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Projektlaufzeit:
01.11.2019 - 30.09.2020
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Clemens Westerkamp
Drittmittelgeber/Förderlinie:
BMWI
Fakultät:
Ingenieurwissenschaften und Informatik
Projektpartner intern:
Prof. Dr. Liane Haak, Prof. Dr. Hubert Korte, Prof. Dr. Ralf Buschermöhle, Prof. Dr. Heinz-Josef Eikerling
Projektzusammenfassung:

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen (im Folgenden Kompetenzzentrum Lingen genannt) fokussiert seine Angebote auf den Nordwesten Deutschland bestehend aus den Regionen Münsterland und Weser-Emsland. Die Region ist charakterisiert durch eine ländliche Struktur mit geringer Bevölkerungsdichte. Wenigen größeren Unternehmen steht eine Vielzahl von leistungsstarken kleinen und mittelgroßen Unternehmen gegenüber, die mit vielfältigen Herausforderungen beim Thema Digitalisierung kämpfen. Nicht zuletzt stehen die ländlichen Regionen im Wettbewerb mit angrenzenden starken urbanen Wirtschaftszentren wie Bremen/Oldenburg und dem Ruhrgebiet.
Die wirtschaftliche Lage der Region Nordwest kann grundsätzlich als überdurchschnittlich gut betrachtet werden – auch im innerdeutschen Vergleich. In vielen Regionen herrscht de facto Vollbeschäftigung, entsprechend sind passenden Fachkräfte stark nachgefragt. Der Fachkräftemangel ist insbesondere in den MINT-Fächern ein wichtiges Thema für Unternehmen. Die Kombination aus mangelnder Verfügbarkeit von Fachexpertise (insbesondere im informatischen Kontext) in den Unternehmen und der aktuell nicht empfundenen Notwendigkeit von Veränderungen führt dazu, dass gerade digitale Innovationen nicht mit Nachdruck durch kleine und mittlere Unternehmen verfolgt und gegebenenfalls in Geschäftsmodelle überführt werden. Die von verschiedenen Seiten prognostizierten Umwälzungen der Wirtschaft1;2 hin zu ausgeprägten digitalen Geschäftsmodellen stellen eine Gefährdung der aktuell guten wirtschaftlichen Position und Wettbewerbsfähigkeit der Region dar. Dabei steht der Region – im Gegensatz zu den Metropolkernen – nur erschwerter Zugang zu jüngeren Fachkräften (den sog. High Potentials) oder gar Start-Ups und Unternehmen mit neuen (ggf. disruptiven) digitalen Geschäftsmodellen zur Verfügung.
Die Angebote und Projekte des Kompetenzzentrums Lingen sollen dem entgegen wirken und die Unternehmen der Region Nordwest bei ihren Digitalisierungsprojekten unterstützen und sie motivieren, ihre eigene Wertschöpfungsposition kritisch zu hinterfragen und für digitale, und ggfls. datengetriebene Geschäftsmodelle zu öffnen.
Gerade vor dem Hintergrund der erschwerten Fachkräftegewinnung im IT-Sektor und der Bedeutung von dynamischer IT-Infrastruktur für neue digitale Geschäftsmodelle hat das Thema Cloud Computing zusätzliche Bedeutung. Viele Unternehmen stehen der Nutzung von Cloud Computing weiterhin abwartend oder skeptisch gegenüber. Gleichzeitig gibt es Unsicherheit darüber, wie Cloud Computing in die bestehenden Digitalisierungspläne eingebunden werden kann (Migration), bzw. wie und wann eine Einbindung sinnvoll und erfolgversprechend ist (betriebliche Erfolgsfaktoren).
 

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