Forschungsdatenbank

der Hochschule Osnabrück

Alle öffentlich geförderten Forschungsprojekte von A - Z

Alle Forschungsprojekte, die zentral erfasst wurden, befinden sich in unserer Forschungsdatenbank. Sie können nach Stichwörtern suchen oder Ihre Suche durch das Setzen von Filtern eingrenzen. Bei Fragen zur Forschungsdatenbank sprechen Sie bitte Svenja Knüppe an.

Filter

Geben Sie mindestens 3 Zeichen ein

Fakultät

Drittmittelgeber

Schwerpunktfelder

Laufzeit

Alphabet

Einträge werden geladen
Projektlaufzeit:
01.02.2021 - 31.07.2023
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner
Drittmittelgeber/Förderlinie:
BMBF-Fachprogramme
Fakultät:
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Fördersumme:
€ 278.913,91
Projektpartner extern:
Sanimed; Symbic; MindQ, Uni Osnabrück (Prof. Birgit Babitsch); Uni Essen (Prof. Dissemend)
Projektzusammenfassung:

Das ZIEL-Projekt adressiert Verfahren zur Erhöhung des Vertrauens in datengetriebene medizinische Prognosemodelle am Beispiel der Diagnose und Therapie von Menschen mit chronischen Wunden, einem Gebiet mit hohem Innovationspotenzial. Das Projekt beantwortet die primäre Frage: Wie kann durch eine geeignete Mensch-KI-Schnittstelle das Vertrauen in medizinische datengetriebene Entscheidungsunterstützung erhöht und der kritische Umgang damit erreicht werden? Dabei soll die sekundäre Frage beispielhaft beantwortet werden: Welche Therapien gehen bei welchen Grunderkrankungen mit einer Verkürzung der Heilung einher (Evidenz)? Das Gesamtziel wird in die folgenden Unterziele heruntergebrochen:

• Agile und partizipative Entwicklung des ZIEL Demonstrator Werkzeugkastens bestehend aus (i)

einer mobilen Applikation zur KI-gestützten interaktiven hochqualitativen Datenerhebung, (ii) verifizierten und validierten KI-Prognosemodelle, iii) einem interaktiven und lernenden Dashboard (Mensch-KI-Schnittstelle) zur Auswahl der Trainingsdaten, gezielten Simulation auf Basis von gelernten Merkmalen in synthetisierten Wundbildern, zur überlagerten Visualisierung von Heilungsparametern im Verlauf, Darstellung der Sicherheit und Grenzen von Aussagen bei Prognosen und zur Feedback-Eingabe durch die Anwender*innen.

• Durchführung von qualitativen Interviews zur Beantwortung der medizinsoziologischen und psychologischen Frage, ob/wie Anwender*innen unterschiedlicher beruflicher Herkunft und Vorbildung Vertrauen zu den Modellergebnissen entwickeln.

• Überwachung der Rechtsprechung hinsichtlich Medizinproduktegesetz, EU Datenschutzgrundverordnung sowie von Ethikstellungnahmen.

Die drei beteiligten Firmen planen, den Demonstrator nach Projektende in ein Produkt zu überführen und erwarten Verbesserungen ihrer eigenen Prozesse sowie die Vermarktung von Lizenzen und Dienstleistungen. Auf der Ebene des Gesundheitswesens werden Einsparungen erwartet. Damit ergibt sich ein hoher Innovationseffekt.

Logo Fördermittelgeber:
Zu den Ergebnissen ▼ (XXX)