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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:01:40 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 14:01:40 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:46:51 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersachsen-Technikum Start-Veranstaltung 2026</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/09/niedersachsen-technikum-start-veranstaltung-2026/</link>
                        <description>Ein klares Zeichen für mehr Frauen in MINT: 39 Technikantinnen starten ins Niedersachsen-Technikum 2026/27</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer zweitägigen Startveranstaltung in Hannover hat das Niedersachsen-Technikum 2026/27 offiziell begonnen. 39 Technikantinnen und ihre Koordinatorinnen aus ganz Niedersachsen haben sich am 01. und 02. September kennengelernt, erste Netzwerke geknüpft und sich auf ihr Technikumssemester vorbereitet.</p>
<p>Zum ersten Mal fand die Startveranstaltung im Format „Technikantinnen only“ statt. In geschützter und entspannter Atmosphäre konnten sich die Teilnehmerinnen über ihre Erwartungen, Fragen und Erfahrungen rund um Studium und berufliche Perspektiven in MINT austauschen. Auf dem Programm standen unter anderem Kennenlernen und Teambuilding, eine Vision-Board-Aktion, eine Movie Night sowie jede Menge Sport und Spaß</p>
<p>Die Technikantinnen 2026/27 sind an sieben niedersächsischen Hochschulen und Universitäten: an der Technischen Universität Braunschweig, der Technischen Universität Clausthal, der Hochschule Emden/Leer, der Hochschule Hannover, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Osnabrück&nbsp;sowie der Universität Osnabrück. Während des Niedersachsen-Technikums erhalten sie Einblicke in MINT-Studiengänge und Berufsfelder und können ihre eigenen Interessen und Stärken praktisch an Hochschulen und in Unternehmen erproben. Mehr als 100 Unternehmen sind Kooperationspartner*innen des Programms und haben auch für diesen Durchgang wieder Praktikumsplätze angeboten.&nbsp;</p>
<h4>Offizielle Begrüßung und Impulse</h4>
<p>Die offiziellen Grußworte hielten Dr. Lars Geiges (Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur),&nbsp;Anne Constanze&nbsp;Wolters (Stiftung NiedersachsenMetall) und Judith Elisabeth Bräuer (Niedersachsen-Technikum). „Wir setzen ein klares Zeichen für die Gleichstellung in den MINT‑Fächern. Das Niedersachsen‑Technikum bietet nicht nur fachliche Unterstützung, sondern stärkt insbesondere die Selbstwirksamkeit junger Frauen", sagt Judith Elisabeth Bräuer, zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums.</p>
<p>Im Anschluss an die Begrüßung folgten Impulse von Janina Hagedorn, Alumna und Doktorandin an der Leibniz Universität Hannover sowie Emilie Mende, Alumna und Studentin an der Hochschule Hannover. Danach hatten die Technikantinnen Gelegenheit ihre persönlichen Ziele, Wünsche und Vorstellungen für das kommende Technikumssemester auf einem Vision Board festzuhalten. Dabei setzten sie sich kreativ mit ihren Interessen, persönlichen Ressourcen und beruflichen Zukunftsvorstellungen auseinander.</p>
<h4>Sichtbarkeit und Vorbilder stärken</h4>
<p>Das Niedersachsen-Technikum greift zentrale Anliegen der aktuellen Diskussion über mehr Frauen in Wissenschaft, Technik und Innovation auf. Die im August 2026 veröffentlichte&nbsp;<a href="https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/ueber-uns/meta-ifif-publikationen/handlungsempfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer">meta-IFiF-Handreichung „Innovative Frauen sichtbar machen“</a> betont, dass die Leistungen und Potenziale von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation noch immer nicht selbstverständlich wahrgenommen werden. Sie empfiehlt unter anderem, Sichtbarkeit strategisch zu verankern, Kompetenzen zu stärken und erfolgreiche Maßnahmen langfristig in Organisationen zu etablieren.</p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum setzt diese Ziele nachhaltig um: „Die Teilnehmerinnen lernen weibliche Vorbilder und unterschiedliche Bildungs- und Berufswege kennen, sammeln praktische Erfahrungen und bauen ein Netzwerk auf, das sie durch das gesamte Niedersachsen-Technikum und darüber hinaus begleitet. Damit trägt das Programm dazu bei, stereotype Vorstellungen über MINT-Berufe aufzubrechen und junge Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufsfelder zu begeistern“, sagt Judith Elisabeth Bräuer.&nbsp;</p>
