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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:08:56 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 08 Apr 2026 09:08:56 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 18:28:39 +0100</pubDate>
                        <title>MINT-Tag am Gymnasium Marianum Meppen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/03/mint-tag-am-gymnasium-marianum-meppen/</link>
                        <description>Hochschulteam vermittelt den Teilnehmenden Einblicke in die Welt der additiven Fertigung und stellt Schule ein 3D-Drucker als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Gymnasium Marianum Meppen fand am kürzlich erneut ein MINT-Tag statt, der Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Themen ermöglichte. Bereits zum zweiten Mal war der <a href="/laborbereich-kunststofftechnik/">Laborbereich Kunststofftechnik</a> der Hochschule Osnabrück vertreten.</p>
<p>Die Teilnahme wurde durch den ehemaligen Schüler Henning Korte initiiert, der heute an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik tätig ist. Gemeinsam mit seinem Kollegen Raoul Houchangnia vermittelte er den Teilnehmenden erste Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. Im Mittelpunkt standen moderne 3D-Drucktechnologien sowie deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten.</p>
<p>Neben einer fundierten theoretischen Einführung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden: Sie erstellten eigene CAD-Modelle und durchliefen die notwendigen Schritte zur Vorbereitung und Umsetzung im 3D-Druck. Dabei wurden auch zentrale Aspekte wie Datenaufbereitung, geeignete Druckparameter sowie typische Fehlerquellen praxisnah behandelt.</p>
<p>Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die nachhaltige Unterstützung des Gymnasiums: Um die erworbenen Kenntnisse langfristig im Unterricht zu verankern und weiter auszubauen, wurde der Schule ein 3D-Drucker als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück) betonte die Bedeutung dieser Initiative:<br>„Durch die Leihgabe erhalten die Schülerinnen und Schüler künftig die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden, eigene Projekte umzusetzen und innovative Ideen praktisch zu erproben. Vielleicht berücksichtigen sie diese Erfahrungen auch bei ihrer Studienwahl – beispielsweise im Studiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/nachhaltige-materialtechnologie-und-produktentwicklung/">Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung</a> an der Hochschule Osnabrück.“</p>
<p>Der MINT-Tag unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule und zeigt, wie praxisorientierte Bildungsangebote junge Menschen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder begeistern können.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Frühwarnsystem im Schuh: Intelligente Sensorik schützt Füße von Menschen mit Diabetes</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/03/fruehwarnsystem-im-schuh-intelligente-sensorik-schuetzt-fuesse-von-menschen-mit-diabetes/</link>
                        <description>Student der Hochschule Osnabrück entwickelt kostengünstiges Sensorsystem zur Früherkennung von Fehlbelastungen bei Diabetespatient*innen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unbemerkte Fehlbelastungen der Füße stellen für Menschen mit Diabetes ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Moritz Kampe, Maschinenbau-Student der Hochschule Osnabrück, hat deshalb eine intelligente Einlegesohle entwickelt, die die Druckverteilungen beim Gehen kontinuierlich erfasst und auffällige Belastungen frühzeitig sichtbar macht. Das mobile Messsystem ermöglicht eine alltagstaugliche Überwachung außerhalb medizinischer Labore und kann so zur Prävention des Diabetischen Fußsyndroms beitragen.</p>
<h4><strong>Fehlbelastungen frühzeitig erkennen</strong></h4>
