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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 18:37:25 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesverdienstkreuz für ehemalige Pflege-Professorin der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/bundesverdienstkreuz-fuer-ehemalige-pflege-professorin-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Prof. Dr. Doris Schiemann ist für ihre jahrzehntelange Pionierarbeit in der Pflegewissenschaft mit der höchsten staatlichen Auszeichnung geehrt worden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.09.2026) Ehrung für ihr Lebenswerk: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Prof. Dr. Doris Schiemann (i.R.) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (kurz Bundesverdienstkreuz) verliehen. Für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Pflegewissenschaft ist sie mit der höchsten Anerkennung ausgezeichnet worden, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Damit würdigt das Land ihre wissenschaftliche Pionierarbeit, die bis in die Gegenwart hineinwirkt. Bei einer Feierstunde im Osnabrücker Rathaus überreichte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter der ehemaligen Professorin der Hochschule Osnabrück die Medaille sowie die Verleihungsurkunde.</p>
<p><strong>„Gute Pflege darf nicht an der Kassenlage scheitern“</strong></p>
<p>„Wissenschaft wird für die Menschen vor allem dort lebendig, wo sie unser konkretes Leben berührt – wo sie Probleme anpackt und wo sie den Alltag spürbar besser und menschlicher macht.“ Doris Schiemann sei das personifizierte Vorbild für diesen Anspruch, so die Oberbürgermeisterin. Zudem betonte Pötter, dass es Schiemann bei der Standardisierung von Pflege nie zuvorderst um Effizienz oder Kostenreduktion gegangen sei, sondern vielmehr um die Würde des Menschen: „Gute Pflege darf nicht an der Kassenlage scheitern“, fasste Pötter Schiemanns Haltung zusammen. Die Oberbürgermeisterin dankte der Wissenschaftlerin für ihren langjährigen Einsatz als Mahnerin und Beraterin in bundesweiten Expertengremien sowie auf regionaler Ebene.</p>
<p><strong>Pionierin bei der Entwicklung der ersten Pflegestudiengänge in Deutschland</strong></p>
<p>„Prof. Dr. Doris Schiemann hat mit ihrer Pionierarbeit Maßstäbe bei der Akademisierung der Pflege in Deutschland gesetzt“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann. „Sie hat maßgeblich die Entwicklung und Umsetzung der bundesweit ersten Pflegestudiengänge an der Hochschule Osnabrück vorangetrieben. Mit ihrem unermüdlichen Engagement, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu bringen, hat sie nicht nur für unsere Hochschule einen unschätzbaren Beitrag geleistet. Sie hat auch bundesweit einen großen Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätssteigerung der Pflege geleistet. Ich gratuliere herzlich zu dieser bedeutsamen und sehr verdienten Auszeichnung.“</p>
<p>Doris Schiemann zeigte sich über die Auszeichnung im Kreis geladener Gäste im Rathaus tief bewegt. „Während meiner Berufspraxis in der Universitätsmedizin Anfang der Siebzigerjahre war ich erschüttert von teils menschenverachtenden Praktiken in der Gynäkologie, Geburtshilfe und der Herzchirurgie. Die Pflege mit ihrem damaligen Bildungsstand hatte dem wenig entgegenzusetzen. Außer den Ärzten gab es noch keinen weiteren Gesundheitsberuf mit einer akademischen Qualifizierung und daher auch keine interkollegiale Kontrolle in der Gesundheitsversorgung. Das war mein Antrieb“, erinnerte sie sich und fuhr fort: „Ich sehe mich heute auch stellvertretend für meine Kolleginnen und Kollegen an der Hochschule Osnabrück geehrt, die mit mir über drei Jahrzehnte mit viel Sachverstand und Engagement den Stein für die Akademisierung und Professionalisierung der Pflege ins Rollen gebracht haben.“<br><br>Bereits 1981 begann Schiemann als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit der curricularen Entwicklung des Faches Pflegewissenschaft für die Studienprogramme „Pflegedienstleitung im Krankenhaus“, „Krankenpflegemanagement“ und „Pflegewissenschaft“ an der damaligen Fachhochschule Osnabrück. „Als ich damals die Stelle antrat, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, welche Entfaltungsmöglichkeiten ich für die Pflege im damaligen Fachbereich Wirtschaft an der Fachhochschule Osnabrück bekommen würde“, sagte die ehemalige Pflege-Professorin in ihrer Dankesrede.<br><br><strong>Gründerin des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)</strong><br><br>Von 1992 bis 2012 war Schiemann als Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück tätig. 