Organisationspsychologie II

Fakultät

Institut für Kommunikationsmanagement

Version

Version 4.0 vom 16.01.2017

Modulkennung

74M0025

Modulname (englisch)

Organizational Behavior II

Studiengänge mit diesem Modul

Kommunikation und Management (M.A.)

Niveaustufe

5

Kurzbeschreibung

Die Personal- und Organisationspsychologie leistet vielfältige Beiträge für das Management organisationaler Ressourcen. Auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Instrumente zur systematischen Analyse des individuellen und sozialen Erlebens und Verhaltens und ihrer Wirkungen fördert sie die effektive und effiziente Gestaltung und Steuerung der Beiträge von Organisationsmitglieder sowohl auf individueller als auch auf Gruppenebene. Bei Institutionellen, wirtschaftlichen und politischen Interessen und Einflüssen wird die Verantwortung für den Schutz und das Wohl des Menschen reflektiert.

Lehrinhalte
  • Psychologische Aspekte des Managements Organisationaler RessourcenAnalyse organisationaler Ressourcen
  • Konzepte, Methoden und Instrumente - Verhalten - Einstellungen - Zufriedenheit - Betriebsklima - OrganisationskulturGestaltung organisationaler Ressourcen
  • Konzepte, Instrumente, Evaluationen - Talente - Arbeit - Teams
Lernergebnisse / Kompetenzziele

Wissensverbreiterung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgrreich studiert haben, kennen die wesentlichen Theorien und Befunde im Kontext des Organizational Behaviors und des Organzational Resource Managements.
Sie kennen die psychologischen Bedingungen des individuellen und sozialen Handelns. Sie kennen die entsprechenden wissenschaftlichen und untersuchungsmethodologischen Zugänge.
Wissensvertiefung
Auf Basis zentraler personal- und organisationspsychologischer Befunde können sie Handlungsempfehlungen für die Steuerung und Gestaltung von organisationalen Ressourcen geben.
In mehreren Teilbereichen verfügen die Studierenden über ein vertieftes Wissen, das den aktuellen Forschungsstand widerspiegelt.
Können - instrumentale Kompetenz
Sie kennen die grundlegenden empirischen Untersuchungsdesigns, Auswertungsmethoden und Befunddarstellungen. Sie können die Ergebnisse auch in Bezug auf andere Untersuchungen und anwendungsbezogene Fragestellungen interpretieren.
Können - kommunikative Kompetenz
Mit ihrem breiten psychologischen Wissen beschreiben und analysieren sie organisationale Aufgabenstellungen und können diese auf professionellem Niveau mit Fachleuten auch kontrovers diskutieren. Sie sind sich ihrer Verantwortung zum Schutz und zum Wohl des Menschen bewusst.
Können - systemische Kompetenz
Die Studierenden kennen Standardverfahren der Persönlichkeitsdiagnostik. Sie sind mit den Instrumenten der Organisationsdiagnostik vertraut und können Standardskalen zu den intra- und interpersonalen Ergebnisssen organisationalen Verhaltens einsetzten, auswerten und interpretieren.
Sie haben Erfahrungen im Umgang mit der Erhebung und Auswertung psychophysiologischer Daten im Kontext von Beanspruchungsmessungen.

Lehr-/Lernmethoden

Vorlesung mit begleitenden Übungen

Modulpromotor

Steinkamp, Thomas

Lehrende
  • Schütte, Dagmar
  • Steinkamp, Thomas
Leistungspunkte

5

Lehr-/Lernkonzept
Workload Dozentengebunden
Std. WorkloadLehrtyp
15Vorlesungen
15Labore
Workload Dozentenungebunden
Std. WorkloadLehrtyp
30Literaturstudium
60Kleingruppen
30Hausarbeiten
Literatur

