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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 04:16:32 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 07:53:59 +0200</pubDate>
                        <title>Landwirtschaft als Stromnetz-Stabilisator: Wie Bauernhöfe das Netz entlasten können</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/08/landwirtschaft-als-stromnetz-stabilisator-wie-bauernhoefe-das-netz-entlasten-koennen/</link>
                        <description>Neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück und Technischen Universität Braunschweig </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können landwirtschaftliche Betriebe durch intelligente Energieerzeugung und -nutzung das Stromnetz entlasten und sich selbst besser vor Stromengpässen schützen? Dieser Frage geht ein neues Forschungsprojekt nach, das die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig durchführt. Das Vorhaben wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen der Förderinitiative „Speicher und Netze“ finanziert.&nbsp;</p>
<h3>Herausforderung und Chance: Energie aus der Landwirtschaft</h3>
<p>Landwirtschaftliche Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: Durch Photovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen sowie den Einsatz alternativer Antriebe in Maschinen tragen sie zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei. Gleichzeitig belasten die unregelmäßige Einspeisung erneuerbarer Energien und der schwankende Eigenverbrauch das Stromnetz. Genau hier setzt das Projektteam an und untersucht, wie landwirtschaftliche Betriebe durch flexible Erzeugung, Speicherung und Laststeuerung das Netz entlasten und gleichzeitig ihre Energieautarkie erhöhen können.</p>
<p>„Landwirtschaftliche Betriebe bergen großes Potenzial für netzdienliches Verhalten. Durch erneuerbare Energien und alternative Antriebe können sie nicht nur Emissionen senken, sondern auch das Stromnetz stabilisieren – und so einen essenziellen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Leiter des Labors Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<h3>Energieflüsse verstehen, ausgleichen, sichern</h3>
<p>Dafür verfolgen die Forschenden drei zentrale Ziele: Zunächst erfassen sie systematisch die Energieflüsse in der Landwirtschaft. Am Beispiel eines Milchviehbetriebs werden alle Energiequellen sowie Verbraucher wie Melkroboter oder die Milchkühlung analysiert. Dabei betrachtet das Team nicht nur den aktuellen Zustand, sondern auch die zunehmende Elektrifizierung landwirtschaftlicher Maschinen und den damit künftig noch steigenden Strombedarf.&nbsp;</p>
<p>Im nächsten Schritt gleicht das Team Angebot und Nachfrage ab.&nbsp;Mit dem Braunschweiger Verfahrensrechner kann durch Simulationen landwirtschaftlichen Verfahren und der Energieerzeugungsmodelle der mögliche lokale Ausgleich von Stromangebot und -bedarf aufgezeigt werden.&nbsp;Dabei werden auch Möglichkeiten der Direktvermarktung, wie beispielswiese E-Fahrzeugstrom und Speicherlösungen für die Landwirt*innen berücksichtigt.</p>
<p>Zum Schluss evaluiert das Projekt, welche technischen Voraussetzungen nötig sind, um den Betrieb auch bei Netzausfällen aufrechterhalten zu können, um im Krisenfall auch lokale Einrichtungen der kritischen Infrastruktur oder Einsatzkräfte unterstützen zu können.</p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Das Projekt wird mit einem Fördervolumen von 173.735 Euro im Rahmen der Förderinitiative „Netze und Speicher“ durch die DBU unterstützt und läuft noch bis zum 16. Juni 2027. Neben den beiden Hochschulen sind zwei Milchviehbetriebe sowie das AgroTech Valley Forum als Praxispartner eingebunden, um eine realitätsnahe Abbildung der Betriebsprozesse zu gewährleisten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 17:00:52 +0200</pubDate>