<h4>Über das Niedersachsen-Technikum</h4>
<p>Das Niedersachsen-Technikum ist ein sechsmonatiges Propädeutikum zur intensiven Studien- und Berufsorientierung von jungen Frauen in MINT-Berufen und -Studiengängen des Landes Niedersachsen. Es integriert praktische Erfahrung und Theorie durch die Kooperation von niedersächsischen Hochschulen und Unternehmen. Schulabsolventinnen mit Interesse im Bereich MINT werden neue Wege der Orientierung, Selbsterprobung und Vernetzung aufgezeigt. Ihr Selbstkonzept in MINT wird gestärkt und eine fundierte Studien- und Berufsentscheidung ermöglicht. Angesprochen werden Schulabsolventinnen, die über ein breiteres Interessensspektrum verfügen und sich noch nicht für ein konkretes Studienfach oder eine spezifische Ausbildung entscheiden können. Das Niedersachsen-Technikum wird vom Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert. Seit 2022 hat das Niedersachsen-Technikum in der „Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung" eine weitere Förderin gefunden. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt das Programm seit 2012.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Judith Elisabeth Bräuer<br>Zentrale Koordination Niedersachsen-Technikum<br>Telefon: 0541 969 3703<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de" target="_blank">judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:24:37 +0200</pubDate>
                        <title>Nachruf für Prof. Dr. Hermann Pawlowski</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/09/nachruf-fuer-prof-dr-hermann-pawlowski/</link>
                        <description>Mit großer Wertschätzung und in tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Hermann Pawlowski, der unsere Hochschule über viele Jahre hinweg als Professor für Prozessdatenverarbeitung geprägt hat. Seine fachliche Expertise und sein unermüdliches Engagement haben maßgeblich zur Entwicklung und Profilbildung unserer Hochschule beigetragen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hermann Pawlowski wurde in den 70er-Jahren an die Hochschule Osnabrück berufen. Sein Wirken war geprägt von einer großen fachlichen Kompetenz auf weiten Gebieten der Informatik, was ihn stets zu einem interessanten und hilfreichen Gesprächspartner machte. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für den damaligen Fachbereich, seine Offenheit für neue Entwicklungen im Bereich der Informationstechnik und die schnelle Integration innovativer Themen in die Lehre. Diese Themen waren zwar oft herausfordernd für die Studierenden, doch sie zeugten von seinem Streben, die Lehre stets auf dem neuesten Stand zu halten.</p>
<p>Zwischen 1986 und 1988 leitete er kommissarisch das Rechenzentrum der Universität Osnabrück, das damals auch die Hochschule versorgte. Im Jahr 2004 trat er in den Ruhestand ein.</p>
<p>Als Kollege war Hermann Pawlowski stets hilfsbereit und offen für den Austausch mit seinen Kolleg*innen. Sein Wirken hat Spuren hinterlassen: in den Strukturen unserer Hochschule, in den Studiengängen und nicht zuletzt in den Menschen, die mit ihm gearbeitet, gelernt und geforscht haben.</p>
<p>Mit Hermann Pawlowski verlieren wir einen hochgeschätzten Hochschullehrer und Mitgestalter. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie sowie allen, die ihm nahestanden.</p>
<p>Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 11:42:07 +0200</pubDate>
                        <title>Studentische Projektmesse zeigt Zukunftsideen zum Anfassen und Ausprobieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/08/studentische-projektmesse-zeigt-zukunftsideen-zum-anfassen-und-ausprobieren-2/</link>
                        <description>Drei beste Teams erhielten Preise der Fördergesellschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Projektmesse <a href="/loesungen-fuer-morgen/">„Lösungen für die Welt von morgen“</a> am 20. August haben neun studentische Teams aus dem 5. Semester der Elektrotechnik- und der Informatik-Studiengänge ihre innovativen Projekte vorgestellt, die sie im Sommersemester erarbeitet haben.</p>
<p>Erstmals nahmen an der Projektmesse auch Zweitsemester der Elektrotechnik mit ihren Praxisprojekten teil.</p>
<p>Die Messe bot eine gute Gelegenheit, kreative technische Ansätze für aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu erleben. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück sowie dem iuk-Netzwerk.</p>
