Osnabrücker DemokratieforumHintergrund

Hintergrund 6. Osnabrücker Demokratieforum 2018

China, Europa und die Demokratie

Bis vor wenigen Jahren war China hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Initiativen wie die Neue Seidenstraße oder ein verstärktes Engagement in Afrika zeigen aber, dass sich das Reich der Mitte verstärkt nach außen orientiert. Längst geht es der chinesischen Staatsführung nicht mehr nur darum, Wirtschaftswachstum im Inneren zu generieren. Denn spätestens seit Xi Jinping vor fünf Jahren der mächtigste Mann im Staate wurde, setzt China politische und ökonomische Instrumente ein, um Politik und Gesellschaft in anderen Ländern zu beeinflussen. Das führt zu einer Reihe von Fragen:

  • Welche Auswirkungen hat Chinas neue Strategie auf die Demokratie, Politik und Wirtschaft in Europa?
  • Wo liegen die Unterschiede zwischen dem europäischen Verständnis von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaat im Vergleich zur Auffassung des kommunistischen Chinas?
  • Wie ist die Lage in Bezug auf Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaat im Unterschied dazu in Taiwan?
  • Ist China wirtschaftlich auf dem Weg in einen autoritären Kapitalismus mit all seinen negativen Begleiterscheinungen oder benötigt das Land zur Lösung seiner ökonomischen und gesellschaftlichen Probleme eine starke Marktwirtschaft?
  • Beendet China mit Hilfe künstlicher Intelligenz, technologischer Performance und seiner globalen Strategie die Vorherrschaft des Westens?

Fragen über Fragen. Darüber wollen wir diskutieren. Mit Ihnen und mit Persönlichkeiten, die maßgeblich in Wissenschaft, Politik und Medien am demokratischen Leben beteiligt sind.

Die Hochschule Osnabrück lädt Sie herzlich ein, sich an der Debatte zu beteiligen!

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