Osnabrücker DemokratieforumHintergrund

Hintergrund 4. Osnabrücker Demokratieforum 2016

Wir leben in Deutschland und Europa in einer Demokratie (Art. 20 Grundgesetz, Art. 2 und 10 Vertrag über die Europäische Union). Lange galt diese Staats- und Gesellschaftsform als unangefochten und ungefährdet. Ist das immer noch so? Wenn nein, wer sind die Feinde der Demokratie? Und was wollen sie?

Um diesen drei Kernfragen auf den Grund zu gehen, veranstaltet die Hochschule Osnabrück zum vierten Mal das Demokratieforum mit spannenden Vorträgen ausgewiesener Expertinnen und Experten. Darin und während der anschließenden Diskussion kann es um folgende Fragen gehen:

  • Was ist überhaupt eine Demokratie? In welchem Verhältnis stehen Menschrechte, Rechtsstaat und Demokratie zueinander? Woran erkennt man ihr Feinde? Ist es nicht ein Selbstwiderspruch,wenn die Demokratie gegen ihre Feinde repressiv vorgeht? Darf die Mehrheit die Demokratie abschaffen?
  • Welches Verhältnis hat der Islam zur Demokratie? Stellt der Islam nicht religiöse Normen über staatliche Gesetze? Ergibt sich aus dem Koran nicht die Diskriminierung der Frauen? Befürwortet er nicht Gewalt gegenüber anderen Weltanschauungen? Oder hängt alles von der Interpretation des Korans ab? Womit müssten wir rechnen, wenn Musliminnen und Muslime die Mehrheit hätten?
  • Gibt es in Deutschland eine rechtextreme Bedrohung? Welche Rolle spielen u.a. NPD, „Identitäre“ und Kameradschaften? Welche Gefahren gehen von Pegida aus? Welche Überschneidungen gibt es zwischen AfD und Rechtsextremismus? Welches Verhältnis haben Rechtspopulisten zur Demokratie? Kann man Rechtspopulisten totschweigen oder muss man sich ihnen offensiv stellen?
  • Die „gelenkte“ und „illiberale Demokratie“ gewinnt an Boden. In Russland und der Türkei haben bzw. vergrößern Autokraten ihre Macht. Wie sollen liberale Demokratien darauf reagieren? Welche Rolle hat die Europäische Union? Wie kann der Kampf um Demokratie gefördert werden?

Fragen über Fragen.

Darüber wollen wir diskutieren. Mit Ihnen und mit Persönlichkeiten, die maßgeblich in Politik, Religion und Wissenschaft am demokratischen Leben beteiligt sind.

Die Hochschule Osnabrück lädt Sie herzlich ein, sich an der Debatte zu beteiligen.

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