<p>Drei herausragende Projektteams wurden von Fachjurys ausgewählt und mit Auszeichnungen geehrt. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerteams <a href="/homepages/homepages-iui/loesungen-fuer-morgen/aquavision/">AquaVision</a>, <a href="/homepages/homepages-iui/loesungen-fuer-morgen/software-defined-networking/">Software Defined Networking</a> und <a href="/homepages/homepages-iui/loesungen-fuer-morgen/studybuddy/">StudyBuddy</a>!</p>
<p><br>Die nächste Projektmesse findet Ende Februar 2027 statt.</p>
<p><a href="/loesungen-fuer-morgen/">Mehr Infos</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 10:07:16 +0200</pubDate>
                        <title>Mathematik Kurs für BBS-Absolvent*innen gestartet – seit 16 Jahren ein Erfolg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/08/mathematik-kurs-fuer-bbs-absolventinnen-gestartet-seit-16-jahren-ein-erfolg/</link>
                        <description>Bereits zum 16. Mal bieten die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit den Beruflichen Schulen Brinkstraße und Bersenbrück ihren Mathematikkurs für Absolvent*innen technischer Ausbildungen an. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Angebot richtet sich an Absolvent*innen, die sich gezielt auf ein Studium der Ingenieurwissenschaften oder Informatik vorbereiten wollen. Von Beginn an wird der Kurs &nbsp;von der VME Stiftung Osnabrück Emsland mit 1.000 Euro gefördert. In diesem Jahr nehmen 16 künftige Studierende am Mathe-Kurs teil.</p>
<p>Der Vorteil für die Teilnehmer*innen: In nur fünf Wochen nehmen sie in Vorlesungen und Übungen den Stoff eines gesamten Semesters durch. Wer die Klausur am Ende des Kurses besteht, bekommt die Prüfung anerkannt und kann sich auf andere Fächer konzentrieren. „Aber auch ohne Bestehen starten die Teilnehmenden sicherer ins Studium und der Fehlversuch wird im Studium nicht berücksichtigt“, erklärt die Mathematikdozentin Anje Seyberlich. „Man hat beim Mathekurs also einen Schuss frei – und nichts zu verlieren“, fasst ihr Kollege, der Mathematik-Professor Dr. Theodor Gervens, die Pluspunkte zusammen.</p>
<p>Der Tutor Marvin Hülsmann, Student der Mechatronik, unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Mathe-Kenntnisse aufzufrischen. Der gelernte Industriemechaniker hat nach seiner Ausbildung die Fachoberschule Technik an der BBS Brinkstraße absolviert: „Im letzten Jahr habe ich selbst am Mathekurs teilgenommen. Es war eine super Vorbereitung auf das erste Semester! Jetzt bin ich Tutor und werde mein Bestes geben, um allen Neuen durch den Kurs zu helfen.“&nbsp;</p>
<p>Einer dieser Neuen ist Leon Wüste. Er hat an der BBS Brinkstraße sein Abitur gemacht: „Vom Kurs erhoffe mir neben einer guten Vorbereitung auf Mathematik auch erste Einblicke ins Studium.“ Zum Wintersemester beginnt Leon das Studium der Technischen Informatik: „Ich programmiere&nbsp; gern in meiner Freizeit und hatte Informatik als Schwerpunkt im Abi. Das Fach macht mir viel Spaß.“&nbsp;</p>
<p>„Ich möchte im Kurs meine Mathe-Kenntnisse auffrischen, aber auch den Campus erkunden und Leute kennenlernen“, sagt Paul Nagel. An der BBS Brinkstraße hat er eine Ausbildung zum Zweiradmechatroniker in der Fachrichtung Motorrad absolviert. &nbsp;Danach hat Paul dort die Fachoberschule besucht und nimmt zum Wintersemester ein Studium der Beruflichen Bildung in der Fahrzeugtechnik auf: „Ich habe an der Brinkstraße sehr gute Erfahrungen gemacht und das Lernklima hat mir so gut gefallen, dass ich nun selbst Berufsschullehrer werden möchte.“</p>
<p>Über diesen Berufswunsch freut sich Stefan Uphaus – der Lehrer von der BBS Brinkstraße bietet seit 16 Jahren mit seinem Bersenbrücker Kollegen Friedhelm Meins Matheübungen im Kurs an. Er fasst die Kooperation als eine „tolle Erfolgsgeschichte“ zusammen. Uphaus kann viele Ehemalige nennen, die heute in unterschiedlichsten technischen Berufen erfolgreich arbeiten. Eine ehemalige Teilnehmerin hebt er jedoch besonders hervor: „Nina Wystub saß selbst vor zwölf Jahren im kooperativen Mathekurs und hat anschließend ihr Studium der Elektrotechnik &nbsp;an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik abgeschlossen. Heute unterrichtet sie mit mir zusammen an der BBS Brinkstraße.“</p>
