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Projektlaufzeit:
17.12.2018 - 17.12.2021
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner
Drittmittelgeber/Förderlinie:
Niedersächsisches Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen
Fakultät:
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Fördersumme:
299.937,00 €
Projektpartner extern:
GSG mbH, Martin Stache
Projektzusammenfassung:

Die Vision dieses Projektes ist es, im Krankenhaus eine Vielzahl von manuellen, fraktionierten und oft papierbasierten administrativen Routinetätigkeiten durch digitale, in Prozessketten eingebettete Aktivitäten zu ersetzen. Dadurch werden Krankenhäuser zukunftsfähig gemacht, die Arbeitsbelastung der betroffenen Mitarbeiter sinkt, die Effektivität steigt und gleichzeitig erhöht sich die Patientensicherheit.

Während in der Industrie digitale und semi-automatisierte Prozesse längst Standard sind, fehlen diese im Krankenhaus weitestgehend, oder es existieren Einzellösungen, die nicht miteinander verbunden sind.

Die Akteure werden durch das mehrfache manuelle Ausfüllen von Formularen oder den Umgang mit unterschiedlichen Computerprogrammen stark belastet und das Risiko von falschen Eintragungen steigt.

Dem hier konzipierten Entwicklungsprojekt liegt die Aufgabe zugrunde, in 16 Arbeitspaketen relevante Prozesse im Klinikum vernetzten und dedizierte weitestgehend automatisierte  Ideallösungen zu schaffen, die durch eine zentrale Prozessintelligenz gesteuert werden.

Als Beispiele für hochrelevante Prozesse, die in der aktuellen Ausgangslage eine realistische Chance auf Standardisierung und damit auch Automatisierung besitzen, wurden Prozesse rund um die klinische Materialwirtschaft ausgewählt. Diese beziehen eine Vielzahl von Akteuren ein, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte zur Definition eines Materialkatalogs, Versorgungsassistenten in dem konkreten Bestellprozess, Einkauf, Lagermanagement, Controlling und Geschäftsführung sowie klinisches Qualitätsmanagement.

Die Prozessintelligenz soll dabei den Workflow lenken und im Hintergrund im Sinne einer smarten Informationslogistik die Daten mit den vorhandenen Subsystemen austauschen, während die Benutzer bereits wieder ihren Kerntätigkeiten nachgehen können und von den Routineaufgaben so weit wie möglich befreit werden.

Gleichzeitig wird ein konsistenter und kontinuierlicher Pflegeprozess für die Aktualisierung der Stammdaten etabliert und die Basis für eine präzise komplexe Datenanalyse zum Zwecke des Qualitätsmonitorings und der Steuerung im Krankenhaus geschaffen.

Am Beispiel der klinischen Materialwirtschaft kann so realistisch aufgezeigt werden, wie ein Klinikum 4.0 funktionieren kann.

Die beabsichtigte Innovation stellt im Vergleich zu bestehenden / verfügbaren Lösungen in folgernder Hinsicht einen Mehrwert für die Kliniken dar:

  • Etablierung impliziter Interaktionsketten und Aufbau einer Informationslogistik im Krankenhaus durch eine zentrale, intelligente, systemisch ausgerichtete prozesssteuernde Instanz, den GSG eMed Server
  • Sicherstellung einer konsistenten aktualisierbaren Datenbasis als Grundlage für Prozesssteuerung und Datenanalytik sowie Implementierung von Mechanismen der Datenpflege
  • Automatisierung von Routinetätigkeiten und intelligent geleitete Benutzerführung in ausgewählten Prozessen insbesondere in der klinischen Materialwirtschaft
  • Mobile Datenerfassung und Datenanzeige am Ort des Geschehens mit dem Ziel der prozessunterstützenden Informationslogistik unterstützt durch eine robuste, kontextabhängige Situationserkennung und Aktionsumsetzung
  • Intelligente MDE Apps befreien den Benutzer von der Notwendigkeit spezialisiertes Wissen über Backendsysteme (Materialwirtschaft, KIS, etc.) aufzubauen
  • Automatischer, transaktionaler Austausch der mobilen Datenerfassungsgeräte mit der zentralen, prozesssteuernden Instanz GSG eMed Server zur Kommunikation mit den diversen Subsystemen
  • Prüfung und ggf. Entwicklung eines standardisierten Prozesses nach den Vorgaben und in Zusammenarbeit mit der Standardisierungsinstitution IHE Deutschland

Neben diesem innovativen Kern der Maßnahme wird eine ganze Reihe weiterer Prozessverbesserungen angestrebt, wie u.a. die Bereitstellung einer innovativen Technologie zur Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeit von Implantaten, Realtime-fähiges Sachkostencontrolling, prozessuale Unterstützung nach Bundesarzneimittelplan.

 

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