1992 wurde sie als deutsche Vertreterin in den Lenkungsausschuss des Europäischen Netzwerks für Qualitätssicherung in der Pflege (EuroQUAN) berufen. Im selben Jahr begann sie mit dem Aufbau des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Hochschule Osnabrück und leitete das Netzwerk bis zu ihrer Emeritierung 2012.&nbsp;<br><br>Ende der Neunzigerjahre startete sie im DNQP mit der Entwicklung der ersten evidenzbasierten Expertenstandards in Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat und finanzieller Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums. Bis 2012 konnten sieben Expertenstandards auf den Weg gebracht werden zu Themen, die ein besonders großes Qualitätsrisiko in der Pflege darstellen, wie unter anderem zu Dekubitalgeschwüren (sogenanntem Wundliegen), Stürzen, Schmerzzuständen und chronischen Wunden. Das DNQP ist bis heute bundesweit der wichtigste Motor für die Professionalisierung der Pflegepraxis.<br><br><strong>Gefragte Expertin auf nationaler sowie internationaler Bühne</strong><br><br>Schiemann war zudem Mitglied im Ethikrat des Bundesministeriums für Gesundheit (1999-2002) sowie in zahlreichen weiteren nationalen wie auch internationalen Beiräten, Expert*innengruppen und Gremien tätig, wie dem wissenschaftlichen Beirat des deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (2001-2004). Außerdem arbeitete sie als Beraterin und Berichterstatterin der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie als Kommissionsmitglied beim Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF).<br>2005 wurde die Osnabrücker Pflegewissenschaftlerin mit der Agnes Karll Medaille des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Deutschen Pflegepreis vom Deutschen Pflegerat (DPR).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erneute Auszeichnung für allergikerfreundliche Äpfel - entstanden an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/erneute-auszeichnung-fuer-allergikerfreundliche-aepfel-entstanden-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Züchtungsinitiative Niederelbe erhält Deutschen Innovationspreis Gartenbau – Hochschule Osnabrück maßgeblich an Forschung und Entwicklung beteiligt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die allergikerfreundlichen Apfelsorten der Marke POMPUR erhalten eine weitere bedeutende Auszeichnung: Die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) wurde mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2026 ausgezeichnet. Eine wesentliche Grundlage für die prämierte Entwicklung entstand an der Hochschule Osnabrück: Das Fachgebiet Obstbau ist seit mehr als 20 Jahren eng in das Züchtungsprogramm der ZIN eingebunden und war maßgeblich an der Erforschung und Entwicklung der allergikerfreundli-chen Apfelsorten beteiligt. Die Auszeichnung wurde bei einer Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Gartenbautags des Zentralverbandes Gartenbau in Berlin (ZVG) vergeben. Für POMPUR ist es bereits die zweite große Auszeichnung innerhalb weniger Monate. An-fang 2026 wurden die allergikerfreundlichen Apfelsorten mit dem FRUIT LOGISTICA Innova-tion Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce ausgezeichnet.<br><br><strong>Forschung schafft neues Angebot für Apfelallergiker</strong><br>Die Besonderheit von POMPUR liegt in der Verbindung von Obstzüchtung, Allergieforschung und praktischer Vermarktung. Schätzungsweise mindestens 3,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Apfelallergie. Wissenschaftlich geprüfte und zertifizierte Ap-felsorten für diese Verbrauchergruppe gab es bislang nicht im Handel. Im gemeinsamen For-schungs- und Züchtungsprozess wurden aus Tausenden Apfelgenotypen geeignete Sorten ausgewählt und über mehrere Jahre klinisch getestet. Mit ZIN 168 und ZIN 186 entstanden daraus zwei als allergikerfreundlich zertifizierte Sorten. Die Verbindung von wissenschaftli-cher Forschung, klinischer Prüfung und erfolgreicher Markteinführung macht den besonde-ren Innovationscharakter von POMPUR aus.<br><br><strong>Langjährige Forschung an der Hochschule Osnabrück</strong><br>Seit der Gründung der ZIN im Jahr 2002 übernimmt das Fachgebiet Obstbau der Hochschule Osnabrück zentrale Aufgaben im Züchtungsprozess – von den Kreuzungen und der Anzucht der Apfelsämlinge bis zur Auswahl geeigneter Genotypen. Bei der Entwicklung der allergikerfreundlichen Sorten brachten weitere Partner ihre Expertise ein: Die Technische Universität München entwickelte ein Verfahren zur Bestimmung des Allergengehalts, die Charité – Universitätsmedizin Berlin übernahm die mehrjährigen klinischen Untersuchungen.