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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
            <link>https://www.hs-osnabrueck.de/</link>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 01:06:58 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 12:08:18 +0200</pubDate>
                        <title>Auftakt für neues Forschungsprojekt zur klimaneutralen Energieversorgung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/10/auftakt-fuer-neues-forschungsprojekt-zur-klimaneutralen-energieversorgung/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück entwickelt Webanwendung für Industrie- und Gewerbegebiete</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Unternehmen in Industrie- und Gewerbegebieten ihre Energieversorgung in den nächsten 20 Jahren treibhausgasneutral und zugleich wirtschaftlich gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt KEvIG – Klimaneutrale Energieversorgung von Industrie- und Gewerbegebieten am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Zum Auftakt kamen die beteiligten Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen zu einem gemeinsamen Workshop zusammen.</p>
<h4><strong>Anknüpfung an Vorgängerprojekt</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer Webanwendung, mit der sich auf Grundlage der Energieverbräuche der ansässigen Unternehmen eine möglichst wirtschaftliche und klimaneutrale Energieversorgung für ein gesamtes Gewerbe- und Industriegebiet planen lässt. Dabei werden die Unternehmen nicht isoliert betrachtet: Durch die gemeinsame Nutzung von Energie und Infrastruktur können vorhandene Potenziale im gesamten Gebiet besser ausgeschöpft werden. So lassen sich beispielsweise Abwärmepotenziale eines Unternehmens, Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen eines anderen Betriebs oder gemeinsame Speicherlösungen miteinander verbinden.&nbsp;</p>
<p>KEvIG knüpft an das bis Juni 2026 laufende Vorgängerprojekt "GewerbeQuartier" an. Darin wurde untersucht, welches Potenzial in der gemeinsamen und vernetzten Nutzung von Energie in Industrie- und Gewerbegebieten steckt. Das dabei entwickelte Energiesystemmodell bildet nun die Grundlage für die geplante Webanwendung.&nbsp;</p>
<h4><strong>Workshop zum Projektstart</strong></h4>
<p>Beim Auftakt-Workshop wurden die Ergebnisse des Vorgängerprojekts vorgestellt, die Projektziele und Meilensteine von KEvIG erläutert und gemeinsam Anforderungen an die Webanwendung diskutiert. “Wir sind froh, dass uns Kooperationspartner*innen aus der Praxis unterstützen und uns bei diesem wichtigen Thema begleiten”, betonte Projektleiterin Prof.in Dr. Anne Schierenbeck.&nbsp;</p>
<p>Auch die Praxispartner*innen begrüßen den Projektstart. Dr. Tim Husmann vom Energy Hub Emsland sieht insbesondere die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien in Gewerbegebieten als ein Thema, das “genau zur richtigen Zeit” komme.</p>
<p>Das Projekt läuft bis Juni 2028. Die entwickelte Anwendung soll anschließend als Open-Source-Lösung beispielsweise von Ingenieurbüros und Wirtschaftsförderungen genutzt werden können.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Anne Schierenbeck<br>Tel.: 0591 80098 - 210<br>E-Mail: <a href="mailto:a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de">a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/kevig/" target="_blank">Website</a> des Forschungsprojekts</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:10:32 +0200</pubDate>
                        <title>VDI zeichnet herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/10/vdi-zeichnet-herausragende-abschlussarbeiten-der-hochschule-osnabrueck-aus/</link>
                        <description>Kartoffelkrebs, Simulations-Software, Diabetes-Sensorik und neue Blicke auf Geschichte: Fünf Studierende erhalten Förderpreise des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland hat vier herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet. „Ob die Rettung der landwirtschaftlichen Produktion, die Modernisierung der Lehre, die Verbesserung der medizinischen Versorgung oder das Aufbrechen veralteter Geschichtsbilder – diese Arbeiten beweisen eindrucksvoll, wie praxisnah und zukunftsorientiert das Studium an der Hochschule Osnabrück ist“, betonte die VDI-Vorstandsvorsitzende Prof. Angela Hamann-Steinmeier bei der Preisverleihung.</p>
<p><strong>Beste Masterarbeit: Beitrag zur Lösung eines jahrhundertealten Agrarproblems</strong></p>
