IfM:klassik | 23. Osnabrücker Komponistenforum mit Ansgar Beste Donnerstag, 31. Januar 2019, 10:00 Uhr

Komponist Ansgar Beste © Beate Heidecke

Workshops und mehr

 

Beginn: 31.01.2019, 10:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Institut für Musik
Caprivistraße 1
49076 Osnabrück

Weitere Informationen:

Das 23. Osnabrücker Komponistenforum stellt den jungen schwedisch-deutschen Komponisten Ansgar Beste (*1981) in den Mittelpunkt, der sich als weltweit führender Spezialist für präparierte Stimmen und Musikinstrumente einen Namen gemacht hat: Von der Piccoloflöte zur Konzerthausorgel untersucht er alle Musikinstrumente von Grund auf, "klettert" hinein in ihre innerste Mechanik und Funktionalität, um in ihrem mächtigen Inneren zuvor unerhörte Klänge zu finden und entdecken. Die unbedingte Konsequenz seiner Klangforschung hat ihm den Beinamen "Wallraff der Neuen Musik" eingebracht.

Für das Komponistenforum werden fünf international renommierte SpitzenmusikerInnen nach Osnabrück eingeladen, die in einem Porträtkonzert fünf hochvirtuose Solo­werke aus Bestes Feder zur Aufführung bringen - zwei Uraufführungen inklusive. So viel sei schon mal versprochen: Das Publikum wird erstaunt sein!

Verschiedene öffentlichen Vermittlungsaktivitäten werden das Konzert flankieren. So wird Beste bei einer ausführlichen Konzert- und Werkeinführung Einblicke in sein kompositorisches Schaffen gewähren.

Zudem werden die fünf MusikerInnen gemeinsam mit dem Komponisten öffentliche Instrumenten-Workshops anbieten, in denen sie ihre Instrumente und deren erweiterte Klangmöglichkeiten in der zeitgenössischen Musik präsentieren. Die Workshops richten sich gleichermaßen an Komponisten und Instrumentalis­ten, an Profis und interessierte Laien. Es sollte keine Frage zu den Instrumenten offenbleiben.

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Öffentliche Veranstaltungen:

Donnerstag, 31.01.2019

  • 10.00-11.30 Uhr: Instrumenten-Workshop 1: Trompete (Paul Hübner und Ansgar Beste) – Raum FA 0211

  • 11.30-13.00 Uhr: Instrumenten-Workshop 2: Blockflöte (Miako Klein/Anna Petrini und Ansgar Beste) – Raum FA 0211

  • 17.00-18.30 Uhr: Werk-/Konzerteinführung mit Ansgar Beste – Gartenhaussaal

  • 19.00 Uhr: Konzert – Gartenhaussaal


Freitag, 01.02.2019

  • 10.00-11.30 Uhr: Instrumenten-Workshop 3: Kontrabass (Margarethe Maierhofer-Lischka und Ansgar Beste) – Raum FA 0211
  • 11.30-13.00 Uhr: Instrumenten-Workshop 4: Harfe (Katharina Teufel-Lieli und Ansgar Beste) – Raum FA 0211

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Ansgar Beste - Vita

Der Komponist Ansgar Beste, geboren 1981 im schwedischen Malmö, studierte Komposition an sieben Musikhochschulen in vier Ländern - bei Michael Obst, Luca Francesconi, Adriana Hölszky, Wolfgang Rihm, Hanspeter Kyburz und Beat Furrer.

Seine Musik wurde bereits in 20 Ländern, auf 19 Radiosendern und 44 Festivals programmiert bzw. gespielt - u.a. bei: Venedig-Biennale (I) 2009, ECLAT Stuttgart 2011 und 2016, Darmstädter Ferienkurse 2012 und 2016, Donaueschinger Musiktage (Off) 2012, Nordic Music Days (FIN/IS/GB) 2013, 2016 und 2017, Wien Modern (A) 2013, ISCM World (New) Music Days (A / SLO) 2013 und 2015, MATA New York (USA) 2014, Lucerne Festival (CH) 2015, Ultima Oslo (N) 2015, Borealis Bergen (N) 2016, Gaudeamus Muziekweek (NL) 2016, Klang Kopenhagen (DK) 2018, Ars Musica Brüssel (B) 2018.

Namhafte Ensembles aus dem In- und Ausland sind Ansgar Bestes Auftraggeber. Er gewann mehrere bedeutende Preise, darunter den Stuttgarter Kompositionspreis 2010 und den Delz-Preis 2015, sowie Stipendien/Förderungen durch die Villa Concordia Bamberg 2011, die Darmstädter Ferienkurse 2012, das Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop 2012, die Ernst von Siemens Musikstiftung 2013, 2015 und 2016, die Akademie Schloss Solitude Stuttgart 2015 und das Künstlerdorf Schöppingen 2015.

Ansgar Bestes drei Hauptanliegen beim Komponieren sind innovative Klänge, Struktur und Theatralik. Er fokussiert sein musikalisches Material auf komplexe Klänge und Geräuschelemente, die auf konventionellen Musikinstrumenten auf unkonventionelle, rein akustische (nicht-elektronische) Weise produziert werden: Durch Verfremdung des wohlvertrauten Instrumentalklanges mithilfe von erweiterten Spiel- und Stimmtechniken und neu entdeckten Präparationen möchte er mit der Erwartungshaltung, Wahrnehmung, Erfahrung und dem Verstehen des Zuhörers spielen.

 

 

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