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Projektlaufzeit:
01.04.2017 - 31.03.2020
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Stefanie Seeling
Drittmittelgeber/Förderlinie:
EFRE 2.2.2 Anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen
Fakultät:
Management, Kultur und Technik
Fördersumme:
273.266,50 €
Projektpartner intern:
Prof. Dr. Bernd Ruping
Projektpartner extern:
Seniorenresidenz Meppen; Wohnpark Meppen-Esterfeld
Projektzusammenfassung:

Im Jahr 2050 werden bundesweit drei Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung erwartet (Müller-Hergl, 2013). Da 50-80% von ihnen vollstationär betreut werden müssen, bedeutet das für die vollstationäre Versorgung eine langfristige Umstellung in der Pflege und Betreuung dieser Zielgruppe. Allein in Niedersachsen waren im Jahr 2012 144.300 Menschen über 65 Jahre an Demenz erkrankt, das sind insgesamt 1,8% der Landesbevölkerung. Das Projekt TiP.De beschäftigt sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines neuen, innovativen Behandlungskonzeptes. Durch die kontinuierliche Einbindung theaterpädagogischer Elemente in die Pflege bei Menschen mit Demenz sollen neue Wege erschlossen werden, um die Versorgung dieser Zielgruppe zu individualisieren. Wie auch die Pflege, konzentriert sich die Theaterpädagogik auf die ganzheitliche Betrachtung des Menschen. Er wird als Gesamtheit von Körper, Geist und Seele gesehen, weshalb auch alle drei Bereiche gefördert werden. TiP.De plant die Durchführung von theaterpädagogischen Gruppeninterventionen (angepasst an die jeweilige Lebensrealität der Hochaltrigen) zu unterschiedlichen Themen, die von den Menschen nicht nur kognitiv, sondern mit allen Sinnen erlebt werden können. Hierzu soll eine Kombination unterschiedlicher theaterpädagogischer Methoden entwickelt werden, die auf der Darstellenden Kommunikation basieren (z.B. Basales und Biografisches Theater, Teaching in role). Um die Wirksamkeit dieses Konzeptes zu überprüfen, wird es im Rahmen einer mixed-method-design-Studie eingeführt und umgesetzt. Als Outcomegrößen dienen der Erhalt bzw. die Steigerung der Lebensqualität gemessen am Qualidem, die Schwere der Erkrankung (MMST) und an krankheitsbedingten Verhaltensauffälligkeiten (CMAI). Die geplante Interventionsstudie findet in zwei Altenpflegeeinrichtungen in Niedersachsen statt und misst mittels getesteter Instrumente die oben genannten Effekte im Prä-Post-Vergleich. Das Projektkonsortium will hierbei durch den passgenauen Einsatz individualisierter Versorgung bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die stetig steigende Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Altenpflegeheimen helfen, die Lebensqualität der demenziell erkrankten Menschen exemplarisch in vollstationären Pflegeinrichtungen in Niedersachsen nachhaltig zu verbessern. 
 

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