                        <title>Zusammenspiel von Kunst und KI: Polnische Gastwissenschaftlerin Paulina Tarara forscht und lehrt zu Fragen der KI-Ethik an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/08/zusammenspiel-von-kunst-und-ki/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Stipendienprogramm holt internationale Expertise zu Zukunftstechnologien an niedersächsische Hochschulen. Das <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/2026/07/16/internationale-fellows-bringen-expertise-zu-zukunftstechnologien-an-niedersaechsische-hochschulen/" target="_blank" rel="noreferrer">„Emerging Tech Fellowship“</a> fördert den Austausch zu Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Extended Reality (XR) und anderen aufkommenden Technologien. Fellows forschen an der Hochschule Osnabrück sowie an der TU Braunschweig und der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>An der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a> der Hochschule Osnabrück erforscht Ingenieurin und Künstlerin Paulina Tarara als eine der vier Stipendiatinnen, wie sich Fragen der KI-Ethik durch künstlerische Methoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit neu betrachten lassen. Tarara promoviert an der polnischen Jagiellonen-Universität Krakau, einer Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück. Betreut wird ihr Fellowship von Prof. Dr. Julius Schöning: „Uns geht es darum, KI-Ethik nicht nur als regulatorische Frage zu behandeln, sondern sie über künstlerische Praxis erfahrbar und diskutierbar zu machen. Genau dafür ist Paulinas Perspektive ein enormer Gewinn für unsere Fakultät“, so der Professor für Digitale Medien.</p>
<p>Die Arbeit der polnischen Gastwissenschaftlerin verbindet Kunst, Wissenschaft und Technologie. Den Auftakt bildeten Round-Table-Diskussionen im Juli. Dabei haben Studierende verschiedener Disziplinen gemeinsam mit Paulina Tarara und Julius Schöning das Feld der KI-Ethik als künstlerisch-forschende Praxis ausgelotet. Ausgangspunkt war eine Begegnung mit dem von Axel Schaffland entwickelten „Mechanical Neural Network“ (MNN) – &nbsp;einem physisch-skulpturalen Modell eines neuronalen Netzes, das die Prinzipien der KI materiell erfahrbar macht. „Wenn man ein künstliches neuronales Netz mit den Händen bewegen kann, verändert sich die Art und Weise, wie man über Handlungsfähigkeit und Autorschaft in KI-Systemen spricht”, so Paulina Tarara. Anknüpfend an die Ideen des Kunsttheoretikers Stephen Wright – der Kunst als etwas versteht, das man nicht nur betrachtet, sondern aktiv nutzt und mitgestaltet –, drehte sich die Diskussion um Handlungsfähigkeit, Wahrnehmung, Teilhabe und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.</p>
<p>Im Oktober kommt die polnische Wissenschaftlerin zum zweiten Mal an die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. In der hochschulweiten Projektwoche wird sie gemeinsam mit Julius Schöning das interdisziplinäre studentische Projekt „AI and Art – AI in Performance Art” betreuen. Studierende aller Fakultäten sind eingeladen, KI nicht als abstrakte Technologie, sondern als Material künstlerischer Praxis zu begreifen. Sie sollen Teile einer Performance werden und dabei selbst zu Neuronen, Gewichten und Aktivierungsfunktionen. „Das Format ist bewusst offen“, betont Prof. Schöning: „Vorkenntnisse in KI oder Performance sind nicht nötig; uns interessiert genau das Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven in einer Performance: &nbsp;ob auf der Bühne, im Video oder als digitale Avatare."&nbsp;</p>
<p>Die vier Emerging Tech Stipendien sind jeweils mit 20.000 Euro dotiert und haben eine Laufzeit von sechs Wochen bis drei Monaten. Ihr Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen internationalen Fachleuten und den Hochschulen in Niedersachsen zu stärken. Langfristig soll so ein internationales Netzwerk entstehen, das innovative Impulse für Forschung, Lehre und Wissenstransfer setzt.</p>
<p>Das Emerging Tech Lab ist Teil des Verbundprojekts <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/verbundprojekt-digitale-lehre-hub/" target="_blank" rel="noreferrer">„Digitale Lehre Hub Niedersachsen (DLHN)“</a>, das unter dem Dach von Hochschule.digital Niedersachsen angesiedelt ist. <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule.digital Niedersachsen</a> ist eine Dachinitiative, die von der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Julius Schöning&nbsp;<br>Telefon: 0541 969-7150, E-Mail: <a href="mailto:j.schoening@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.schoening@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Grünland statt Soja? Hochschule Osnabrück erforscht neue Eiweißquelle für die Hähnchenfütterung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/neues-eip-agri-projekt-bewilligt-grashaehnchen-eroeffnet-neue-perspektiven-fuer-dauergruenland/</link>