<p class="text-justify">Etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes erkrankt laut der Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Laufe seines Lebens am Diabetischen Fußsyndrom. Das sind 850 000 jedes Jahr. Ein diabetischer Fuß entsteht häufig infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte, die Nerven und Blutgefäße schädigen. Betroffene spüren Druckstellen, kleine Verletzungen oder Fremdkörper im Schuh oftmals nicht mehr. Gleichzeitig ist die Durchblutung eingeschränkt, sodass selbst kleine Wunden schlecht heilen und sich zu chronischen Entzündungen entwickeln können. Fehlbelastungen beim Gehen gelten dabei als ein zentraler Risikofaktor. Genau hier setzt das Projekt von Moritz Kampe an: „Mein Ziel war die Entwicklung eines alltagstauglichen Systems, das kritische Druckbelastungen frühzeitig sichtbar macht und so präventives Handeln ermöglicht“, sagt der Student.&nbsp;</p>
<h4 class="text-justify"><strong>Kompakte Elektronik für präzise Messungen</strong></h4>
<p>Dafür integrierte er Sensorik, Elektronik und Datenauswertung in eine flexible Einlegesohle, die problemlos im Schuh getragen werden kann. Die Sohle verfügt über fünf Messpunkte an biomechanisch besonders relevanten Bereichen des Fußes – darunter Ferse, Vorfuß und Zehenbereich. Als Sensormaterial kommt das drucksensitive Polymer Velostat zum Einsatz, dessen elektrischer Widerstand sich unter Belastung verändert. Die Sensoren sind geschützt zwischen textilen Schichten eingebettet und über flache Leitungen mit einer kompakten Auswerteelektronik verbunden, ohne den Tragekomfort einzuschränken.</p>
<p>Eine eigens entwickelte Platine erfasst die entstehenden Messsignale und verarbeitet sie in Echtzeit. So entsteht ein detailliertes Bild des individuellen Gangverlaufs. Die Energieversorgung erfolgt über eine Knopfzelle, wodurch das System autark betrieben werden kann.&nbsp;</p>
<p>Per Bluetooth werden die Daten an ein Endgerät übertragen und anschließend ausgewertet. Ein Algorithmus erkennt automatisch einzelne Schritte sowie Stand- und Schwungphasen des Fußes. Auf dieser Grundlage wird die Druckverteilung während der Abrollbewegung berechnet. Die Ergebnisse werden visuell in Diagrammen und Heatmaps dargestellt, sodass auffällige Belastungsmuster schnell identifiziert werden können.</p>
<p>„Das Projekt von Moritz Kampe zeigt, dass eine medizinisch relevante Überwachung der plantaren Druckverteilung mit vergleichsweise einfachen und kostengünstigen technischen Mitteln möglich ist. Der entwickelte Prototyp erkennt Unterschiede im Gangbild zuverlässig und bildet damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Frühwarnsysteme zur Diabetesprävention“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer, Professor für Produktentwicklung an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>„Um aus dem Prototyp ein marktreifes Produkt zu machen, müssten im nächsten Schritt unter anderem die Langzeitstabilität, die Optimierung der Alltagstauglichkeit sowie die Recyclingfähigkeit intelligenter Textilien getestet werden“, so Kampe. Diese Aspekte werden unter anderem im Projekt „ReSiST-AR – Recycling Strategies of Smart Textiles &amp; automated Robotics“ untersucht. Das Vorhaben wird durch Mittel des Landes Niedersachsen sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und läuft vom 1. Oktober 2025 bis zum 30. September 2027.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Moritz Kampe<br>Hochschule Osnabrück<br>E-Mail: <a href="mailto:moritz.kampe@hs-osnabrueck.de">moritz.kampe@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer<br>Funktion: Professor für Produktentwicklung<br>Hochschule Osnabrück&nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:jens.schaefer@hs-osnabrueck.de">jens.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:16:30 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende präsentieren technische Ideen für die Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/03/studierende-praesentieren-technische-ideen-fuer-die-zukunft/</link>
                        <description>Auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 26. Februar haben 13 studentische Teams aus den Studiengängen der Elektrotechnik und der Informatik ihre innovativen Projekte vorgestellt, die sie im Winterester 2025/26 erarbeitet haben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Projektmesse „<a href="/loesungen-fuer-morgen/">Lösungen für die Welt von morgen</a>“ am 26. Februar präsentierten 13 studentische Teams aus den Studiengängen Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Osnabrück ihre innovativen Projekte aus dem Wintersemester 2025/26. Die Messe bot Einblicke in kreative technische Lösungen für aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück sowie dem iuk-Netzwerk Osnabrück. Drei Teams wurden von einer Fachjury für ihre besonders überzeugenden Arbeiten ausgezeichnet.</p>
