Forschungskolleg „FamiLe“ präsentiert Ergebnisse Dienstag, 5. Juni 2018

Mit ihrem Poster zum Thema „Qualität in der Versorgung durch Hebammen im Wochenbett“ überzeugte Mirjam Peters von der Hochschule für Gesundheit Bochum die Fachjury und gewann den mit 500 Euro dotierten ersten Preis der Fachtagung des Forschungskollegs FamiLe.

Abschlusstagung des Kollegs mit Preisvergabe für beste wissenschaftliche Poster

(Osnabrück, 5. Juni 2018) Spannende Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten aus dem Bereich Pflege-, Hebammen- und Gesundheitswissenschaften gewannen Ende Mai die Teilnehmenden der Fachtagung des Forschungskollegs „Familiengesundheit im Lebensverlauf (FamiLe)“, an der Hochschule Osnabrück. Neben einer Reihe von Fachvorträgen, präsentierten insgesamt 18 Wissenschaftlerinnen, darunter Mitglieder des Kollegs sowie Teilnehmende anderer Hochschulen, dem Fachpublikum in Form einer Postersession ihre Forschungsergebnisse und luden zum Dialog ein.

Die Promovendinnen des Kollegs präsentierten die Ergebnisse ihrer Forschungen aus der zurückliegenden 2. Förderphase, die im Juni 2015 begann und in diesem Jahr zu Ende geht. Darüber hinaus hatte das Kolleg in einem „Call for Abstracts“ auch Forschende anderer Hochschulen dazu aufgerufen, sich mit ihren Arbeiten für die Postersession zu bewerben und ihre wissenschaftlichen Poster in dreiminütigen Kurzvorträgen zu präsentieren.

Das breite Themenspektrum reichte von der Vereinbarkeit professioneller und familialer Pflege, über die sozialen Altersobergrenzen für Schwangerschaften bis hin zu den Auswirkungen chronischer Krankheiten auf die Paarbeziehung. „Es ist immer wieder spannend zu sehen, an welchen innovativen Fragestellungen bei uns und auch an anderen Hochschulen geforscht wird“, betonte Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, Sprecherin des Forschungskollegs.

Von den Postern und Vorträgen der externen Teilnehmenden wurden die drei besten Beiträge ausgewählt und mit Geldpreisen prämiert. So konnte sich Mirjam Peters von der Hochschule für Gesundheit Bochum nicht nur über den fachlichen Austausch freuen, sondern auch über den mit 500 Euro dotierten, ersten Preis des Wettbewerbs. Peters hatte in ihrer Arbeit „Entwicklung eines Instruments zur Messung der Qualität in der Versorgung durch Hebammen im Wochenbett anhand von PREMs“ (PREM´S - patient reported experience measures) ein Modell zur Qualitätsmessung aus Sicht gebärender Frauen entwickelt und anschließend empirisch belegt. „Das Poster hat uns durch seine klare Struktur, die tolle visuelle Gestaltung und nicht zuletzt durch den anschaulichen Vortrag von Frau Peters überzeugt“, kommentierte Dr. Christiane Pinkert, die als Postdoktorandin im Forschungskolleg tätig ist, die Entscheidung der Jury.

Den zweiten Platz belegte das Poster zur Arbeit „Netzwerkanalyse zur Integration schwangerer Flüchtlingsfrauen in das Gesundheitssystem in Köln“, präsentiert von Angela Rocholl von der Hochschule für Gesundheit Bochum und ihrer Mitautorin Christiane Klekamp. Cornelie Wolf von der Universität Witten-Herdecke belegte mit ihrem Beitrag „Delphi-Befragung zur Familienorientierung in der Hebammentätigkeit“ den dritten Platz.

Das kooperative Forschungskolleg FamiLe wird von der Universität Witten-Herdecke und der Hochschule Osnabrück gemeinsam getragen und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Forschungsarbeit des Kollegs konzentriert sich auf die Rolle der  Familie für die Förderung von Gesundheit sowie für die Bewältigung von Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Die Förderung des Kollegs endet in diesem Jahr, insgesamt konnten 24 Promovenden erfolgreich betreut werden.

Weitere Informationen:

Dr. Christiane Pinkert
Postdoktorandin, Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf

Telefon: 0541 969-7173
E-Mail: c.pinkert@hs-osnabrueck.de

Von: Ole Stegen/ Isabelle Diekmann

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