                        <description>Forschungsprojekt eröffnet wirtschaftliche Möglichkeiten für Grünland   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Juli 2026) Dauergrünland prägt viele Regionen Niedersachsens. Wiesen und Weiden gehören zum Landschaftsbild, bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützen Böden vor Erosion, speichern Kohlenstoff und helfen dabei, Wasser in der Landschaft zu halten. Damit diese Flächen jedoch langfristig erhalten bleiben, benötigen sie nicht nur ökologische Wertschätzung. Sie benötigen auch eine wirtschaftliche Perspektive. Genau hier setzt das neue Forschungsprojekt „Grashähnchen“ an. Die Arbeitsgruppe Tierernährung der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Westendarp koordiniert seit dem 1. Juli 2026 in enger Kooperation mit Prof. Dr. Kemal Aganovic und seinem Team vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) e. V. in Quakenbrück das auf drei Jahre angelegte Projekt. Konkret wird der Einsatz von Grünlandprotein in der Broilerfütterung untersucht. Das Ziel besteht darin, ein alternatives, regionales Verwertungskonzept für Dauergrünland zu entwickeln und dessen ökologische und wirtschaftliche Effekte entlang der Prozesskette zu bewerten. Das Vorhaben wird mit 483.272 Euro aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.&nbsp;</p>
<p><strong>Grünlandprotein für die Broilerfütterung</strong></p>
<p>Für eine bedarfsgerechte Fütterung von Broilern, der Fachbegriff für Hähnchen, sind gut verwertbare Proteinquellen entscheidend. Bisher stammt ein großer Teil dieser Eiweißversorgung aus importiertem Soja. Gleichzeitig wächst auf niedersächsischen Grünlandflächen eine Ressource, die bislang vor allem in der Rinderfütterung genutzt wird. Broiler können diese faserreichen Grünlandpflanzen jedoch nicht direkt verwerten. Sie müssen zunächst so aufgeschlossen werden, dass die enthaltenen Proteine für die Tiere nutzbar werden. Das daraus gewonnene Proteinkonzentrat kann aufgrund seiner Aminosäurezusammensetzung eine interessante Alternative zu Soja darstellen. Genau hier setzt der Lösungsansatz des Projekts an.</p>
<p>Der Prozess beginnt mit der Ernte der Grünlandpflanzen. Die Pflanzen werden gepresst, wodurch ein eiweißreicher Pflanzensaft und ein faserreicher Presskuchen entstehen. Der Pflanzensaft wird anschließend weiter aufbereitet und getrocknet, sodass ein Proteinextrakt entsteht, der dem Futter beigemischt werden kann. Auch der Presskuchen bleibt als Koppelprodukt erhalten und kann regional weiterverwertet werden. So wird die Pflanze möglichst umfassend genutzt.<br>Im Projekt wird unter Praxisbedingungen untersucht, ob und in welchem Umfang das gewonnene Grünlandprotein Soja in der Broilerfütterung ersetzen kann. Das Projekt „Grashähnchen“ begleitet dafür die gesamte Prozesskette – von der Bewirtschaftung des Dauergrünlands über die Verarbeitung bis hin zur Bewertung des Endprodukts. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sich Grünlandprotein unter praktischen Bedingungen sinnvoll in der Broilerfütterung nutzen lässt.</p>
<p><strong>Regionale Kreislaufwirtschaft stärken</strong></p>
<p>Das Projekt „Grashähnchen“ verfolgt über die Fütterung hinaus das Ziel, die regionale Kreislaufwirtschaft zu stärken. Wenn Protein aus niedersächsischem Dauergrünland gewonnen und in der Region eingesetzt wird, können Transportwege verkürzt und die Abhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten verringert werden. Gleichzeitig bleiben Nährstoffe dort, wo sie entstehen und gebraucht werden. Nebenprodukte werden weitergenutzt und die anfallenden Nährstoffe können wieder auf landwirtschaftliche Flächen zurückgeführt werden.</p>