<p>Maximilian Grafmüller, Arne Üffing, Maximilian Neuhaus und Niklas Neuhaus vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/kickassist/">KICKASSIST</a> wurden für das beste Projekt in der Kategorie „Elektronik &amp; Hardwareentwicklung" ausgezeichnet. Die Studierenden der Elektrotechnik haben eine Anwendung für einen Tretroller entwickelt, die eine sichere und regelkonforme elektrische Unterstützung ermöglicht. Ziel war es, einen verbauten E-Bike-Motor so anzusteuern, dass dieser ausschließlich dann unterstützt, wenn tatsächlich ein aktiver Kick durch die fahrende Person erfolgt.</p>
<p>Daniel Tschöp, Thanh Tien Nguyen, Lia Siegbert, Tim Deußing, David-William Kray und Kai Oliver Hetmann vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/bioreaktor/">SMART-BIOREAKTOR</a> erhielten eine Auszeichnung für das beste Projekt in der Kategorie „IT-Systeme &amp; digitale Anwendungen". Die Studierenden der Medieninformatik haben eine Virtual-Reality-Anwendung entwickelt, die den Aufbau eines Bioreaktors in einer immersiven und risikofreien Umgebung simuliert, um Studierende der Bioverfahrenstechnik optimal auf die Arbeit mit dem echten Gerät vorzubereiten.</p>
<p>Johannes Krause, Linus Blanke, Tim Buddemeier und Justus Wiegard vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/tess/">TESS </a>wurden für das beste Projekt in der Kategorie „Robotik &amp; Automatisierung" geehrt. Die Masterstudierenden der Elektrotechnik zeigen mit ihrem Roboter, wie mobile Systeme Menschen dort helfen können, wo das Gelände eng, uneben oder steil ist. Das Projekt umfasst die vollständige Konstruktion, Fertigung im additiven Verfahren und die Entwicklung der anwendungsbezogenen Software.</p>
<p>Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule, Schulen und Unternehmen: Dr. Christina Bergmann, Ortwin Cramer, Maik Flaßkamp, Prof. Dr. Carsten Guhr, Jana von Höne, Christine Kammler, Stefan Meyering, Christian Muris und Stefan Uphaus.&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Dank an:</p><ul><li>die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/foerdergesellschaft/" target="_blank">Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück</a> für nachhaltige und nützliche Preise für die Siegerteams!</li><li>das <a href="https://www.iukos.de/" target="_blank" rel="noreferrer">iuk-Netzwerk</a> für das Catering und die Vorstellung vielfältiger beruflicher Perspektiven für unsere Studierenden!</li></ul><p>Die nächste Projektmesse ist bereits geplant und findet Ende August statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende aus Ägypten und Deutschland arbeiten gemeinsam an Konzepten für lebenswerte Stadtviertel</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/03/studierende-aus-aegypten-und-deutschland-arbeiten-gemeinsam-an-konzepten-fuer-lebenswerte-stadtviertel-1/</link>
                        <description>Interkulturelles Projekt der Hochschule Osnabrück mit der German University in Kairo</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren verbindet die Hochschule Osnabrück und die German University in Kairo (GUC) eine enge Partnerschaft. Jedes Jahr entwickeln Studierende beider Hochschulen gemeinsame Projekte. Im letzten Semester war die Kooperation so umfangreich wie nie zuvor: 45 Studierende aus den Studiengängen Industrial Product Design und Freiraumplanung reisten nach Ägypten und arbeiten dort gemeinsam mit ägyptischen Studierenden an einem interdisziplinären Stadtentwicklungsprojekt.</p>
