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der Hochschule Osnabrück

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Projektlaufzeit:
16.01.2020 - 15.07.2022
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Heiko Tapken
Drittmittelgeber/Förderlinie:
EIP
Fakultät:
Ingenieurwissenschaften und Informatik
Fördersumme:
€ 229.966,10
Projektpartner intern:
Maik Fruhner
Projektzusammenfassung:

In der Schweinehaltung kommt es immer wieder zum sogenannten Schwanzbeißen. Die Ursachen für die weit verbreitete Verhaltensstörung sind vielfältig und können nicht allein an einem Haltungssystem festgemacht werden. Es wirkt sich in nachvollziehbarer Weise auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere aus, geht mit ökonomischen Verlusten einher und kann einen deutlich erhöhten Antibiotikaeinsatz nach sich ziehen. In vielen EU-Mitgliedsstaaten ist das Kupieren der Schwänze bei den Ferkeln das Mittel der Wahl. Damit soll späteres Schwanzbeißen verhindert oder zumindest auf ein Minimum reduziert werden. Der Vorgang des Kupierens ist länderübergreifend umstritten und findet zunehmend weniger gesellschaftliche Akzeptanz. Mit dem nationalen Aktionsplan Kupierverzicht ist der Einstieg in den Verzicht gelungen. Dieses Vorhaben erfolgt im Wesentlichen das Ziel, Schwanzbeißen bei Schweinen mit Hilfe eines KI-Ansatzes (Künstliche Intelligenz) auf Basis geeigneter Sensortechnik frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus sollen Indikatoren über die Ursachen des Schwanzbeißens im spezifischen Kontext der Interaktion (Temperatur, Mastwoche, Futterumstellung, etc.) ermittelt werden. Im Ergebnis soll eine Alarmierungs-App für das Smartphone stehen und der Weg für weitere wissensbasierte, tierwohlfördernde Maßnahmen entwickelt werden.

 

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