<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>






    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
            <link>https://www.hs-osnabrueck.de/</link>
            <description></description>
            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 01 Nov 2026 12:33:04 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 01 Nov 2026 12:33:04 +0100</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte/nachhaltige-technologien-und-prozesse?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 EXT:news</generator>
            
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-16623</guid>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr als nur ein Pflegegrad: Begutachtung zur Pflegebedürftigkeit wird weiterentwickelt </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/10/mehr-als-nur-ein-pflegegrad-begutachtung-zur-pflegebeduerftigkeit-wird-weiterentwickelt/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück arbeitet mit der Interdisziplinäre Care Forschung gGmbH, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und dem Medizinischen Dienst Bund im Projekt MEET an einem zukunftsträchtigeren, effizienteren und bedarfsgerechteren Begutachtungsverfahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>5,69 Millionen Pflegebedürftige gab es 2023 in Deutschland laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Aufgrund der Alterung der Gesellschaft wird ihre Zahl in Zukunft weiter steigen, allein bis 2035 um 14 Prozent.&nbsp;</p>
<p>Als pflegebedürftig gilt, wer durch gesundheitliche Beeinträchtigungen seiner Selbständigkeit in wesentlichen Aktivitäten und Lebensbereichen Hilfe durch andere benötigt. Ob eine Person pflegebedürftig ist und welcher Unterstützungsbedarf besteht, wird über eine Begutachtung ermittelt. Dabei wird das Ausmaß der Beeinträchtigung der Selbständigkeit ermittelt und darüber der Pflegegrad bestimmt. Jährlich werden mehr als 2 Millionen Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit von den Medizinischen Diensten oder medicproof, der Organisation der privaten Pflegeversicherung, durchgeführt. Dabei übersteigt die Zahl der Anträge oft die vorhandenen Kapazitäten.&nbsp;</p>
<p>Daher haben sich die Hochschule Osnabrück, die Interdisziplinäre Care Forschung gGmbH, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie die Medizinischen Dienste in den Bundesländern unter der Leitung des Medizinischen Dienstes Bund zusammengeschlossen, um das Begutachtungsverfahren zukunftsfähig, effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten. Im Projekt „MEET - Modellprojekt zur Weiterentwicklung des Verfahrens zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach §§ 18a, 18b SGB X1“ wollen sie die Begutachtung zur Pflegebedürftigkeit so weiterentwickeln, dass sie nicht nur den Pflegegrad feststellt, sondern auch eine nachhaltige Versorgungsplanung ermöglicht, die häusliche Pflege stärkt und praxistaugliche Handlungsempfehlungen liefert.<br>&nbsp;</p>
<h4>Daten besser nutzen</h4>
<p>„Die Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit ist ein zentraler Baustein im deutschen Pflegesystem. Allerdings stoßen die vorhandenen Kapazitäten an Grenzen und zugleich bietet das Verfahren ungenutztes Potenzial“, sagt Prof. Dr. Andreas Büscher, Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Durch die Einbindung von Pflegefachpersonen könnten die Medizinischen Dienste entlastet werden. Sie haben die nötige Expertise für die Beurteilung und stehen häufig sowieso schon in Kontakt zu den pflegebedürftigen Menschen. Doch Pflegende sind bereits jetzt überlastet. Das Projekt untersucht daher, unter welchen Bedingungen eine Einbindung gelingen kann und wie hoch die Akzeptanz unter den Fachkräften ist.</p>
<p>Außerdem könnte man die Begutachtungsdaten besser nutzen. „Bisher dient die Begutachtung vor allem der Feststellung des Pflegegrads. Doch die gewonnenen Informationen könnten frühzeitig für Beratung und passgenaue Angebote genutzt werden: Etwa für Angehörige, die überfordert sind, oder für Haushalte in prekären Situationen. Hier geht es darum, den Kontext der Pflegebedürftigkeit stärker in den Blick zu nehmen und präventiv zu handeln“, so Büscher.&nbsp;</p>