<p>Achmed El‑Etri, Absolvent des Masterstudiengangs <a href="/studium/studienangebot/master/angewandte-nutztier-und-pflanzenwissenschaften-msc/">Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften</a>, erhielt den VDI‑Preis für die beste Masterarbeit. Darin hat er sich mit der Bekämpfung der Quarantäneerkrankung Kartoffelkrebs auseinandergesetzt. Dieser wird durch einen hartnäckigen Pilz ausgelöst, dessen Sporen jahrzehntelang im Boden überleben.</p>
<p>Die Arbeit war eingebunden in das Forschungsprojekt „SYNergie“ der Hochschule Osnabrück und des renommierten Julius-Kühn-Instituts. Das Projektteam entwickelte ein neues Verfahren, das die mit Pilzsporen belastete Kartoffelerde mithilfe von Branntkalk desinfiziert. Im Fokus der Masterarbeit stand die konkrete Optimierung dieses Prozesses unter realen Praxisbedingungen. El-Etri untersuchte dafür präzise, wie Wassergehalt der zu behandelnden Erden, Mischintensität und organische Anteile den Kalkbedarf beeinflussen. Die Ergebnisse des ausgezeichneten Absolventen liefern ein praxistaugliches Modell, das die Kosten der Erdreinigung von 40 Euro auf unter zwei Euro pro Tonne senkt.</p>
<p>Mit Biotests und neu entwickelten, hochpräzisen Gen-Analysen (sogenannten qPCR-Tests) hat das Julius-Kühn-Institut bestätigt, dass die behandelten Sporen nicht mehr ansteckend sind. Damit steht der Praxis eine umweltfreundliche und zugleich preiswerte Lösung für ein jahrhundertealtes Problem zur Verfügung, um die Kartoffelproduktion abzusichern.</p>
<p><strong>Beste Bachelorarbeit: Erweiterte Simulations-Software für die Ingenieurausbildung</strong></p>
<p>Der erste Preis für herausragende Bachelorarbeiten ging an Daniel Mendricks. Der <a href="/studium/studienangebot/bachelor/maschinenbau-bsc/">Maschinenbau</a>-Absolvent hat das Lehrprogramm namens „Exp*FEM“ für die Ingenieurausbildung umfassend weiterentwickelt. Das Programm vermittelt Studierenden die Finite-Elemente-Methode – ein Verfahren, mit dem sich das Verhalten von Bauteilen unter Belastung berechnen lässt. Die Arbeit erweitert das Programm um die realitätsnähere Darstellung veränderlicher Belastungen sowie unterschiedlicher Lagerungs- und Verbindungssituationen.&nbsp;</p>
<p>Der Absolvent hat die neuen Funktionen sorgfältig überprüft und mit einem kommerziellen Berechnungsprogramm verglichen. Mendricks‘ Erweiterungen bilden nun die Basis des Lehrprogramms.</p>
<p><strong>Zweiter Preis: Smarter Sensor zur Unterstützung von Menschen mit Diabetes</strong></p>
<p>Moritz Kampe, ebenfalls Absolvent des Maschinenbaus, erhielt den zweiten Förderpreis. Er entwickelte eine kostengünstige, mit Sensoren ausgestattete Schuheinlage, die fortlaufend den Fußdruck von Menschen mit Diabetes misst. Da es auf dem Markt keinen passenden Sensor gab, entwarf und baute der angehende Ingenieur den biegsamen Drucksensor einfach selbst. Er stimmte ihn genau auf das Gewicht eines menschlichen Fußes ab und webte ihn direkt in den Stoff der Einlegesohle ein. Ergänzt wird das System durch eine winzige, selbst entwickelte Elektronik-Platine und ein Computerprogramm, das die Messwerte sofort auswertet und auf einem Bildschirm anzeigt.</p>
<p>Für dieses Projekt hat Kampe tiefes Fachwissen aus der Textiltechnik, Elektronik, Informatik und Materialwissenschaft kombiniert – ein Paradebeispiel für moderne, fachübergreifende Ingenieurarbeit. Die smarte Einlegesohle hat das Interesse von Arztpraxen und dem Osnabrücker Healthcare Accelerator (OHA) geweckt; erste Gespräche über die Gründung eines eigenen Start-ups laufen bereits.</p>
<p><strong>Dritter Preis: Vergessene weibliche Perspektiven historisch sichtbar machen</strong></p>
<p>Stina Föhrder und Marie Thiele erhielten eine Auszeichnung für ihre gemeinsame Bachelorarbeit. Die beiden Absolventinnen des Studiengangs <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/">Media &amp; Interaction Design</a> haben ein interaktives Ausstellungsexponat entwickelt, das Museumsgästen einen völlig neuen Blick auf die Geschichte ermöglicht.&nbsp;</p>