<p>Projektkoordinator Steffen Vogt von der VME‑Stiftung ergänzt: „Wir unterstützen sehr gern diese beispielgebende&nbsp; Kooperation der Hochschule Osnabrück und der Berufsbildenden Schulen. Letztlich trägt diese Erfolgsgeschichte dazu bei, junge Menschen auf ihrem Weg in anspruchsvolle MINT-Berufe zu unterstützen und auch qualifizierten Nachwuchs für die Metall‑ und Elektroindustrie zu sichern.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 07:53:59 +0200</pubDate>
                        <title>Landwirtschaft als Stromnetz-Stabilisator: Wie Bauernhöfe das Netz entlasten können</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/08/landwirtschaft-als-stromnetz-stabilisator-wie-bauernhoefe-das-netz-entlasten-koennen/</link>
                        <description>Neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück und Technischen Universität Braunschweig </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können landwirtschaftliche Betriebe durch intelligente Energieerzeugung und -nutzung das Stromnetz entlasten und sich selbst besser vor Stromengpässen schützen? Dieser Frage geht ein neues Forschungsprojekt nach, das die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig durchführt. Das Vorhaben wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen der Förderinitiative „Speicher und Netze“ finanziert.&nbsp;</p>
<h3>Herausforderung und Chance: Energie aus der Landwirtschaft</h3>
<p>Landwirtschaftliche Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: Durch Photovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen sowie den Einsatz alternativer Antriebe in Maschinen tragen sie zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei. Gleichzeitig belasten die unregelmäßige Einspeisung erneuerbarer Energien und der schwankende Eigenverbrauch das Stromnetz. Genau hier setzt das Projektteam an und untersucht, wie landwirtschaftliche Betriebe durch flexible Erzeugung, Speicherung und Laststeuerung das Netz entlasten und gleichzeitig ihre Energieautarkie erhöhen können.</p>
<p>„Landwirtschaftliche Betriebe bergen großes Potenzial für netzdienliches Verhalten. Durch erneuerbare Energien und alternative Antriebe können sie nicht nur Emissionen senken, sondern auch das Stromnetz stabilisieren – und so einen essenziellen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Leiter des Labors Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<h3>Energieflüsse verstehen, ausgleichen, sichern</h3>
<p>Dafür verfolgen die Forschenden drei zentrale Ziele: Zunächst erfassen sie systematisch die Energieflüsse in der Landwirtschaft. Am Beispiel eines Milchviehbetriebs werden alle Energiequellen sowie Verbraucher wie Melkroboter oder die Milchkühlung analysiert. Dabei betrachtet das Team nicht nur den aktuellen Zustand, sondern auch die zunehmende Elektrifizierung landwirtschaftlicher Maschinen und den damit künftig noch steigenden Strombedarf.&nbsp;</p>
<p>Im nächsten Schritt gleicht das Team Angebot und Nachfrage ab.&nbsp;Mit dem Braunschweiger Verfahrensrechner kann durch Simulationen landwirtschaftlichen Verfahren und der Energieerzeugungsmodelle der mögliche lokale Ausgleich von Stromangebot und -bedarf aufgezeigt werden.&nbsp;Dabei werden auch Möglichkeiten der Direktvermarktung, wie beispielswiese E-Fahrzeugstrom und Speicherlösungen für die Landwirt*innen berücksichtigt.</p>
<p>Zum Schluss evaluiert das Projekt, welche technischen Voraussetzungen nötig sind, um den Betrieb auch bei Netzausfällen aufrechterhalten zu können, um im Krisenfall auch lokale Einrichtungen der kritischen Infrastruktur oder Einsatzkräfte unterstützen zu können.</p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Das Projekt wird mit einem Fördervolumen von 173.735 Euro im Rahmen der Förderinitiative „Netze und Speicher“ durch die DBU unterstützt und läuft noch bis zum 16. Juni 2027. Neben den beiden Hochschulen sind zwei Milchviehbetriebe sowie das AgroTech Valley Forum als Praxispartner eingebunden, um eine realitätsnahe Abbildung der Betriebsprozesse zu gewährleisten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 17:00:52 +0200</pubDate>