<br>„Die Auszeichnung zeigt, welchen Wert die langfristige Zusammenarbeit zwischen Wissen-schaft und obstbaulicher Praxis hat. Sie ist zugleich eine besondere Bestätigung für die lang-jährige Forschungs- und Züchtungsarbeit an der Hochschule Osnabrück“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück.<br>Aus Sicht der Pflanzenexpertinnen und -experten in der Bewertungskommission überzeugte insbesondere, dass mit POMPUR zwei allergenarme Apfelsorten entwickelt wurden, die zu-gleich für den modernen Erwerbsobstbau geeignet sind. Hervorgehoben wurden außerdem das hohe Potenzial für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für Produzentinnen und Produzenten, die daraus resultierenden Marktchancen und die konsequente Weiterentwick-lung bis zur erfolgreichen Markteinführung.<br><br><strong>Hohe Nachfrage nach POMPUR</strong><br>Dass die Innovation auch in der Praxis ankommt, zeigte bereits die erste Vermarktungssai-son: Seit November 2025 sind die POMPUR-Äpfel im Handel erhältlich, rund 500 Tonnen wurden in der ersten Saison vermarktet. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die ZIN ent-schieden, die Zahl der gepflanzten Bäume in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br><br>Prof. Dr. Werner Dierend<br>Professur für Obstbau<br>0541 969 - 5122<br><a href="mailto:w.dierend@hs-osnabrueck.de" class="mail">w.dierend@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesweite Studie zur Qualität und Akzeptanz der Kita- und Schulverpflegung gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/bundesweite-studie-zur-qualitaet-und-akzeptanz-der-kita-und-schulverpflegung-gestartet/</link>
                        <description>Wie die Qualität und Akzeptanz der Kita- und Schulverpflegung in Deutschland erfasst und langfristig verbessert werden können, untersucht eine gemeinsame Studie der Hochschule Osnabrück, der Universität Konstanz und der Universität Göttingen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Osnabrück/Konstanz/Göttingen, 10. September 2026. Rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland essen täglich in Kitas und Schulen. Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung wird die Gemeinschaftsverpflegung weiter an Bedeutung gewinnen. Doch ein aus-gewogener Speiseplan allein reicht nicht aus, wenn das Essen am Ende nicht gegessen wird. Wie Verpflegungsangebote gestaltet sein müssen, damit sie gesundheitlichen und fachlichen Anforderungen entsprechen und zugleich von Kindern und Jugendlichen gerne angenommen werden, untersucht nun das bundesweite Forschungsprojekt KiSMo - Kita- und Schulverpflegungsmonitoring.</p>
<p>Das Verbundprojekt wird von der Hochschule Osnabrück geleitet; Partner sind die Universität Konstanz und die Georg-August-Universität Göttingen. Gefördert wird KiSMo vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) über den Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Das Projekt läuft von September 2026 bis August 2028. Die Ergebnisse sollen eine aktuelle und belastbare Grundlage schaffen, um die Kita- und Schulverpflegung in Deutschland datenbasiert weiterzuentwickeln.</p>
<p><br>„Kita- und Schulessen begleitet Millionen Kinder durch ihren Alltag. Umso wichtiger ist es, verlässlich zu wissen, was gut funktioniert und wo Verbesserungen nötig sind. Dafür brau-chen wir aktuelle bundesweite Daten“, sagt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozio-ökonomie in Haushalt und Betrieb an der Hochschule Osnabrück und Leitung des Verbundprojekts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was entscheidet, ob Kinder und Jugendliche das Essen annehmen?</strong></p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt von KiSMo liegt auf der Akzeptanz und Nutzung der Verpfle-gung. Dafür werden alle Beteiligten befragt: von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern über die Leitungen der Kitas und Schulen bis hin zu den Verpflegungsverantwortlichen. So lassen sich die unterschiedlichen Perspektiven auf Angebot, Nutzung, Zufriedenheit, Kosten und organisatorische Rahmenbedingungen für jede Einrichtung miteinander verknüpfen.</p>
