Transatlantischer Austausch: Studierende aus Florida für sechs Wochen zu Gast an der Hochschule Freitag, 25. Mai 2018

Schleifen, polieren, ätzen, Härte messen: Beim Besuch im Labor für Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit können die Gäste aus den USA selbst austesten, wie sich die Oberflächenstruktur von Metall nach verschiedenen Bearbeitungsschritten ändert. Hier bedient Lezhou Ma eine Poliermaschine, um die zuvor angeraute Fläche des Metallstücks zu glätten.

Von der University of Florida an die Hochschule Osnabrück: Derzeit nehmen 13 Studierende aus Gainesville (USA) am International Study Programm der Hochschule teil und beschäftigen sich gemeinsam mit Osnabrücker Kommilitoninnen und Kommilitonen intensiv mit dem Thema "Sustainability and Innovation in Engineering and Planning".

„Mir gefällt der Praxisbezug hier. Von Anfang an dürfen wir viel selbst ausprobieren und sogar Maschinen bedienen“, freut sich Lezhou Ma. „Bei uns in den USA müssten wir dafür erst viele Übungsstunden absolvieren.“ Am meisten begeistert habe ihn bisher die Projektwoche zum Thema „Virtual Reality for Future Planning“ am Campus Haste. „Virtual Reality macht es möglich, die Eigenschaften bestimmter Materialien schon vorab an einem digitalen Prototypen auszutesten.“

Auch neben den Vorlesungen und den Übungen im Labor wird den amerikanischen Gästen einiges geboten. Auf dem Programm stehen unter anderem Exkursionen zur Georgsmarienhütte und zum VW-Werk nach Wolfsburg, Städtetrips nach Berlin, Bonn und Bremerhaven sowie ein Kletterkurs im Hochseilgarten.

Dafür können Osnabrücker Studierende ein Semester lang gebührenfrei in Florida studieren

Die Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück und der University of Florida besteht bereits seit 2005. Das International Study Program wurde 2017 inhaltlich und organisatorisch neu strukturiert und steht seitdem unter der akademischen Leitung von Prof. Dirk Junker, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, und Prof. Dr. Ulrich Krupp, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. Organisatorisch betreut wird das Programm durch Nina Chapman vom Center for International Mobility.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, an der sich in beiden Fakultäten mehr als zehn Lehrende beteiligen, ist es möglich, aktuell relevante Themen wie postindustrielle Entwicklung, technologische Innovationen in der Landwirtschaft und Mobilität in einem ganzheitlichen Ansatz zu untersuchen.

Im Gegenzug zur Aufnahme der amerikanischen Studierenden erhält die Hochschule die Möglichkeit, Kommilitoninnen und Kommilitonen der Ingenieur- und Agrarwissenschaften für ein gebührenfreies Studiensemester an die University of Florida zu schicken.


Weitere Informationen

Nina Chapman
Hochschule Osnabrück
Center for International Mobility
E-Mail: n.chapman@hs-osnabrueck.de 

Von: Manuel Sielemann

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