Informationen für Studierende der Hochschule Osnabrück

Hier finden Sie allgemeine Informationen und Hinweise auf Projekte oder Abschlussarbeiten.

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Richtlinie

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Projekt (Bachelor/Master) "Automatisierte Ermittlung des Zweirollenmaßes für Zahnräder im CAD"

Das Zweirollenmaß wird bei der Fertigung von Zahnrädern zur Messung der Zahndicke verwendet. Für konventionelle Strinräder (siehe Bild) kann das Zweirollenmaß mit einer Iteration leicht berechnet werden.
Bei komplexeren Zahnrädern insbesondere bei beliebigen Flankengeometrien ist das nicht mehr möglich. Im Rahmen des Projektes soll ein Verfahren im CAD entwickelt werden, dass die Bestimmung erlaubt. Das Verfahren soll möglichst so weit automatisiert werden, dass der Anwender nur die Flanken anwählt und den Rollendurchmesser angeben muss. Das Zweirollenmaß wird daraufhin ermittelt und angezeigt.

Kenntnisse aus dem Modul Virtuelle Produktentwicklung sind erforderlich.

Projekt FEM-Berechnungen an Doppelgloboid-Schneckengetrieben

FEM-Berechnung mit Calculix

Doppelgloboid-Schneckengetriebe werden bislang nur in der Paarung Stahl-Schnecke und Bronze-Rad eingesetzt. Der Einsatz in der Paarung Stahl-Schnecke und Kunststoff-Rad wäre für Kleinstantriebe aber ebenfalls sehr vielversprechend. Die Arbeit soll die vorhandenen Spannungen in solchen Zahnrädern mit Hilfe der FEM berechnen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

Am Labor sind schon ähnliche Berechnungen an Schneckengetrieben durchgeführt worden. Dabei kommt die FEM-Software Calculix (Open Source) zum Einsatz. Die FEM-Eingabedaten werden automatisch über eine laboreigene Software erzeugt. Nur zur Auswertung muss Calculix manuell bedient werden.

Grundkenntnisse der FEM sind erforderlich.


Projekt Versuche mit Kunststoffzahnrädern an einem Verspannungsprüfstand

Im Rahmen vergangener Projekte wurden mit einem genormten Prüfstand Radsätze aus Kunststoff getestet. Dazu wurden Dauerversuche durchgeführt, um die Zahnfußtragfähigkeit der Zahnräder zu ermitteln. Die getesteten Zahnräder wurden auf laboreigenen FDM-Drucken hergestellt. Nun sollen Versuche mit anderen Werkstoffen vorgenommen werden. Ihre Aufgabe besteht in der Versuchsplanung, -durchführung und -auswertung.

Masterarbeit/Studienarbeit: Konzeptentwicklung zur CAD-gestützten Mehrkörpersimulation einer Pressenlinie

Im Bereich der Industriellen Produktion sind die Umformprozesse einer der größten Wertschöpfungsträger. Trotz heute bereits vollständig digitalisierter Prozesse bei Design der Stadienfolge und NC-Fertigung der Werkzeuge erfolgt die Konfiguration und Synchronisation der Pressen- und Automationsparameter auf den kostenintensiven, realen Produktionsanlagen. Obwohl alle erforderlichen Einzelbausteine

- Geometrien der Stadienfolge

- Pressenelemente

- Werkzeugelemente

- Greifer- und Transportelemente

- Sps-Programme der Pressen und des Transportsystems

bereits als Datensätze vorliegen werden diese bis heute händisch zusammengeführt und mit langwierigen Tryout-Schleifen auf den Pressen eingefahren. Im Rahmen der Arbeit sollen zunächst verschiedene Konzepte entwickelt werden, mit welchen Werkzeugen im CAD (CATIA) solch eine Simulation möglich ist. Nach einer Bewertung und Auswahl soll anhand eines einfachen Beispiels eine Pressen-Linien-Simulation aufgebaut werden, um die Machbarkeit und Funktionalität zu testen.

Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Durchführung Virtueller Tryouts auf Digitalen Zwillingen der Realanlagen. Die Bearbeitung wird unter folgenden Randbedingungen vorgenommen:

  • Die Arbeit beinhaltet eine Literatur- und Marktrecherche zur Pressenliniensimulation
  • Alle Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsdaten liegen in CATIA V5 vor.
     

Das Projekt wird mit Vorlage des Entwicklungsberichtes, der CAD-Dateien und einer Ergebnispräsentation abgeschlossen.

Betreut wird die Arbeit von Prof. Dr. Bernhard Adams und Prof. Dr. Bernd Schwarze.

Ein Beispiel virtueller Presseninbetriebnahme findet sich unter:

https://www.youtube.com/watch?v=N-xP2W1wgpI

Projekt/Studienarbeit Bachelor/Master: Konstruktion eines mobilen, standsicheren Fußballtores

Studentisches Projekt in Kooperation mit ILOS (Institut für Landschaftsbau, Sportfreianlagen und Grünflächen)

Die Nutzung mobiler Fußballtore ist für Spitzensport als auch Breitensport notwendig, um verschiedene Spielsituationen zu trainieren. In der Vergangenheit sind mehrere schwere Unfälle, teilweise mit Todesfolge, durch Umkippen der Tore vorgefallen. Hauptursache waren nicht ausreichende Gegengewichte. Die mittlerweile geforderten Gegengewichte von bis zu 200 kg – integriert im Bodenrahmen des Tores – machen die Tore zunehmend immobil und erschweren den Transport.

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer Radkonstruktion inklusive Ausklappmechanismus, die das Fußballtor im stehenden Zustand transportabel macht. Die Räder sind im oder um den Korpus des Bodenrahmens angebracht und ohne weitere Werkzeuge in den Transportzustand zu bewegen. Das Tor soll dabei frei von seitlichen Anbauten bleiben und für den Transport nicht gekippt werden.

Projektbetreuung: Prof. Dr. Bernd Schwarze und Laura Baumert, B. Sc.

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