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Projektlaufzeit:
01.10.2016 - 30.09.2019
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Matthias Kussin
Drittmittelgeber/Förderlinie:
BLE
Fakultät:
Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Fördersumme:
149.970,12 €
Projektzusammenfassung:

Seit vielen Jahren werden Indikatoren zur Beurteilung der Tiergesundheit und des Tierwohls in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung wissenschaftlich untersucht und auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft, so dass eine Fülle an Protokollen mit validen Indikatoren zur Verfügung steht. Eine flächendeckende Umsetzung in die Praxis konnte bisher trotz gesetzlich vorgeschriebener Eigenkontrollen nicht erreicht werden, da i.d.R. der Erhebungsaufwand zur Erfassung aller Indikatoren erheblich ist. Ein weiteres Problem besteht darin, dass das Potenzial von Indikatoren die bereits seit Jahrzehnten mit verschiedenen Systemen routinemäßig und automatisch erfasst werden, nicht ausgeschöpft wird. Die Datenmenge, die auf landwirtschaftlichen Betrieben und im nachgelagerten Bereich der Lebensmittelkette erfasst wird, ist exorbitant. Für viele Betriebsleiter/ Politikvertreter stellt die Nutzung dieser Daten eine unüberwindbare Hürde dar, insbesondere wenn die Daten aus unterschiedlichen nicht kompatiblen Systemen stammen. Das hat zur Folge, dass viele Indikatoren wenig bis gar nicht genutzt werden und der Blick für das Wesentliche in Punkto Tierwohl/ Tiergesundheit getrübt wird.

Was fehlt, ist ein flächendeckendes Monitoringsystem automatisch erfassbarer Indikatoren, das
 
I. anhand von objektiven tierbezogenen Indikatoren Tierwohl/Tiergesundheit messbar macht und

II. die Ergebnisse so aufbereitet, dass sie für die betriebliche Eigenkontrolle und ein darauf aufbauendes Herdengesundheitsmanagement genutzt werden können.

Mit dem geplanten Vorhaben soll unter dem Namen Q-Check ein nationales Monitoringsystem für Milchviehhalter aufgebaut, die o.g. Hürden überwunden und der Status Quo von Tierwohl/ Tiergesundheit aller deutschen Milchkühe monatlich erfasst werden. Die kontinuierliche Erhebung der Indikatoren ermöglicht eine entsprechende Zusammenfassung und Veröffentlichung der aktuellen Entwicklung von Tierwohl und Tiergesundheit auf Bundesländer- und Bundesebene. Vier bestehende Analyse- und Datenerfassungssysteme, die bereits heute deutschlandweit angewendet werden, bilden hierfür die Datengrundlage und ermöglichen in einer zweistufigen Beurteilung die Einbeziehung von 4,2 bzw. 3,7 Millionen Kühen. Dies entspricht einer Einbeziehung von 100 % bzw. 88 % aller bundesdeutschen Milchkühe.


Gesamtziel des Vorhabens

Seit vielen Jahren werden Indikatoren zur Beurteilung der Tiergesundheit und des Tierwohls in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung wissenschaftlich untersucht und auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft, so dass eine Fülle an Protokollen mit validen Indikatoren zur Verfügung steht. Eine flächendeckende Umsetzung in die Praxis konnte bisher trotz gesetzlich vorgeschriebener Eigenkontrollen nicht erreicht werden, da i.d.R. der Erhebungsaufwand zur Erfassung aller Indikatoren erheblich ist. Ein weiteres Problem besteht darin, dass das Potenzial von Indikatoren die bereits seit Jahrzehnten mit verschiedenen Systemen routinemäßig und automatisch erfasst werden, nicht ausgeschöpft wird. Die Datenmenge, die auf landwirtschaftlichen Betrieben und im nachgelagerten Bereich der Lebensmittelkette erfasst wird, ist exorbitant. Für viele Betriebsleiter/ Politikvertreter stellt die Nutzung dieser Daten eine unüberwindbare Hürde dar, insbesondere wenn die Daten aus unterschiedlichen nicht kompatiblen Systemen stammen. Das hat zur Folge, dass viele Indikatoren wenig bis gar nicht genutzt werden und der Blick für das Wesentliche in Punkto Tierwohl/ Tiergesundheit getrübt wird.

Was fehlt, ist ein flächendeckendes Monitoringsystem automatisch erfassbarer Indikatoren, das
 
I. anhand von objektiven tierbezogenen Indikatoren Tierwohl/Tiergesundheit messbar macht und

II. die Ergebnisse so aufbereitet, dass sie für die betriebliche Eigenkontrolle und ein darauf aufbauendes Herdengesundheitsmanagement genutzt werden können.

Mit dem geplanten Vorhaben soll unter dem Namen Q-Check ein nationales Monitoringsystem für Milchviehhalter aufgebaut, die o.g. Hürden überwunden und der Status Quo von Tierwohl/ Tiergesundheit aller deutschen Milchkühe monatlich erfasst werden. Die kontinuierliche Erhebung der Indikatoren ermöglicht eine entsprechende Zusammenfassung und Veröffentlichung der aktuellen Entwicklung von Tierwohl und Tiergesundheit auf Bundesländer- und Bundesebene. Vier bestehende Analyse- und Datenerfassungssysteme, die bereits heute deutschlandweit angewendet werden, bilden hierfür die Datengrundlage und ermöglichen in einer zweistufigen Beurteilung die Einbeziehung von 4,2 bzw. 3,7 Millionen Kühen. Dies entspricht einer Einbeziehung von 100 % bzw. 88 % aller bundesdeutschen Milchkühe.

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