Qualitätszirkel Gleichstellung

Im Mai 2014 wurde die Senatsrichtlinie zur Verwirklichung des Gleichstellungsauftrages verabschiedet. Diese Richtlinie bietet die Basis für den Qualitätszirkel Gleichstellung (Aufbau hoch qualitativer und beteiligungsorientierter dezentraler Gleichstellungsstrukturen) und damit der tiefen Verankerung von Gleichstellungspolitiken in den Fakultäten und im Zentralen Servicebereich.

Zwischen 2015-2017 wurde das Amt der Dezentralen Gleichstellungsbeauftragten (DeGB) an der HS OS erfolgreich eingeführt. Zur Entlastung und Ermöglichung von Gleich-stellung erhalten die DeGB größtmögliche Kompensationen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Die Entlastung wird aus eigenen Mitteln der HS OS gezahlt und ist durch die Senatsrichtlinie dauerhaft verankert. Die ZGB und die DeGB treffen sich regelmäßig im Rat der Gleichstellungsbeauftragten, um ihre Arbeit miteinander abzustimmen. Mit der Senatsrichtlinie wurden darüber hinaus ab 2016 Gleichstellungskonferenzen und Gleichstellungspläne in den Fakultäten, dem Institut für Musik und im Zentralen Servicebereich eingeführt. Die Gleichstellungskonferenzen sind bewusst niedrigschwellig gehalten und zeichnen sich durch ein beteiligungsorientiertes und dialogisches Vorgehen (top down + bottom up) aus. Sie werden alle zwei Jahre für alle Mitglieder und Angehörigen der jeweiligen Organisationseinheit durchgeführt und waren bislang mit bis zu 60 Teilnehmenden pro Konferenz (darunter die jeweiligen Dekan*innen und bei allen Konferenzen der Präsident der HS OS) gut besucht. Sie dienen unter anderem zur Vorbereitung der Gleichstellungspläne mit dem Ziel, die hochschulweiten  gleichstellungspolitischen Ziele unter Berücksichtigung der jeweiligen Fach- und Arbeitskulturen in einem beteiligungsorientierten Prozess umzusetzen.