<p>Ihr Projekt „Die Welt germanischer Frauen“ hinterfragt die klassische, oft sehr männlich geprägte Geschichtsschreibung. Da es nur wenige direkte Funde oder Berichte über germanische Frauen gibt, haben die beiden Designerinnen historische, archäologische und medienwissenschaftliche Erkenntnisse geschickt miteinander verknüpft. Sie untersuchten alte Rollenbilder und machten die Lücken in der Geschichtsforschung sichtbar. Durch ihr interaktives Exponat kann das Publikum die Lebenswelt der Germaninnen neu erleben und Vorurteile kritisch hinterfragen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie interdisziplinär geprägtes Interaction Design gesellschaftliche Debatten anstoßen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der VDI-Förderpreis wird jährlich an besonders innovative und praxisrelevante&nbsp; Abschlussarbeiten der Absolvent*innen der Hochschule Osnabrück im technischen Bereich vergeben. Ziel ist es, talentierte Nachwuchskräfte zu fördern und deren Leistungen einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier<br>Vorstandsvorsitzende des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland&nbsp;<br>Professorin für Bioverfahrenstechnik der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969-2902<br>E-Mail: <a href="mailto:a.hamann@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.hamann@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:40:32 +0200</pubDate>
                        <title>Von Sydney bis Arusha: Wissenschaftler*innen der Hochschule Osnabrück forschen im Ausland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/von-sydney-bis-arusha-wissenschaftlerinne-der-hochschule-osnabrueck-forschen-im-ausland/</link>
                        <description>Neue Perspektiven für Lehre und Wissenschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereichern internationale Aufenthalte die Lehre und Wissenschaft? Und welche Chancen bieten Forschungsaufenthalt im Ausland für die persönliche und akademische Entwicklung? Zwei Forschende der Hochschule Osnabrück berichten von ihren Erfahrungen in Tansania und Australien, die nicht nur ihre eigene Arbeit, sondern auch die internationale Vernetzung der Hochschule stärken.</p>
<h4>Nachhaltigkeit in australischen Museen</h4>
<p>Von Januar bis Juli 2026 verbrachte Prof. Dr. Gesa Birnkraut, Professorin für Strategisches Management in Nonprofit-Organisationen an der Hochschule Osnabrück, ein Forschungssemester an der University of Sydney. Im Fokus stand die Frage, wie Museen die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel in ihre Ausstellungen integrieren und welche Wirkung dies auf Besucher*innen hat. In 18 Interviews mit Kurator*innen und Direktor*innen verschiedener Museen in Australien sammelte sie Daten, die in eine Publikation einfließen werden.&nbsp;</p>
<p>Besonders beeindruckt hat Gesa Birnkraut das akademische und soziale Leben in Sydney und an der University of Sydney: „Hier habe ich das erste Mal in meinem Leben eine traditionelle Graduation mitmachen dürfen und durfte in einer eigenen Robe mit den anderen Professor*innen in die eindrucksvolle Great Hall der Universität einlaufen“, so die Professorin.&nbsp;</p>
<h4>Biodiversitätsmonitoring und Brandfrüherkennung in Tansania</h4>
<p>Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Professor für Informatik an der Hochschule Osnabrück, nutzte sein Forschungssemester, um eine Lehr- und Forschungskooperation mit dem Nelson Mandela African Institution of Science and Technology (NM-AIST) in Arusha in Tansania aufzubauen. Dort beschäftigte er sich mit Sensorik und Weitverkehrsnetzwerken für Biodiversitätsmonitoring und Brandfrüherkennung. „Die Studierende des NM-AIST arbeiten auf hohem Niveau und konnten direkt in Forschungsprojekte eingebunden werden“, sagt Westerkamp.&nbsp;</p>
<p>Außerdem wurden mit Lehrenden aus Arusha gemeinsame Module entwickelt, für ein Wahlfach, das zukünftig sowohl in Osnabrück als auch in Tansania angeboten werden soll.</p>
<h4>Persönlicher und akademischer Gewinn&nbsp;</h4>
<p>„Der Aufwand, für einige Zeit ins Ausland zu gehen, ist hoch – organisatorisch, emotional und finanziell. Aber all das bekommt man vielfach durch die gewonnenen Erfahrungen und die intensiven kulturellen und akademischen Momente zurück“, fasst Clemens Westerkamp sein Forschungssemester zusammen.&nbsp;</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück fördert daher internationale Forschungskooperationen und ermöglicht Professor*innen, ein Forschungssemester im Ausland zu verbringen. Diese Freistellung von Lehr- und Verwaltungsaufgaben bietet die Chance, neue wissenschaftliche Netzwerke aufzubauen, Forschungsprojekte voranzutreiben und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.&nbsp;</p>
<p>„Für einige Monate in eine andere Kultur und akademische Welt eintauchen, ist gewinnbringend für die eigene Persönlichkeit, aber auch für Lehre und Forschung im eigenen Land“, sagt Gesa Birnkraut.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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