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist in diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen auf der Hannover Messe vertreten – und zog mit ihren Projekten zur resilienten Energieversorgung hochkarätige Besucher*an. Neben Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur (MWK), informierten sich auch Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, sowie Prof. Dr. Rianne Letschert, niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, über die zukunftsweisenden Forschungsarbeiten der Hochschule.</p>
<h4><strong>Energieversorgung im Krisenfall: Microgrids&nbsp;</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen, wie elektrische Energieversorgung auch bei Netzausfällen sichergestellt werden kann. Eine mögliche Lösung: Microgrids – kleine, stabile Netze, die eine autarke Versorgung vor Ort ermöglichen. Durch die Modifikation netzangeschlossener Komponenten wie Photovoltaik-Systemen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke können Microgrids entstehen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Labor für Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück, hat hierfür Hard- und Software entwickelt die elektrische Energiequellen und -senken netzbildend arbeiten lassen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Praxisnahe Anwendungen und internationale Kooperationen</strong></h4>
<p>Pfisterer und sein Team zeigen auf der Messe Exponate, die nicht nur die Ideen veranschaulichen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit zeigen. Dazu gehören bi-direktionale Ladepunkte: die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung, bei dem Elektrofahrzeuge über eine PV-Anlage geladen werden und bei Bedarf als dezentrale Energiespeicher dienen, um den Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu erhöhen und das öffentliche Netz zu entlasten. Ein weiteres Projekt sind mobile Schnellladesäulen für kritische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen und niederländischen Sicherheitsbehörden im Rahmen eines EU-Projekts entstanden sind. Zudem präsentieren sie KI-gesteuerte Microgrid-Lösungen für Metropolen wie Toronto die gemeinsam mit dem Center for Urban Energy (CUE) der Toronto Metropolitan University entstanden sind.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 3664<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-hans-juergen-pfisterer/" target="_blank">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                        
                        
                            
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