<p>Besonders herausfordern ist dabei die Abwägung zwischen Massentauglichkeit und Einzelfallgerechtigkeit. Wie lässt sich das Verfahren so gestalten, dass es 2 bis 3 Millionen Begutachtungen pro Jahr bewältigt und gleichzeitig individuelle Bedarfe berücksichtigt?<br>&nbsp;</p>
<h4>Häusliche Pflege stärken&nbsp;</h4>
<p>Bis 2028 sollen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die in die Praxis überführt werden können. Das Projektteam möchte dafür die Begutachtung zur Pflegebedürftigkeit so weiterzuentwickeln, dass sie die Weichen für eine nachhaltige Versorgungsplanung stellt.&nbsp;</p>
<p>Andreas Büscher liegt dabei besonders die Stärkung der häuslichen Pflege am Herzen: „85 Prozent der Menschen in der Pflegeversicherung in Deutschland werden zu Hause versorgt. Häusliche Pflege ist die Grundlage für unser Pflegesystem und auch der Grund, warum das System überhaupt funktioniert. Deshalb möchte ich dazu beizutragen, die häusliche Pflege zu stärken und damit bereits in der Begutachtung beginnen.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<h4>Hintergrund&nbsp;</h4>
<p>Das Projekt MEET läuft noch bis zum 31.03.2028 und wird vom Bundesamt für soziale Sicherung über den Medizinischer Dienst Bund gefördert.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Prof. Dr. Andreas Büscher<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 3591<br>Mail: a.buescher@hs-osnabrueck.de<br>Web:&nbsp;<a href="http://www.hs-osnabrueck.de/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_2026-10-29-PM-HSOS-MEET-1_c0e641d3ea.jpg" length="499985" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-16589</guid>
                        <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 16:33:56 +0200</pubDate>
                        <title>Fakultät IuI vereinbart Kooperation mit ukrainischer Universität</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/10/fakultaet-iui-vereinbart-kooperation-mit-ukrainischer-universitaet/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück und die Nationale Universität für Schiffbau „Admiral Makarov“ in Mykolajiw arbeiten künftig enger zusammen. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre – unter anderem zur Entwicklung resilienter elektrischer Versorgungsnetze für die Ukraine.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) der Hochschule Osnabrück hat eine Kooperation mit der Nationalen Universität für Schiffbau „Admiral Makarov“ in der ukrainischen Stadt Mykolajiw vereinbart. Am Mittwoch, 14. Oktober, waren hochrangige Vertreter der ukrainischen Universität zu Gast in Osnabrück und unterzeichneten gemeinsam mit dem IuI-Dekan Prof. Dr. Karsten Morisse sowie dem Kontaktprofessor Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer einen Kooperationsvertrag.</p>
<p>Die Vereinbarung (das sog. “Memorandum of Understanding”) steht im Zeichen der Solidaritätspartnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der ukrainischen Oblast Mykolajiw, die seit 2024 besteht. Niedersachsen unterstützt die Partnerregion unter anderem bei humanitärer Hilfe und beim Wiederaufbau von Städten und Infrastruktur. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft.</p>
<p><strong>Gemeinsam für Forschung und Lehre</strong></p>
<p>Hier setzt die neue Kooperation der Fakultät IuI an: Lehrende aus Deutschlands Friedensstadt Osnabrück wollen ihre ukrainischen Kolleg*innen künftig insbesondere in Forschung und Lehre unterstützen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer: „Konkret werden wir gemeinsam mit unseren ukrainischen Partnern resiliente elektrische Versorgungsnetze entwickeln und damit den Grundstein für eine neue elektrische Energieversorgung der Ukraine legen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die geplanten Besuche unserer Kollegen und Kolleginnen sowie der Studierenden aus der umkämpften Region“.</p>
<p>Mit der Vereinbarung stärkt die Fakultät IuI ihre internationale Zusammenarbeit und verbindet wissenschaftliche Kooperation mit einem konkreten Beitrag zum Wiederaufbau und zur zukünftigen Energieversorgung der Ukraine.</p>
<p><strong>Hintergrund: Solidaritätspartnerschaft Niedersachsen – Mykolajiw</strong></p>
<p>Seit 2024 verbindet das Land Niedersachsen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Oblast Mykolajiw. Ziel ist es, die Region angesichts des russischen Angriffskrieges zu unterstützen und zugleich langfristige Perspektiven für Wiederaufbau und Entwicklung zu schaffen.</p>