<p>So wird Dauergrünland nicht nur erhalten, sondern aktiver Teil einer regionalen Wertschöpfungskette. Das Projekt „Grashähnchen“ steht damit für einen Perspektivwechsel: Dauergrünland wird nicht nur als Landschaftselement oder als Futter für Rinder betrachtet, sondern auch als mögliche Eiweißquelle für Tiere, die Grünlandpflanzen normalerweise nicht direkt verwerten können. Wenn sich dieser Ansatz bewährt, könnte Grünlandprotein dazu beitragen, die Broilerfütterung regionaler und ressourcenschonender zu gestalten und dem Dauergrünland eine zusätzliche produktive Funktion zu verleihen. Entscheidend ist dabei, ob ökologische Vorteile und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammenkommen.</p>
<p><strong>Forschung, Praxis und Verarbeitung arbeiten Hand in Hand</strong></p>
<p>Das Projekt bringt Partner aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Wirtschaft in Niedersachsen zusammen. Die Hochschule Osnabrück übernimmt die wissenschaftliche Koordination und untersucht unter anderem Fütterung, Tierwohl, Leistung sowie ökologische und ökonomische Effekte.&nbsp;<br>Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) in Quakenbrück bringt seine langjährige Expertise in der Verarbeitung von Grünlandpflanzen und der Gewinnung pflanzlicher Proteine ein. Darüber hinaus bewertet das Institut die Fleischqualität und ergänzt damit die wissenschaftliche Betrachtung entlang der gesamten Prozesskette.<br>Der landwirtschaftliche Betrieb Ögens in Nordenham bringt Dauergrünland, praktische Erfahrung und Anknüpfungspunkte aus früheren Arbeiten zur Gewinnung von Grünlandprotein ein. Die AGRAVIS AG unterstützt die Rationsoptimierung und steuert ihre Expertise aus der praktischen Tierernährung bei.</p>
<p>So werden landwirtschaftliche Praxis, Lebensmitteltechnologie, Tierernährung und wissenschaftliche Forschung eng miteinander verzahnt. Ziel ist nicht nur die Entwicklung eines neuen Futtermittels, sondern eines praxistauglichen Nutzungskonzepts, das neue Perspektiven für die Landwirtschaft in Niedersachsen eröffnen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:26:52 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Fehlt uns Jod, wenn wir Kuhmilch durch Haferdrinks ersetzen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/fehlt-uns-jod-wenn-wir-kuhmilch-durch-haferdrinks-ersetzen/</link>
                        <description>Immer mehr Menschen ersetzen Kuhmilch durch Haferdrinks. Was viele nicht wissen: Milch zählt in Deutschland zu den wichtigsten Jodquellen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Herkömmliche Haferdrinks enthalten dagegen meist nur sehr wenig Jod. Wer auf die pflanzlichen Alternativen umsteigt, dessen Jodzufuhr kann sinken. Das Spurenelement ist unentbehrlich für die Bildung von Schilddrüsenhormonen. Diese regulieren wichtige Prozesse im Körper, darunter Stoffwechsel, Energiehaushalt und Wachstum. Aktuelle Studien zeigen: Bereits heute sind viele Menschen unzureichend mit Jod versorgt.<br>Prof. Dr. Diemo Daum, Experte für Pflanzenernährung an der Hochschule Osnabrück, erforscht gemeinsam mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden Christoph Budke und Anne Vrochte im Projekt "JoMila – Jodreiche pflanzliche Milchalternativen", wie Haferdrinks künftig jodreicher werden könnten. Der Ansatz: Den Jodgehalt von Hafer bereits während des Anbaus gezielt erhöhen – durch die sogenannte agronomische Biofortifikation.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sicherheit in der Landwirtschaft: Wie können Kinder in der Nähe von Landmaschinen zuverlässig erkannt werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/sicherheit-in-der-landwirtschaft-wie-koennen-kinder-in-der-naehe-von-landmaschinen-zuverlaessig-erkannt-werden/</link>
                        <description>Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück arbeitet an der Validierung KI-gestützter Kamerasysteme, um Kinder auf landwirtschaftlichen Betrieben besser zu schützen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück startet in Kooperation mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) das Forschungsprojekt KIdSafeSense - Ausführung einer Machbarkeitsanalyse zur Integration des Schutzes von Kindern in den Prüfgrundsatz GS BAU-71. Das Projekt soll die Sicherheit von Kindern in der Landwirtschaft durch die Validierung von KI-gestützten Kamerasystemen erhöhen. Im Fokus steht die Frage, wie zuverlässig diese Systeme Kinder in der Nähe von Landmaschinen erkennen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Toter Winkel bei Landmaschinen: ein Risiko besonders für Kinder&nbsp;</strong></h4>