<h4><strong>Lebensqualität erhöhen – Potenziale sichtbar machen</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt stand die Entwicklung sozialer und gestalterischer Konzepte für städtische Gebiete unweit der Pyramiden von Gizeh. Die Quartiere gelten als strukturell benachteiligt, verfügen jedoch über großes Potenzial – etwa durch freie Flächen, Wasserläufe und vorhandenes Land. Die Studierenden erarbeiteten Ansätze, die die Lebensqualität der dort lebenden Menschen verbessern können. „Produktdesign, Freiraumplanung und lokale Perspektiven fließen dabei bewusst zusammen. Wir verbinden fachliche Analyse mit echter Begegnung – und schaffen so die Grundlage für tragfähige Lösungen in komplexen urbanen Räumen“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Zum Auftakt trafen sich die Studierenden in Kairo. Gemischte Gruppen aus Freiraumplanungs-Studierenden, Industrial-Design-Studierenden und ägyptischen Produktdesigner*innen arbeiteten dort eine Woche lang intensiv zusammen: bei Workshops, Geländeanalysen und Besuchen der umliegenden Stadtquartiere. Die Gruppen präsentierten erste ideenbasierte Ansätze bereits vor dem Präsidium der GUC. Der Präsident selbst nahm sich Zeit, um die Arbeit der Studierenden zu würdigen.</p>
<h4><strong>Kairo erleben – Kultur, Hochschule, Alltag</strong></h4>
<p>Neben der Projektarbeit lernten die Studierenden den Hochschulalltag an der GUC kennen: moderne Werkstätten, Labore und einen weitläufigen grünen Campus. „Der Campus ist sehr schön: begrünt, überall stehen Palmen. Eine richtige kleine Oase in dem Trubel von Kairo“, so Solea Valentino, Industrial Product Design Studentin an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus bot das Rahmenprogramm tiefe Einblicke in die Kultur und das Alltagsleben Kairos: Besuche in Moscheen, im neuen Grand Egyptian Museum, auf dem Bazar, in Handwerksbetrieben und Berufsschulen sowie gemeinsame Abendessen, Ausflüge an den Nil und Begegnungen abseits touristischer Routen. Michelle Bußmann, ebenfalls Industrial Product Design Studentin, hebt besonders die Gastfreundschaft hervor: „Die ägyptischen Studierenden haben sich so viel Mühe gegeben. Wir waren jeden Abend unterwegs, haben zusammen gegessen, gelacht und Kairo aus einer Perspektive erlebt, die man als Tourist*in nie sehen würde.“&nbsp;</p>
<h4><strong>Wertvolle Lernerfahrungen – fachlich wie persönlich</strong></h4>
<p>Die interkulturelle Zusammenarbeit sei anspruchsvoll, aber äußerst bereichernd, so die Lehrenden. Studierende lernen unterschiedliche Arbeitsstile kennen, erleben neue kulturelle Perspektiven und reflektieren soziale Fragestellungen unmittelbar vor Ort. „Wir hoffen, dass die Studierenden etwas fürs Leben mitnehmen – Offenheit für andere Lebenswelten, neue Zugänge zu Gestaltung und Stadtentwicklung und die Fähigkeit, interkulturell zusammenzuarbeiten“, sagt Hofmann. Interkulturelle Kompetenzen sind daher bewusst Teil des Lehrplans.</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Ermöglicht wurde das Projekt durch rund 30.000 Euro, die die Hochschule sowie die beteiligten Fakultäten einwarben – unterstützt von der Ulderup-Stiftung und durch Eigenleistungen der Studierenden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Thomas Hofmann<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2984<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Robotik „Made in Osnabrück“: Studierende gründen Verein Osnabotics</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/03/robotik-made-in-osnabrueck-studierende-gruenden-verein-osnabotics/</link>
                        <description>Austausch, Entwicklung und Wettkampf – Robotik in Osnabrück vernetzt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben den gemeinnützigen Verein „Osnabotics“ gegründet. Der neue, institutionenübergreifende Zusammenschluss vernetzt seit diesem Jahr Studierende, Alumni, Forschende und Praxispartner*innen im Bereich Robotik. Ziel des Vereins ist es, gemeinsame Entwicklungsprojekte zu organisieren, die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben zu koordinieren sowie den fachlichen Austausch in der Region dauerhaft zu strukturieren. Hervorgegangen ist Osnabotics aus dem gemeinsamen Field-Robot-Team beider Hochschulen, das 2025 beim International Field Robot Event (FRE) in Italien den Weltmeistertitel gewann.&nbsp;</p>
<p>„Mit Osnabotics schaffen wir ein dauerhaftes Zuhause für Robotik-Begeisterte in Osnabrück. Wir wollen Wissen bündeln, neue Projekte ermöglichen und Menschen zusammenbringen, die Robotik aktiv gestalten möchten“, sagt Dr. Alexander Mock, 1. Vorsitzender des Vereins.</p>
<h4><strong>Wurzeln im Field-Robot-Team</strong></h4>
