Berufsbilder live: Der Weg nach dem Studium Donnerstag, 30. November 2017

Inse Rosenbusch (r.) erzählt von ihrem Alltag als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück. Zusammen mit ihr berichteten Dennis Crmjani, Jonathan Fey, Benjamin Müller, Maren Sander und Niklas Bentrup (v.l.n.r.) über ihren Berufseinstieg nach dem Studium.

Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur berichten von ihrem Berufseinstieg – Verleihung des Förderpreises für herausragende Abschlussarbeiten

(Osnabrück, 30. November 2017) Wie geht mein Leben nach dem Studium weiter? Welche Berufsperspektiven gibt es oder sollte ich besser noch einen Master machen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Studierende schon während ihres Studiums. Um ihnen die Angst vor dem Studienende zu nehmen und Möglichkeiten für den weiteren Berufsweg aufzuzeigen, hatte der Alumni-Verein „Freundeskreis Gartenbau und Landschaftsarchitektur“ zusammen mit dem LearningCenter der Hochschule Osnabrück zu der Veranstaltung „Berufsbilder live – Gartenbau und Landschaftsarchitektur“ eingeladen.

Sechs Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur berichteten von ihren Erfahrungen und Wegen in die Berufswelt. Einen eher ungewöhnlichen Einstieg hatte Benjamin Müller. Während seines Masterstudiums „Management im Landschaftsbau“ an der Hochschule ist er durch eine Projektarbeit zu seinem Arbeitgeber, dem Prüflabor für Sportstättenbau „Lehmacher Schneider GmbH & Co. KG“, gekommen und hat so den Berufseinstieg während seiner Studienzeit geschafft. „Es ist schon sehr anspruchsvoll, Job und Abschlussarbeit unter einen Hut zu bekommen“, gestand Müller, „aber glücklicherweise kann ich beides miteinander kombinieren.“
Inse Rosenbusch berichtete über ihre Forschungsarbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück. Sie ist eine der wenigen Absolventinnen, die derzeit an der Hochschule promovieren.

Dass man nicht unbedingt einen Masterabschluss braucht, zeigt Dennis Crmjani. Nach seinem Bachelor in „Produktionsgartenbau“ arbeitet er als Gemüseberater bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und fühlte sich gut vorbereitet: „Alle Inhalte, die gelehrt wurden, finde ich an der einen oder anderen Stelle wieder.“

Die positiven Rückmeldungen der Absolventinnen und Absolventen spiegeln sich auch in den Ergebnissen der „Berufsfeldanalyse Gartenbau 2016/2017“ wider, die Prof. Dr. Ulrich Enneking auf der Veranstaltung präsentierte. In einem Rhythmus von fünf Jahren befragen die Universitäten und Hochschulen, die Gartenbau als Studium anbieten, ihre ehemaligen Studierenden nach den Anforderungen der Branche, um das Studium und die Lehrinhalte an diese Bedürfnisse anpassen zu können. „Die Umfrage zeigt, dass das Gartenbaustudium fachlich sehr gut aufgestellt ist. Dennoch können wir unsere Inhalte im Bereich Managementkompetenzen aufbessern und die Studierenden wünschen sich mehr Praxisnähe“, fasste Enneking die Ergebnisse der Analyse zusammen.


Feierlicher Höhepunkt war die Verleihung der Förderpreise des Freundeskreises für herausragende Abschlussarbeiten. Jana Hemmen konnte die fünfköpfige Jury mit ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Mögliche Mentalitätseinflüsse bei grenzüberschreitenden Planungsprozessen und Empfehlungen für beteiligte Akteure – betrachtet am Beispiel von Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung in den Niederlanden und in Deutschland“ beeindrucken. Den Förderpreis für die beste Masterarbeit verlieh Freundeskreis-Vorsitzender Marc-Guido Megies an Pascal Gehle. Er beschäftigte sich mit Resilienz in der kommunalen Bauplanung am Beispiel des Osnabrücker Flächennutzungsplans. Der Förderpreis ist mit jeweils 250 Euro dotiert.



Weitere Informationen:
Marc-Guido Megies
Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Geschäftsbereichsleiter
Telefon: 0541 969-5112
E-Mail:   m.megies@hs-osnabrueck.de

Laetitia Godineau
LearningCenter
Telefon: 0541 969-5347
E-Mail:   l.godineau@hs-osnabrueck.de

 

 

Von: GB Kommunikation

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