<p>„Auf landwirtschaftlichen Betrieben leben häufig Familien und Kinder spielen auf dem Gelände. Gleichzeitig werden zunehmend schwerere Maschinen eingesetzt: Traktoren, Mähdrescher, Lader und andere Geräte. Die Abmessungen moderner Landmaschinen werden immer größer. Dadurch kommt es zu toten Winkeln, also Bereichen, die die Fahrer*innen nur eingeschränkt sehen können. Hier können Kinder leicht übersehen werden“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink, Professor für Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme an der Hochschule Osnabrück und Leiter von KIdSafeSense.&nbsp;</p>
<p>Sensoren wie beispielsweise KI-gestützte Kamerasysteme können dabei helfen, diese toten Winkel zu reduzieren. „Die SVLFG hat daher ein besonderes Interesse daran, die Kindererkennung in Kamerasystemen zu verbessern und wissenschaftlich zu validieren. Denn jeder Unfall mit einem Kind ist einer zu viel", so Robin Hilker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt KIdSafeSense.&nbsp;</p>
<p>Doch bereits existierende Förderrichtlinien für Rückfahr- und Rundumsichtkameras nach dem Prüfprotokoll GS Bau 71 wurden bisher primär für den Bausektor entwickelt und berücksichtigen Kinder daher nur unzureichend. Diese Lücke möchte das Projektteam schließen. „Kinder stellen eine besonders schützenswerte Gruppe auf Höfen dar. Mit KIdSafeSense verfolgen wir das Ziel, Unfälle zu vermeiden. Das motiviert unser gesamtes Team", sagt Hilker.</p>
<h4><strong>Automatisierte Tests für Kamerasysteme</strong></h4>
<p>Das Projekt baut auf der Arbeit von Christian Meltebrink auf, der bereits in seiner Promotion die REDA-Methode entwickelt hat, ein automatisiertes Prüfverfahren zur Bewertung von Sensorsystemen. Das Team arbeitet aktuell daran die Eignung dieser Methode für die Kindererkennung nachzuweisen.</p>
<p>Dabei kommt dem Team die umfangreiche Forschungsinfrastruktur im Agro-Technicum, dem interdisziplinären Zentrum für innovative Agrartechnologien der Hochschule Osnabrück, zugute. Dem Team steht beispielsweise ein Prüfstand zur Verfügung, an dem Kamerasysteme unter realistischen Bedingungen getestet werden können. Im Gegensatz zu manuellen Tests ermöglicht der Prüfstand reproduzierbare, automatisierte Testzyklen. So können nicht nur die Genauigkeit der Kindererkennung, sondern auch Umweltfaktoren wie Regen, Lichteinstrahlung oder Fremdlicht zum Beispiel durch Scheinwerfer systematisch untersucht werden.&nbsp;</p>
<h4><strong>Objektivität und Akzeptanz</strong></h4>
<p>„Eine der größten Herausforderungen liegt darin, die Objektivität der Tests zu gewährleisten. Wir wollen vermeiden, dass Hersteller ihre Systeme gezielt auf die Prüfkörper ‚trainieren‘. Um die Akzeptanz und Umsetzbarkeit der neuen Prüfstandards zu sichern, möchten wir außerdem direkt die Hersteller von Kamerasystemen in unsere Untersuchungen einbinden“, so Projektmitarbeiter Mario Jenz.&nbsp;</p>
<p>Langfristig strebt das Projekt an, die REDA-Methode in Normungsgremien zu etablieren – etwa im VDMA oder dem Netzwerk Baumaschinen, das vom Bundesministerium für Arbeitsschutz initiiert wurde und Berufsgenossenschaften sowie Industriepartner*innen vereint.</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>KIdSafeSense läuft noch bis zum 31. Januar 2027 und wird von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau mit 99.993 Euro gefördert. Das Projekt kooperiert eng mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), der Entwicklerin des GS Bau 71-Prüfprotokolls, und dem Netzwerk Baumaschinen, der Plattform für den Austausch mit weiteren Berufsgenossenschaften, Betreiber*inne und Industriepartner*innen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 2945<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:c.meltebrink@hs-osnabrueck.de">c.meltebrink@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Startup-Boom in Osnabrück: Hochschule stärkt Gründungskultur in der Region</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/startup-boom-in-osnabrueck-hochschule-staerkt-gruendungskultur-in-der-region-neuer-niedersaechsischer-startup-monitor-zeigt-hoechste-gruendungsaktivitaet-pro-kopf-in-osnabrueck-osnabrueck-10062026-osnabrueck-bleibt-startup-hauptstadt-niedersachsen/</link>