<p>Die Ursprünge reichen mehr als zwei Jahrzehnte zurück: In einer Arbeitsgruppe an der Hochschule Osnabrück bildete sich eine studentische Initiative, die regelmäßig am International Field Robot Event teilnahm – einem Wettbewerb, bei dem autonome Roboter landwirtschaftliche Aufgaben ohne menschliches Eingreifen bewältigen. Parallel engagierte sich an der Universität Osnabrück eine Gruppe in weiteren Robotik-Wettbewerben.</p>
<p>Ab 2019 arbeiteten die Teams zunehmend enger zusammen und traten schließlich gemeinsam als hochschulübergreifendes Field-Robot-Team an. Mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 2025 entstand der Entschluss, die Zusammenarbeit in einem eigenständigen Verein zu verstetigen.</p>
<h4><strong>Praxisorientierte Robotik – von Agrar bis Highspeed</strong></h4>
<p>Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt weiterhin in der Agrarrobotik. Die Arbeitsgruppe „Feldrobotik“ trifft sich regelmäßig im Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück, einer Forschungsinfrastruktur mit Labor-, Hallen- und direkt angrenzenden Outdoor-Versuchsflächen, in der Agrartechnologien unter realen Bedingungen entwickelt und getestet werden. Dort entwickeln die Mitglieder autonome Systeme für reale Einsatzbedingungen auf dem Feld. Erfahrene Teammitglieder arbeiten dabei eng mit Studierenden aus den Anfangssemestern zusammen, die praktische Erfahrungen ergänzend zu ihrem Studium sammeln möchten.</p>
<p>Zusätzlich entwickelt die Arbeitsgruppe „Autonomous Racing“ einen Prototyp für einen selbstfahrenden Rennwagen. Das interdisziplinäre Team arbeitet dazu mit dem Ignition Racing Team (IRTe) zusammen. Das IRTe ist ein studentisches Rennteam der Universität und Hochschule Osnabrück, dass mit einem selbst gebauten Rennwagen an der Formula Student teilnimmt. Ziel ist die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Fahrzeugs für die Formula-Student-Saison 2027.&nbsp;</p>
<h4><strong>Vernetzung als zentrales Anliegen</strong></h4>
<p>Neben der Projektarbeit setzt der Verein auf institutionenübergreifenden Austausch durch gemeinsame Projekte, regelmäßige Workshops sowie Formate zum fachlichen Austausch. „Wir möchten nicht nur die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben koordinieren, sondern auch unsere Kompetenzen teilen, eine gemeinsame Infrastruktur aufbauen und Doppelentwicklungen vermeiden“, sagen Simon Balzer und Jannik Jose, Vorstandsmitglieder von Osnabotics.</p>
<p>Unterstützt wird Osnabotics dabei durch einen Beirat mit fachlicher Expertise: Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink (Hochschule Osnabrück) sowie Prof. Dr.-Ing. Mario Porrmann (Universität Osnabrück) begleiten die Arbeit beratend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Osnabotics e.V.<br>Web: www.osnabotics.org<br>Telefon: +49 541 91193500<br>E-Mail: info@osnabotics.org</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:42:35 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/02/hochschule-osnabrueck-forscht-an-recycling-smarter-textilien/</link>
                        <description>Forschungsteam aus Lingen und Osnabrück entwickelt Design– und Robotiklösungen für smarte Kleidung und deren Wiederverwertung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Lingen/Osnabrück, 26.02.2026) Selbstleuchtende Jacken, Pullover mit Notrufsensoren oder Schuhsohlen, die Gesundheitsdaten messen – sogenannte smarte Textilien sind auf dem Vormarsch. Doch während ihre Funktionen immer ausgefeilter werden, steckt ihr Recycling noch in den Kinderschuhen. Ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück will genau hier ansetzen. Im Projekt „ReSiST-AR - Recycling Strategies of Smart Textiles &amp; automated Robotics“ forscht ein Wissenschaftsteam daran, das Design dieser Textilien nachhaltiger zu gestalten. Außerdem entwickelt es Robotertechnik so weiter, dass smarte Kleidung zukünftig automatisiert sortiert und so besser recycelt werden kann. Gefördert wird das zweijährige Projekt mit rund 422.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.</p>
<p><strong>Regionale Recyclingkreisläufe für smarte Kleidung</strong></p>
