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Projektlaufzeit:
01.11.2018 - 31.10.2021
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Hubertus von Dressler
Drittmittelgeber/Förderlinie:
BMBF
Fakultät:
Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Fördersumme:
900.601,78 €
Projektpartner intern:
Prof. Dr. Kathrin Kiehl
Projektpartner extern:
Stadt Osnabrück FB Umwelt und Klimaschutz, Christiane Balks-Lehmann
Projektzusammenfassung:

Die Städte des 21. Jahrhunderts stehen vor großen Herausforderungen, wie z.B. wirtschaftlichen
Krisen, Migrationsprozessen und dem Klimawandel. Die Steigerung der Klimaresilienz ist als besonders
dringliche Aufgabe anerkannt. Ein umfassendes Verständnis von „Resilienz“ bietet geeignete
Ansatzpunkte, um urbane Systeme flexibler, robuster und intelligenter zu gestalten. Eine nachhaltige
Zielerreichung geht über technologische oder baulich-räumliche Anpassungen hinaus, indem ein
soziokultureller Wandel gefördert wird, der von sozialen Innovationen der Bürger, des Lernens und
der Beteiligung geprägt ist und möglichst viele Interessengruppen in den Prozess integriert. Bereits
die Leipzig Charta (2007) rückt die Ansätze einer integrierten Stadtentwicklung in den Mittelpunkt
und betont die zentrale Bedeutung urbaner Freiflächen für den „Lebensraum Stadt“. Im Sinne eines
ganzheitlichen Verständnisses der Freiflächen von Städten als Grüne Infrastruktur werden in diesem
Projekt alle unbebauten Flächen zusammengefasst und nicht als Restraum oder Kulisse, sondern
als zusammenhängendes, produktives und identitätsstiftendes System verstanden. Das Projekt Produktiv.
Nachhaltig. Lebendig. „Grüne Finger“ für eine klimaresiliente Stadt entwickelt Lösungen für
klimaresiliente Stadtstrukturen im Rahmen einer integrierten, nachhaltigen Urbanisierung und erprobt
diese in der Praxis. Die Grünen Finger sind ein radial angeordnetes Freiflächensystem, welches
die Stadt Osnabrück mit der umgebenden Landschaft verbindet. Sie sind naturräumlich
vorgegeben, wurden allerdings nur unzureichend planerisch-konzeptionell weiterentwickelt und drohen, unter dem zunehmenden Wachstumsdruck der Stadt, ihre ökologische und soziale Bedeutung
zu verlieren. Ziel ist es daher, die Grünen Finger als Freiraumsystem im Sinne einer multifunktionalen
Grünen Infrastruktur zu verstehen und einen transparenten, prozesshaften Dialog zu kultivieren,
der möglichst viele Akteure aktiv einbezieht. Das geplante F+E-Projekt unterstützt aktuelle Planungsvorhaben der Stadt Osnabrück und wird durch transdisziplinäre Forschung sowie die direkte
Zusammenarbeit mit landnutzenden Akteuren gestärkt. Das Projekt gliedert sich in neun, eng miteinanderverzahnte Arbeitspakete (AP). Der Modellcharakter des Vorhabens ermöglicht es, die Erfahrungen als Transferwissen für andere Städte aufzubereiten.
 

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