                        <description>Neuer niedersächsischer Startup Monitor zeigt höchste Gründungsaktivität pro Kopf in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10.06.2026) Osnabrück bleibt Startup-Hauptstadt Niedersachsens. Das zeigt der neue Niedersachsen Startup Monitor 2026. Demnach weist die Stadt mit mehr als 36 neuen Startups pro 100.000 Einwohnende erneut die höchste Gründungsaktivität im Land auf. Gleichzeitig war 2025 mit insgesamt 167 Neugründungen das erfolgreichste Startup-Jahr in Niedersachsen seit mehr als einem Jahrzehnt. Zu den Treibern dieser Entwicklung zählt auch die Hochschule Osnabrück. Sie unterstützt Studierende und Forschende dabei, innovative Ideen zu Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln und Unternehmen zu gründen.</p>
<p>„Als Hochschule sehen wir es als unsere Aufgabe, unternehmerisches Denken zu fördern und Gründungsinteressierte auf ihrem Weg zu begleiten. Gerade die Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis schafft ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen und erfolgreich umgesetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung der Hochschule Osnabrück.<br><br><strong>Beratung, Coaching, Werkstätten und Prototypen-Küche&nbsp;</strong><br><br>Mit verschiedenen Angeboten begleitet die Hochschule Osnabrück Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung. Eine zentrale Anlaufstelle ist der Bereich „Gründung &amp; Startups“ des Transfer- und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen. Hier erhalten Studierende und Beschäftigte der Osnabrücker Hochschulen unter anderem Beratung zu Gründungsideen, Fördermöglichkeiten, Mentoring in den Gründungsphasen sowie eine breite Vernetzung im Startup-Ökosystem.<br><br>Darüber hinaus bietet die Hochschule mit dem StartUp!Lab RISE am Osnabrücker Hafen Gründungsinteressierten die Möglichkeit, ihre ersten Ideen zu entwickeln, Prototypen zu erstellen und erste Geschäftskonzepte zu testen. Neben einem Social Media Studio und Pitch- und Seminarräumen stehen Studierenden und Mitarbeitenden mehrere Werkstätten zur Fertigung sowie eine Prototypen-Küche und ein Biotechnik-Verfahrenslabor zur Verfügung. Das Angebot umfasst außerdem Beratung und Feedback zur Idee, Mentoring, finanzielle Förderprogramme, kostenlose Workshops und Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zu vernetzen. Außerdem bietet die Hochschule potentiellen Gründungsteams nun die Möglichkeit an, gemeinsam in den innovativen Räumlichkeiten am Osnabrücker Hafen zu arbeiten.<br><br><strong>Unterstützung für innovative Ideen aus Forschung und Studium</strong><br><br>Ergänzt wird das Angebot durch das Projekt „Science X Spirit“ der Osnabrücker Hochschulen, das gezielt wissenschafts- und forschungsbasierte Ausgründungen unterstützt. „Unser Ziel ist es, unsere Forschungstätigkeiten und daraus entstehende Erkenntnisse noch stärker in innovative Gründungen zu überführen und so einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu leisten“, so Lehmann.</p>
<p>„Zudem möchten wir die Gründungskultur an der Hochschule noch breiter verankern und zum Beispiel Gründungskompetenzen als festen Bestandteil in die Lehrpläne geeigneter Studiengänge integrieren“, erläutert Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.&nbsp;<br><br><strong>Erfolgreiche Startups aus der Hochschule</strong><br><br>Wie erfolgreich dieser Weg sein kann, zeigen zahlreiche Beispiele aus den vergangenen Jahren. So wurde ein Absolvent der Hochschule jüngst vom deutschen Startup-Verband zum <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/german-startup-award-absolvent-der-hochschule-osnabrueck-ist-newcomer-des-jahres/" target="_blank">Gründungsnewcomer des Jahres </a>gekürt. Sein Startup baut &nbsp;KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen können. Weitere Absolvent*innen haben sich beispielsweise erfolgreich mit digitalen Lösungen für den regionalen Gemüsehandel oder einer Online-Reiseplattform selbständig gemacht, die mittlerweile weltweit eingesetzt wird. Weitere Gründungsideen aus der Hochschule sind beispielsweise Bausätze für den Elektro-Umbau von Autos, die Verbindung landwirtschaftlicher Betriebe mit dem Energiemarkt oder individualisierbare Tiefkühlgerichte.