<p>„Ob Kinder und Jugendliche das Angebot in Kita und Schule nutzen, hängt nicht allein davon ab, was auf dem Teller liegt. Entscheidend ist die gesamte Ernährungsumgebung: Wie ist die Essenssituation gestaltet, was kostet das Essen, wie läuft die Organisation - und welche Alternativen gibt es auf dem Schulweg oder um die Ecke? Mit KiSMo wollen wir diese Umgebung erstmals bundesweit systematisch erfassen und verstehen, unter welchen Bedingungen Schulverpflegung eine echte Chance hat“, erklärt Prof. Dr. Britta Renner, Professorin für Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie an der Universität Konstanz.</p>
<p>Die Universität Konstanz bringt im Verbund insbesondere ihre Expertise in die schulbezogenen Befragungen ein und verantwortet die Analyse der schulischen Ernährungsumgebung. Dabei werden Befragungsdaten zur Nutzung und Akzeptanz der Schulverpflegung mit Daten zur schulischen Ernährungsumgebung verknüpft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehrstufiges Design für belastbare Daten</strong></p>
<p>Um möglichst belastbare Aussagen für Deutschland treffen zu können, ist KiSMo mehrstufig angelegt. Zunächst entsteht eine bundesweite Übersicht aller Kitas, Kitaträger und allge-meinbildenden Schulen. Darauf aufbauend erfasst ein digitales Kurzscreening zentrale Fak-toren - etwa, ob das Essen vor Ort zubereitet oder aus einer Zentralküche angeliefert wird und wie viele Kinder mitessen. Diese Informationen bilden die Grundlage für die Auswahl re-präsentativ angelegter Stichproben für die vertiefenden Befragungen.<br><br>„Wir streben an, mit mehreren aufeinander abgestimmten Befragungen an Kitas und Schulen ein möglichst verlässliches Bild für ganz Deutschland zu gewinnen. Nur so können praxisnahe und belastbare Empfehlungen für die Kita- und Schulverpflegung abgeleitet werden“, sagt Prof. Dr. Achim Spiller, Professor für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte an der Georg-August-Universität Göttingen.<br>Die Erhebungsinstrumente für Kitas und Schulen werden gemeinsam im Verbund entwickelt und abgestimmt. Die Universität Göttingen bringt dabei insbesondere Expertise zur Erfassung zielgruppenspezifischer Akzeptanzfaktoren, zur Fragebogenentwicklung und zur me-thodischen Vergleichbarkeit der Befragungen ein.<br><br>Die Hochschule Osnabrück verantwortet neben der Gesamtleitung die Erhebungen in den Kitas sowie die vertiefenden Analysen in ausgewählten Einrichtungen. Durch die langjährige Arbeit im Bereich der indikatorbasierten Nachhaltigkeitsbewertung kann das entsprechende Wissen in diesem Feld eingebracht werden. Das Forschungsteam untersucht Speisepläne, Rezepturen, Portionsgrößen und, soweit verfügbar, Betriebs- und Warenwirtschaftsdaten. Dabei geht es unter anderem darum, inwieweit die Qualitätsstandards der Deutschen Gesell-schaft für Ernährung (DGE) umgesetzt werden. Neben der Nährstoffzusammensetzung wer-den auch Nachhaltigkeitsaspekte und Kosten berücksichtigt. So verbindet KiSMo die Frage, was auf den Teller kommt, mit der Frage, unter welchen Bedingungen das Angebot von Kin-dern und Jugendlichen tatsächlich angenommen und genutzt wird.<br>Monitoring für die Zukunft<br><br>KiSMo soll nicht nur eine Momentaufnahme liefern. Auf Grundlage der bundesweiten Erhe-bungen entwickelt das Forschungsteam ein standardisiertes Monitoring-Konzept. Damit soll es künftig möglich werden, zentrale Kennzahlen zur Kita- und Schulverpflegung - etwa Nut-zung, Angebotsqualität, Nachhaltigkeit und Ernährungsumgebung - regelmäßig, vergleichbar und mit vertretbarem Aufwand zu erfassen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stefan Stiene, Professor für Intelligente Agrarsysteme an der Hochschule Osnabrück, bringt dafür Expertise zu Datenstrukturierung und KI-gestützten Verfahren ein.<br><br>Die Ergebnisse des Projekts sollen in den 16. DGE-Ernährungsbericht einfließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Melanie Speck&nbsp;</strong><br>Professur Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb Arbeitsgruppe Transformative Ernährungs- und Konsumsysteme Hochschule Osnabrück 0541 969-5090 <a href="mailto:m.speck@hs-osnabrueck.de">m.speck@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><strong>Prof. Dr. Britta Renner&nbsp;</strong><br>Professorin für Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie Universität Konstanz<br>07531 88-4679 <a href="mailto:britta.renner@uni-konstanz.de">britta.renner@uni-konstanz.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Prof. Dr. Achim Spiller&nbsp;</strong><br>Professur für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte Georg-August-Universität Göttingen</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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