<p>Smarte Textilien kommen bereits heute in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa bei Polizei und Feuerwehr, im Sport oder in der Mode. Gleichzeitig stellt ihre Entsorgung eine wachsende Herausforderung dar. „Textilien werden häufig um die halbe Welt transportiert, um dort günstiger von Hand sortiert zu werden. Außerdem ist die getragene Kleidung oft verschmutzt und riecht. Das ist weder eine angenehme Arbeit noch besonders nachhaltig“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser. Er ist Professor für Automatisierungstechnik an der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück und leitet das neue Forschungsprojekt. „Unser Ziel ist es, die Sortierprozesse zu automatisieren und regionale Recyclingkreisläufe zu ermöglichen, anstatt Kleidung über große Distanzen zu transportieren.“ Dafür sollen Roboter in die Lage versetzt werden, entsorgte Kleidungsstücke zu scannen und die smarten Textilien herauszugreifen.</p>
<p><strong>KI und Robotik sollen Textilberge sortieren</strong></p>
<p>Greiser erläutert die besondere Herausforderung beim Sortieren von Kleidung per Roboter: „Bislang können Roboter vorwiegend feste Materialien gut greifen - genau wie KI gut lernen kann, feste Gegenstände zu erkennen. Kleidungsstücke sind jedoch sehr weich, liegen oft gebündelt und überlappend auf Förderbändern, sind zerknittert und unterscheiden sich stark in Material, Farbe und Struktur. Sie sehen also immer anders aus. Damit Roboter zuverlässig die smarte Kleidung erkennen und greifen können, braucht es fortschrittliche Sensortechnologien und Algorithmen. Wir wollen ihnen beibringen die smarten Textilien zwischen vielen anderen Kleidungsstücken herauszusuchen – egal wie sie auf dem Kleiderhaufen liegen.“</p>
<p>Geplant ist dafür der Einsatz von multispektralen Kameras, 3D-Sensorik und weiteren Technologien, um Materialien zu unterscheiden und Elektronikbestandteile aufzuspüren.<br><br><strong>Nachhaltigkeit beginnt beim Produktdesign</strong></p>
<p>Neben der Sortierung widmet sich das Projekt auch der Frage, wie smarte Kleidung von Anfang an recyclingfreundlicher gestaltet werden kann. Dabei untersucht ein Forschungsteam am Standort Osnabrück verschiedene Herstellungsverfahren – etwa das Aufsticken, Einnähen oder Verschweißen elektronischer Komponenten.</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer ist Professor für Technische Produktentwicklung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik am Campus Westerberg und betont: „Wir analysieren, wie Sensoren und Elektronik so integriert werden können, dass sie im Alltag stabil funktionieren, sich später aber möglichst einfach wieder aus den Textilien herausnehmen lassen. Dafür schauen wir uns als erstes an, welche Arten von smarten Textilien es gibt und welche Anforderungen es aus Sicht der Endkund*innen gibt. Unser Ziel ist ein Leitfaden, mit dem Unternehmen smarte Textilien langlebig und gleichzeitig recyclingfähig entwickeln können.“</p>
<p><strong>Praxisnahe Forschung mit Industriepartnern</strong></p>
<p>Für die Umsetzung des Forschungsprojektes arbeitet die Hochschule Osnabrück eng mit Unternehmen aus der Region zusammen. Dazu gehören das Robotik-Unternehmen Moduco GmbH aus Lingen sowie die WKS Textilveredlungs-GmbH aus Wilsum.</p>
<p>Das Unternehmen moduco entwickelt Robotik-Systeme für den produktiven Einsatz in Unternehmen und bringt viel Erfahrung im Zusammenspiel von Robotern mit kamerabasierten Systemen mit. „Das automatische Sortieren von Kleidungsstücken mit einem Roboter ist eine überdurchschnittlich große Herausforderung. Die Aufgabe kann nicht durch fest programmierte Abläufe gelöst werden“, so Geschäftsführer Stephan Feldker. Das Team von moduco arbeitet gemeinsam mit den Partnern an praxisnahen Lösungen, um Robotern und kollaborativen Robotern (sogenannte Cobots, die Hand in Hand mit Menschen arbeiten) beizubringen, diese herausfordernde Aufgabe erfolgreich zu meistern.</p>