<br><br>Weitere erfolgreiche Gründungsbeispiele sind auf der <a href="http://www.tim-osnabrueck.de/gruendung/news-events-aus-der-gruenderszene/role-models" target="_blank" rel="noreferrer">Seite des Transfer- und Innovationsmanagements</a> zu finden.<br><br>Beispiele für weitere Startups aus dem StartUp!Lab RISE sind auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/rise/news/nach-kickstart-geht-es-erst-richtig-los/#c16352350" target="_blank">Webseite des RISE</a> zu finden.&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br>Der Niedersachsen Startup Monitor wird jährlich von Niedersachsen.next und der NBank in Zusammenarbeit mit der Startupdetector GmbH im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen veröffentlicht. Der Bericht liefert wichtige Daten und Analysen für politische und wirtschaftliche Strategien im Bundesland. Grundlage sind Daten aus dem Handelsregister und eine Befragung des Startup-Verbands.</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Jana von Höne<br>RISE StartUp!Lab<br>Telefon: 0541 969-5339<br>E-Mail:<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="j.von-hoene@hs-osnabrueck.de"> j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/rise" target="_blank" title="www.hs-osnabrueck.de/rise">www.hs-osnabrueck.de/rise</a></p>
<p>Dr. Frederike Carl<br>Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) – Bereich Gründung und Startups<br>Telefon: 0541 969-7026<br>E-Mail: <a href="mailto:f.carl@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="f.carl@hs-osnabrueck.de">f.carl@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.tim-osnabrueck.de/gruendung" target="_blank" title="www.tim-osnabrueck.de/gruendung" rel="noreferrer">www.tim-osnabrueck.de/gruendung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 13:04:34 +0200</pubDate>
                        <title>German Startup Award: Absolvent der Hochschule Osnabrück ist Newcomer des Jahres</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/german-startup-award-absolvent-der-hochschule-osnabrueck-ist-newcomer-des-jahres/</link>
                        <description>Osnabrücker Gründer Christian Ninstel erhält Auszeichnung vom deutschen Startup-Verband </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 02.06.2026) Große Auszeichnung für den Osnabrücker Gründer Christian Ninstel: Der Absolvent der Hochschule Osnabrück wurde bei den diesjährigen German Startup Awards als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Mit seinem Unternehmen Droidrun zählt Ninstel laut dem deutschen Startup-Verband zu den spannendsten Gründern der deutschen KI-Szene. Die German Startup Awards werden jährlich vom deutschen Startup-Verband vergeben und zeichnen herausragende Persönlichkeiten der deutschen Gründerszene aus. Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr im Berliner Palais am Funkturm vor rund 700 Gästen von Bundeskanzler Friedrich Merz und der Vorsitzenden des Startup-Verbands, Verena Pausder.<br><br><strong>Von der Hochschule ins Startup-Ökosystem</strong><br><br>Christian Ninstel hat den Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück studiert. „Das Studium hat mir geholfen, unternehmerische Themen strukturierter zu betrachten und früh mit Menschen aus Wirtschaft, Technologie und Gründung in Kontakt zu kommen. Viele Impulse aus dieser Zeit haben mir später geholfen, Chancen besser einzuordnen, Ideen kritisch zu hinterfragen und ein Unternehmen Schritt für Schritt aufzubauen“, sagt Ninstel.<br><br>Besonders prägend sei für ihn eine Projektwoche (die sogenannte Blockwoche) zum Thema Startups gewesen. „Dies hat mir schon während des Studiums einen Austausch mit anderen Gründer*innen und sogar Investor*innen ermöglicht. Ich habe viele Einblicke in die Startup-Welt bekommen und konnte mir früh ein wertvolles Netzwerk aufbauen. Aber auch einige Lehrende haben mich über die regulären Lehrveranstaltungen hinaus unterstützt und begleitet.