                        <title>Zusammenspiel von Kunst und KI: Polnische Gastwissenschaftlerin Paulina Tarara forscht und lehrt zu Fragen der KI-Ethik an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-iui/2026/08/zusammenspiel-von-kunst-und-ki/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Stipendienprogramm holt internationale Expertise zu Zukunftstechnologien an niedersächsische Hochschulen. Das <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/2026/07/16/internationale-fellows-bringen-expertise-zu-zukunftstechnologien-an-niedersaechsische-hochschulen/" target="_blank" rel="noreferrer">„Emerging Tech Fellowship“</a> fördert den Austausch zu Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Extended Reality (XR) und anderen aufkommenden Technologien. Fellows forschen an der Hochschule Osnabrück sowie an der TU Braunschweig und der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>An der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a> der Hochschule Osnabrück erforscht Ingenieurin und Künstlerin Paulina Tarara als eine der vier Stipendiatinnen, wie sich Fragen der KI-Ethik durch künstlerische Methoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit neu betrachten lassen. Tarara promoviert an der polnischen Jagiellonen-Universität Krakau, einer Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück. Betreut wird ihr Fellowship von Prof. Dr. Julius Schöning: „Uns geht es darum, KI-Ethik nicht nur als regulatorische Frage zu behandeln, sondern sie über künstlerische Praxis erfahrbar und diskutierbar zu machen. Genau dafür ist Paulinas Perspektive ein enormer Gewinn für unsere Fakultät“, so der Professor für Digitale Medien.</p>
<p>Die Arbeit der polnischen Gastwissenschaftlerin verbindet Kunst, Wissenschaft und Technologie. Den Auftakt bildeten Round-Table-Diskussionen im Juli. Dabei haben Studierende verschiedener Disziplinen gemeinsam mit Paulina Tarara und Julius Schöning das Feld der KI-Ethik als künstlerisch-forschende Praxis ausgelotet. Ausgangspunkt war eine Begegnung mit dem von Axel Schaffland entwickelten „Mechanical Neural Network“ (MNN) – &nbsp;einem physisch-skulpturalen Modell eines neuronalen Netzes, das die Prinzipien der KI materiell erfahrbar macht. „Wenn man ein künstliches neuronales Netz mit den Händen bewegen kann, verändert sich die Art und Weise, wie man über Handlungsfähigkeit und Autorschaft in KI-Systemen spricht”, so Paulina Tarara. Anknüpfend an die Ideen des Kunsttheoretikers Stephen Wright – der Kunst als etwas versteht, das man nicht nur betrachtet, sondern aktiv nutzt und mitgestaltet –, drehte sich die Diskussion um Handlungsfähigkeit, Wahrnehmung, Teilhabe und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.</p>
<p>Im Oktober kommt die polnische Wissenschaftlerin zum zweiten Mal an die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. In der hochschulweiten Projektwoche wird sie gemeinsam mit Julius Schöning das interdisziplinäre studentische Projekt „AI and Art – AI in Performance Art” betreuen. Studierende aller Fakultäten sind eingeladen, KI nicht als abstrakte Technologie, sondern als Material künstlerischer Praxis zu begreifen. Sie sollen Teile einer Performance werden und dabei selbst zu Neuronen, Gewichten und Aktivierungsfunktionen. „Das Format ist bewusst offen“, betont Prof. Schöning: „Vorkenntnisse in KI oder Performance sind nicht nötig; uns interessiert genau das Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven in einer Performance: &nbsp;ob auf der Bühne, im Video oder als digitale Avatare."&nbsp;</p>
<p>Die vier Emerging Tech Stipendien sind jeweils mit 20.000 Euro dotiert und haben eine Laufzeit von sechs Wochen bis drei Monaten. Ihr Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen internationalen Fachleuten und den Hochschulen in Niedersachsen zu stärken. Langfristig soll so ein internationales Netzwerk entstehen, das innovative Impulse für Forschung, Lehre und Wissenstransfer setzt.</p>
<p>Das Emerging Tech Lab ist Teil des Verbundprojekts <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/verbundprojekt-digitale-lehre-hub/" target="_blank" rel="noreferrer">„Digitale Lehre Hub Niedersachsen (DLHN)“</a>, das unter dem Dach von Hochschule.digital Niedersachsen angesiedelt ist. <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule.digital Niedersachsen</a> ist eine Dachinitiative, die von der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Julius Schöning&nbsp;<br>Telefon: 0541 969-7150, E-Mail: <a href="mailto:j.schoening@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.schoening@hs-osnabrueck.de</a></p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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