<p>Auch der Praxispartner WKS Textilveredlungs-GmbH sieht großes Potenzial: „Wir sortieren und reparieren täglich große Mengen zurückgesendeter Kleidung. Lösungen, die Sortierung, Analyse von Schadbildern und Aufbereitung der Kleidung erleichtern, sind entscheidend, um Second-Life-Konzepte wirtschaftlich umzusetzen. Wir freuen uns sehr mit der Hochschule Osnabrück eine starke Forschungspartnerin gefunden zu haben“, so Geschäftsführer Michael Hofmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser<br>Professor für Automatisierungstechnik&nbsp;<br>Telefon: 0591 80098-285<br>E-Mail:<a href="mailto:s.greiser@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="s.greiser@hs-osnabrueck.de"> s.greiser@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer<br>Professor für Technische Produktentwicklung<br>Telefon: 0541 969-2133<br>E-Mail:<a href="mailto:jens.schaefer@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="jens.schaefer@hs-osnabrueck.de"> jens.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bewegungsdaten von Musiker*innen klinisch nutzbar machen: Digitale Unterstützung für die Physiotherapie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/02/bewegungsdaten-von-musikerinnen-klinisch-nutzbar-machen-digitale-unterstuetzung-fuer-die-physiotherapie/</link>
                        <description>Wie lassen sich die komplexen Informationen aus Bewegungsanalysen von Musiker*innen so aufbereiten, dass sie Physiotherapeut*innen bei der Diagnostik und Therapieplanung helfen? Eduard Wolf von der Hochschule Osnabrück untersucht, wie digitale Technologien diese biomechanischen Daten verständlich machen und klinische Entscheidungen unterstützen können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Biomechanische Daten aus Bewegungsanalysen können Physiotherapeut*innen wichtige Informationen zu Gelenkwinkeln, Muskelaktivität oder Bewegungsmustern liefern – gerade in der Bewegung und an Stellen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. In seiner kooperativen Promotion an der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke untersucht Eduard Wolf, wie diese Daten aufbereitet und präsentiert werden können, sodass Physiotherapeut*innen dateninformierte Entscheidungen treffen können.</p>
<p>Im Fokus seiner Forschung stehen dabei Instrumentalist*innen und anderen Performing Artists. Denn die hohen einseitigen Belastungen beim Musizieren sowie Faktoren wie Stress und Lärm können negative gesundheitliche Folgen haben. Das belegt eine empirische Studie der Universität Paderborn: Demnach hat jede*r zweite professionelle Orchestermusiker*in in Deutschland spürbare körperliche Beschwerden bei der Arbeit.&nbsp;</p>
<p><strong>Bewegungsanalysen als Basis</strong></p>
<p>Grundlage für Eduard Wolfs Arbeit sind biomechanische Daten, die messbaren Informationen über die Bewegungen und Kräfte des menschlichen Körpers: Zum Beispiel, wie stark ein Gelenk gebeugt oder gestreckt wird, oder, welche Muskeln aktiviert werden und wie stark sie arbeiten. Diese Daten werden über Bewegungsanalysen in einem speziell eingerichteten Bewegungslabor erhoben. Mithilfe von Motion-Capture-Technologie und Elektromyographie werden Informationen zu Gelenkwinkel, Muskelaktivität und Bewegungsmuster präzise erfasst. Dabei werden die Daten von Musiker*innen mit und ohne körperliche Beschwerden miteinander verglichen.</p>
<p>Bei der Motion-Capture-Technologie werden kleine Marker auf bestimmte Körperstellen platziert, die von mehreren Infrarotkameras erfasst werden. So lassen sich Gelenkwinkel und -positionen dreidimensional aufzeichnen. Auch feinste Bewegungen können so genau erfasst werden. Die Elektromyographie misst dagegen die elektrische Aktivität von Muskeln während der Bewegung. Elektroden auf der Haut registrieren, wann und wie stark ein Muskel arbeitet. So lässt sich nachvollziehen, welche Muskeln in welcher Intensität aktiviert werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Digitales Dashboard für Physioterapeut*innen</strong></p>
<p>Die gewonnenen Daten werden im nächsten Schritt in einem Dashboard für die Physiotherapeut*innen aufbereitet. „Es ist speziell auf die Bedürfnisse der Therapeut*innen zugeschnitten. Die komplexen biomechanischen Messwerte werden dort in die Sprache der Physiotherapeut*innen übersetzt“ sagt der Promovend. Gleichzeitig werden klinische Informationen wie Anamnese, körperliche Untersuchung und Behandlungshistorie integriert. So entsteht ein vollständiger Befund, der es den Therapeut*innen erleichtern soll, Hypothesen über Beschwerden zu überprüfen, Therapieentscheidungen zu treffen und Patient*innen gezielter zu behandeln.</p>
<p><strong>Nutzer*innenstudien: Welche Informationen helfen wirklich?</strong></p>