“<br><br><strong>KI-Agenten sollen Apps eigenständig bedienen</strong><br><br>Bei seinem Unternehmen Droidrun geht es um KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen und dort Aufgaben ausführen können – ganz ohne den Einsatz physischer Smartphones. Droidrun stellt Entwicklern und Unternehmen die passende Infrastruktur bereit, damit diese sich die für sie passenden digitalen Assistenten bauen können.&nbsp;<br>Der Startup-Verband fasst die besondere Entwicklung des Startups so zusammen: „Aus einem Open-Source-Projekt mit starker internationaler Entwicklertraktion entstand in kurzer Zeit ein Unternehmen mit zahlenden Kunden und namhaften Investoren. Ninstel steht für schnelle Validierung, technische Tiefe und den Anspruch, die Art, wie Menschen weltweit mit Software interagieren, grundlegend zu verändern.“<br><br><strong>Auszeichnung als Anerkennung für den Gründungsweg</strong><br><br>Für Ninstel ist die Ehrung weit mehr als eine persönliche Auszeichnung. „Der Award bedeutet mir sehr viel, weil er nicht nur einen aktuellen Erfolg sichtbar macht, sondern auch den Weg dorthin. Gründen besteht aus vielen Phasen, in denen Dinge nicht funktionieren, man neu ansetzen muss und trotzdem weitermacht. Die Preisverleihung war deshalb ein besonderer Moment und eine Bestätigung dafür, dass sich Ausdauer, Fokus und ein starkes Team auszahlen“, sagt er. Gleichzeitig sei der Preis Ansporn für die nächsten Schritte: „Ich sehe die Auszeichnung auch als Motivation, Droidrun weiter aus Osnabrück heraus international aufzubauen.“<br><br><strong>Erfolgreiche Gründungen aus der Hochschule</strong><br><br>Die Auszeichnung von Christian Ninstel unterstreicht die Bedeutung der Hochschule Osnabrück innerhalb des wachsenden Start-up Ökosystems. Die Hochschule unterstützt gründungsinteressierte Studierende und Mitarbeitende in verschiedenen Gründungsphasen. Das <a href="/rise/">StartUp!Lab RISE</a> (Room for Innovation and Student Empowerment) bietet im Osnabrücker Hafen unter anderem Co-Working-Bereiche und Werkstätten zur Entwicklung von Ideen und Prototypen sowie diverse Workshops, Events und Fördermöglichkeiten für die Vorgründungsphase. Der Bereich <a href="/forschung/transfer-praxis/gruendungen-start-ups/">„Gründung &amp; Startups“ des Transfer- und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen</a> bietet zum Beispiel Gründungsberatung, Coaching, Beratung zu Fördermöglichkeiten sowie Vernetzungsmöglichkeiten an. &nbsp;Auch innerhalb des Studiums können sich Studierende in Projektwochen, Seminaren und Abschlussarbeiten vertieft mit dem Thema Gründung auseinandersetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der Hochschule Osnabrück veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/</link>
                        <description>Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsstärkster Hochschule für angewandte Wissenschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem von morgen aus? Wie können wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der Hochschule Osnabrück aktuell beschäftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die Hochschule exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem <a href="https://youtu.be/OAVAa3nB2o4" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> online abrufbar.&nbsp;<br><br><strong>Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und Lösungsansätze aus den drei Forschungsschwerpunkten „Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, „Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und „Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplinär in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren Räumlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region.&nbsp;<br><br><strong>20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr</strong><br><br>Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die Hochschule Osnabrück die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgebäude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.<br>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">Webseite der Forschungsschwerpunkte </a>zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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