Asendorpf, J.B. (2007): Psychologie der Persönlichkeit. 4. Aufl., Heidelberg: Springer.Bandura, A. (1991): Social cognitive theory of self-regulation. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 50, 248-287.Bass, B.M. & Avolio, B.J. (1990): Transformational leadership development: Manual for the multifactor leadership questionnaire. Palo Alto.Borg, Ingwer (2003): Führungsinstrument Mitarbeiterbefragung. 3. Aufl., Göttingen: Hogrefe.Borkenau, P. & Ostendorf, F. (1993): Neo-Fünf-Faktoren Inventar (NEO -FFI). Göttingen.Brodbeck, F.C., Anderson, N. & West, M.A. (2000). Das Teamklima-Inventar (TKI). Göttingen: Hogrefe.Cattel, R.B., Eber, H.W. & Tatsuoka, M. (1970): Handbook of Sixteen Personality Factor Questionnaire. Champaign, IL: Institute for Personality Texting.Crombach, L.J. (1990): Essentials of Psychological Testing. Row: Harper.Dick, Rolf van (2007): Identifikation und Commitment. In: Heinz Schuler & Karlheinz Sonntag (Hrsg.): Handbuch der Arbeits- und Kommunikationspsychologie. Göttingen: Hogrefe, S. 287 ff. (Handbuch der Psychologie. Bd. 6).Dunnette, Marvin D. (1983): Handbook of industrial and organizational psychology. New York: Wiley.Free Press.Erpenbeck, John & v. Rosenstiel, Lutz (2003): Kompetenzmessung: Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis. 2. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Poeschel.Erpenbeck, John & v. Rosenstiel, Lutz (2005): Kompetenz: Modische Worthülse oder innovatives Konzept. In: Wirtschaftspsychologie aktuell, 3, 39-42.Gebert, D. & v. Rosenstiel, L. (2002): Organisationspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer.Gemünden, H.G. u. Högl, M. (Hrsg.): Management von Teams. Theoretische Konzepte und empirische Befunde. 2. Auflg. Wiesbaden (Gabler), 2001Gerhard, Comelli & v. Rosenstiel, Lutz (2009): Führung durch Motivation. Mitarbeiter für Unternehmensziele gewinnen. München: Vahlen.Greif, Siegfried (1991): Stress in der Arbeit - Einführung und Grundbegriffe. In: Siegfried Greif, Eva Bamberg & Norbert Semmer (Hrsg.): Psychischer Stress am Arbeitsplatz. Göttingen, S. 1-28.Hackman, J.R. & Oldham, G.R. (1975): Development of the Job Diagnostic Sourvey. Journal of Applied Psychology, 60, 159-170.Hackmann, J.R. & Oldham, G.R. (1980): Works Redesign. Reading, Ma.Heckhausen, J. & Heckhausen, H. (2009): Motivation und Handeln. 3. Aufl., Heidelberg: Springer.Höge, Thomas (2002): Arbeitsbelastung, salutogene Persönlichkeit und Beanspruchung. Eine Untersuchung zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf den Stressprozess. München.Hossiep, R. & Frieg, P. (2008): Der Einsatz von Mitarbeiterbefragungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Planung und Analyse. Frankfurt am Main.House, Robert J. et al. (2004): Culture, Leadership and Organizations. The GLOBE Study of 62 Societies. Thousand Oaks, California: Sage Publications.Hülsheger, Ute R., Specht, Elke & Spinath, Frank M. (2006): Validität des BIP und des NEO-PI-R: Wie geeignet sind ein berufsbezogener und ein nicht explizit berufsbezogener Persönlichkeitstest zur Vorhersage von Berufserfolg. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 50, 135-147.Jäger, A.O. (1984): Intelligenzstrukturforschung. Konkurrierende Modelle, neue Entwicklungen, Perspektiven. In: Psychologische Rundschau, 35, 21-35.Jost, Hans Rudolf (2003): Unternehmenskultur. Wie weiche Faktoren zu harten Fakten werden. Zürich: OrellFüssli Verlag.Kanning, U.P. (2007): Geschichte der Arbeits-und Organisationspsychologie. In: Heinz Schuler, Karlheinz Sonntag & Jürgen Bengel (Hrsg.): Handbuch der Arbeits-und Organisationspsychologie. Göttingen: HogrefeKirchler E. (Hrsg.) (2008): Arbeits- und Organisationspsychologie. 2. Aufl. Wien: facultas. wuvKühn, Stephan; Platte, Iris; Wottawa, Heinrich: Psychologische Theorien für Unternehmen. 2., neu bearb. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2006Landy, F.J. & Comte, J.M. (2010): Work in the 21st Century. An Introduction

Prüfungsleistung
  • Hausarbeit
  • Referat
  • Klausur 2-stündig
  • Mündliche Prüfung
Unbenotete Prüfungsleistung

Assignment

Dauer

1 Semester

Angebotsfrequenz

Nur Wintersemester

Lehrsprache

Deutsch

 

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