Thermische Verfahrenstechnik 2

Fakultät

Ingenieurwissenschaften und Informatik

Version

Version 2.0 vom 01.01.2014

Modulkennung

11B0421

Modulname (englisch)

Thermal Process Engineering 2

Studiengänge mit diesem Modul

Verfahrenstechnik (B.Sc.)

Niveaustufe

3

Kurzbeschreibung

Anlagen zur thermischen Stofftrennung werden in vielen betrieblich durchgeführten Verfahren eingesetzt. Neben Destillation, Rektifikation, Absorption und Extraktion spielen Membrantechniken eine immer größere Rolle. Kenntnisse über die physikalischen Vorgänge und der Betriebsweisen thermischer Trennverfahren bilden die Basis für die Auslegung und Optimierung sowie für den Betrieb von Anlagen zur Stofftrennung. In diesem Zusammenhang ist mittlerweile der Einsatz computer-gestützter Simulationsprogramme üblich, um eine Maßstabsübertragung voranzutreiben. Lernziel ist es, den Studierenden die Kenntnisse zu vermitteln, die ein Projekt- oder Betriebsingenieur haben muss, um für den jeweiligen Bedarfsfall geeignete Anlagen zur thermischen Stofftrennung auszuwählen, zu dimensionieren und zu optimieren, sowie im beruflichen Alltag zu betreiben.

Lehrinhalte

Teil 1 (Herr Weil)
1 Destillation
2 Rektifikation
3 Extraktion
4 Absorbtion
5 Membranverfahren

Teil 2 (Fr. v. Frieling)
1 Aufbau und Arbeitsweise von Prozesssimulatoren
2 Umgang mit dem Prozesssimulator ChemCAD
3 Grundlagen zur Auswahl thermodynamischer Modellgleichungen
4 Umgang mit Stoffdaten

Lernergebnisse / Kompetenzziele

Wissensverbreiterung
Die Studierenden haben ein breit angelegtes Wissen über die gängigen Verfahren und Anlagen der thermischen Stofftrennung. Sie kennen die Arbeitsweise gängiger Prozesssimulatoren und sind in der Lage, einfache Berechnungen in ChemCad vorzunehmen. Durch Gruppenarbeit wird die Kommunikationsfähigkeit gefördert und das Präsentieren und Verteidigen von Ergebnissen geübt.
Wissensvertiefung
Die Studierenden kennen die Stärken und Schwächen der verschiedenen Verfahren zur thermischen Stofftrennung und können dieses Wissen auf technische Anwendungen übertragen. Sie sind ferner in der Lage, Ergebnisse der Prozesssimulation zu interpretieren und ggf. kritisch zu hinterfragen.
Können - instrumentale Kompetenz

Können - kommunikative Kompetenz

Können - systemische Kompetenz

Lehr-/Lernmethoden

Vorlesungen und Übungen; Übungen zur Prozesssimulation in kleinen Gruppen (max. 20 Teilnehmer)

Empfohlene Vorkenntnisse

Chemie, Thermodynamik, Fluidmechanik

Modulpromotor

Weil, Gerhard

Lehrende
  • von Frieling, Petra
  • Weil, Gerhard
Leistungspunkte

5

Lehr-/Lernkonzept
Workload Dozentengebunden
Std. WorkloadLehrtyp
30Vorlesung Weil
15Vorlesung Frieling
15Übungen Frieling
Workload Dozentenungebunden
Std. WorkloadLehrtyp
50Veranstaltungsvor-/-nachbereitung
30Prüfungsvorbereitung
10Literaturstudium
Literatur
  1. Skript: Thermische Verfahrenstechnik, G. Weil
  2. Skript: P.v.Frieling "Prozesssimulation"
  3. A. Henley, J. Seader: Separation Processes, John Wiley & Sons, Hokoken (N.J.), 1998
  4. Z. Rant: Verdampfen in Theorie und Praxis, Verlag Theodor Steinkopf Dresden
  5. A. Mersmann: Thermische Verfahrenstechnik, Springer Verlag
  6. W. Hemming: Verfahrenstechnik, Vogel Buchverlag
Prüfungsleistung
  • Mündliche Prüfung
  • Hausarbeit
  • Klausur 2-stündig
Bemerkung zur Prüfungsform

Die Prüfungsformen finden alternativ oder ergänzend statt.

Prüfungsanforderungen

Teil 1:Kenntnisse über folgende Themen:
1 Destillation
2 Rektifikation
3 Extraktion
4 Absorbtion
5 MembranverfahrenTeil 2:Kenntnisse über Aufbau und Arbeitsweise von ProzesssimulatorenFertigkeiten bei der Simulation verfahrenstechnischer Prozesse mit ChemCad

Dauer

1 Semester

Angebotsfrequenz

Nur Wintersemester

Lehrsprache

Deutsch

 

Kontakt

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Albrechtstr. 30
49076 Osnabrück
Telefon: +49 541 969-0
Fax: +49 541 969-2066
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