Kompetenzzentrum Industrie 4.0 auf der Osnabrücker Campus Nacht

Stand zur Virtuellen Inbetriebnahme. Gezeigt wurde eine kleine Produktionsanlage, das digitale Abbild und die reale Steuerung der Anlage
Vollautomatisierte Montage im Roboterlabor

In der Industrie 4.0 will man den unterschiedlichen Ansprüchen kundenspezifischer Aspekte gerecht werden. Welche Herausforderungen dabei auftreten und wie diese zu meistern sind, konnte auf der Osnabrücker Campus Nacht selbst erlebt werden.

So konnte beispielsweise am Projektstand von Prof. Dr. Clemens Westerkamp an einer Demonstrationsanlage für Montagevorgänge auf die Produktgestaltung und den Produktionsablauf aktiv Einfluss genommen werden.

Bei Prof. Dr. Siegmar Lampe wurden die Vorteile einer Virtuellen Inbetriebnahme verdeutlicht. Der Begriff der Virtuellen Inbetriebnahme steht dabei für die Entwicklung und den Test der Steuerungssoftware einer Produktionsanlage unter Zuhilfenahme eines die reale Anlage abbildenden Simulationsmodells. Somit kann die Steuerungssoftware auf einer realen SPS schon vor der Inbetriebnahme der Anlage verifiziert werden.

Weiterhin wurden am Stand von Herrn Lampe LEGO-Mindstorm-Segways und eine schwebende Kugel gezeigt. Diese beiden Aufbauten werden unter anderem im Praktikum des Moduls Regelungstechnik im Bachelorstudiengang Elektrotechnik verwendet, damit die Studierenden ihr theoretisch erlangtes Wissen auch in der Praxis anwenden können.

Da einige Roboter des Handhabungs- und Robotiklabors schlecht transportabel sind, wurde auch per Videokonferenz in die Roboterhalle von Prof. Dr. Rokossa geschaltet. So konnte live mittels Kameras an den Robotergreifern und auf den produzierten Werkstücken das Produktionsgeschehen verfolgt werden. Weiterhin konnten Details dazu über einen Digitalen Zwilling auf dem eigenen Smartphone betrachtet werden und im Laborraum ebenso neuste Ergebnisse zur Zusammenarbeit von Mensch und Roboter (Mensch-Roboter-Kollaboration) erfahren werden.

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