<p>In Nutzer*innenstudien testeten Physiotherapeut*innen anschließend das Dashboard anhand realer Patientenfälle. Untersucht wurde dabei, wie die zusätzlichen Bewegungsdaten ihre Diagnosen und Behandlungsentscheidungen beeinflussen, welche Informationen dabei besonders hilfreich sind und wie sich die digitale Unterstützung auf die Arbeit im Therapiealltag auswirkt. „Dabei wurde deutlich, dass eine gut verständliche Visualisierung und klare Usability – also Benutzer*innenfreundlichkeit – entscheidend für den erfolgreichen Einsatz sind.“, so Wolf.</p>
<p>Ein zentraler Aspekt seiner Forschung ist deshalb die Usability: Digitale Werkzeuge sollen so gestaltet sein, dass sie in der physiotherapeutischen Praxis unkompliziert, zeitsparend und intuitiv einsetzbar sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Mensch und Technik im Gesundheitswesen bestmöglich zusammenwirken können. „Technologien stellen nur dann eine Unterstützung dar, wenn sie sich an den klinischen Alltag anpassen – nicht umgekehrt“, so der Promovend.</p>
<p><strong>Den Herausforderungen des Berufsalltags begegnen</strong></p>
<p>Physiotherapeut*innen spielen eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung: Sie begleiten Menschen nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen, lindern Schmerzen und fördern Beweglichkeit. Gleichzeitig arbeiten sie unter hohem Zeitdruck. Krankenkassen kalkulieren für viele Leistungen Zeitfenster von 15 bis 20 Minuten pro Patient*in ein – inklusive Vor- und Nachbereitung, Dokumentation und organisatorischer Aufgaben.</p>
<p>„Digitale Technologien können Physiotherapeut*innen entlasten, wenn sie praxisnah gestaltet sind und die Arbeitsabläufe sinnvoll unterstützen. Mein Ziel ist es, einen Beitrag zur Nutzbarmachung biomechanischer Daten in der Physiotherapie zu leisten und zu zeigen, wie Digitalisierung konkret Mehrwert schaffen kann“, sagt Eduard Wolf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong><br>Eduard Wolf<br>Hochschule Osnabrück<br>E-Mail: <a href="mailto:e.wolf@hs-osnabrueck.de">e.wolf@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 08:47:33 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Kooperation in der Agrartechnik: Japanische Delegation zu Gast an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/02/internationale-kooperation-in-der-agrartechnik-japanische-delegation-zu-gast-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück begrüßt Wissenschaftler*innen des japanischen Forschungsinstituts NARO (National Agriculture and Food Research Organization) vom Standort Tohoku. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Forschende der Hochschule stellten aktuelle Projekte aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik, IoT-Anwendungen in der Landwirtschaft, Agrosicherheitsprüfung sowie 4D-LiDAR-Technologien vor.&nbsp;</p>
<p>Ergänzt wurde der Austausch durch eine Führung und Demonstration im Agro-Technicum. Das Agro-Technicum ist eine moderne Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur der Hochschule Osnabrück für innovative Agrartechnologien. Forschende aus verschiedenen Disziplinen arbeiten hier an Sensorik, Datenmanagement, mechatronischen Systemen und deren Integration in landwirtschaftliche Anwendungen. Das Besondere ist die direkte Anbindung an Versuchsfelder: Neue Systeme können in kürzester Zeit vom Labor auf das Feld gebracht und unter realen Bedingungen getestet werden. So werden Entwicklungsprozesse beschleunigt und Lösungen für die digitale Transformation der Landwirtschaft praxisnah erprobt.</p>
<p>Die Delegation besuchte im Anschluss mehrere Landtechnikunternehmen in der Region. Der Austausch unterstrich das große Potenzial der deutsch-japanischen Zusammenarbeit in der Agrartechnik. Ziel ist es, die bestehenden Kontakte zu vertiefen und perspektivisch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte – auch im Rahmen europäischer Förderprogramme mit japanischer Beteiligung – anzustoßen.</p>
<p>Der Besuch wurde über das Unternehmen CLAAS vermittelt und knüpfte an eine Delegationsreise nach Japan an, die vor zwei Jahren vom Agro-Tech Valley Forum e. V. organisiert worden war.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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