<p>Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem Projekte im Bereich Logistik, Wirtschaft und Gesundheitsvorsorge. Eine wichtige Rolle spielt zudem der Ausbau von Partnerschaften in Bildung und Wissenschaft sowie die Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und kommunale Vernetzung.</p>
<p>Die Kooperation der Hochschule Osnabrück mit der Nationalen Universität für Schiffbau „Admiral Makarov“ ist ein konkreter Beitrag zu dieser niedersächsisch-ukrainischen Partnerschaft.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
                                <category>IuI</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/News/Nachrichten/IuI/2026/Mykolajiw-2.jpg" length="1140288" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-16557</guid>
                        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 12:08:18 +0200</pubDate>
                        <title>Auftakt für neues Forschungsprojekt zur klimaneutralen Energieversorgung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/10/auftakt-fuer-neues-forschungsprojekt-zur-klimaneutralen-energieversorgung/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück entwickelt Webanwendung für Industrie- und Gewerbegebiete</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Unternehmen in Industrie- und Gewerbegebieten ihre Energieversorgung in den nächsten 20 Jahren treibhausgasneutral und zugleich wirtschaftlich gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt KEvIG – Klimaneutrale Energieversorgung von Industrie- und Gewerbegebieten am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Zum Auftakt kamen die beteiligten Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen zu einem gemeinsamen Workshop zusammen.</p>
<h4><strong>Anknüpfung an Vorgängerprojekt</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer Webanwendung, mit der sich auf Grundlage der Energieverbräuche der ansässigen Unternehmen eine möglichst wirtschaftliche und klimaneutrale Energieversorgung für ein gesamtes Gewerbe- und Industriegebiet planen lässt. Dabei werden die Unternehmen nicht isoliert betrachtet: Durch die gemeinsame Nutzung von Energie und Infrastruktur können vorhandene Potenziale im gesamten Gebiet besser ausgeschöpft werden. So lassen sich beispielsweise Abwärmepotenziale eines Unternehmens, Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen eines anderen Betriebs oder gemeinsame Speicherlösungen miteinander verbinden.&nbsp;</p>
<p>KEvIG knüpft an das bis Juni 2026 laufende Vorgängerprojekt "GewerbeQuartier" an. Darin wurde untersucht, welches Potenzial in der gemeinsamen und vernetzten Nutzung von Energie in Industrie- und Gewerbegebieten steckt. Das dabei entwickelte Energiesystemmodell bildet nun die Grundlage für die geplante Webanwendung.&nbsp;</p>
<h4><strong>Workshop zum Projektstart</strong></h4>
<p>Beim Auftakt-Workshop wurden die Ergebnisse des Vorgängerprojekts vorgestellt, die Projektziele und Meilensteine von KEvIG erläutert und gemeinsam Anforderungen an die Webanwendung diskutiert. “Wir sind froh, dass uns Kooperationspartner*innen aus der Praxis unterstützen und uns bei diesem wichtigen Thema begleiten”, betonte Projektleiterin Prof.in Dr. Anne Schierenbeck.&nbsp;</p>
<p>Auch die Praxispartner*innen begrüßen den Projektstart. Dr. Tim Husmann vom Energy Hub Emsland sieht insbesondere die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien in Gewerbegebieten als ein Thema, das “genau zur richtigen Zeit” komme.</p>
<p>Das Projekt läuft bis Juni 2028. Die entwickelte Anwendung soll anschließend als Open-Source-Lösung beispielsweise von Ingenieurbüros und Wirtschaftsförderungen genutzt werden können.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Anne Schierenbeck<br>Tel.: 0591 80098 - 210<br>E-Mail: <a href="mailto:a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de">a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/kevig/" target="_blank">Website</a> des Forschungsprojekts</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_2026-10-09_KEvIG_Auftakt_1517c4a6ec.jpg" length="605485" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
            
        </channel>
    </rss>