Stipendiaten berichten

Unsicher, welche Stiftung es sein soll und was das Stipendium bringt? Unsere Stipendiaten stehen gerne für weitere Infos bereit:

 

Wolfgang Alt

gefördert von: Stiftung der Deutschen Wirtschaft

 

seit: Mai 2005

 

Studiengang: Betriebswirtschaft

 

Rückfragen an: wolfgang.alt@fh-osnabrueck.de


Bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) habe ich mich beworben, da mir die Wirtschaft deutlich näher liegt als jede Partei oder Religion.

 

Die materielle Förderung beruhigt das finanzielle Gewissen, aber die ideelle Förderung der sdw fasziniert mich bis heute immer wieder aufs Neue. Ein buntes Angebot hervorragender Seminare mit erstklassigen Partnern aus der Wirtschaft begleitet einen sdw-Stipendiaten durch seine Förderzeit.

 

Durch das Netzwerk der sdw lernt man nicht nur viele interessante Menschen kennen und gegenseitig Erfahrungen austauschen. Auch der Weg zu einem Praktikum lässt sich mitunter verkürzen.

 

Wer mehr kann als gute Noten zu liefern und sich auch für die Gesellschaft einsetzt, dem empfehle ich die Bewerbung. Ich zum Beispiel war beim Technischen Hilfswerk, im Fachschaftsrat, im Fakultätsrat und im Vorsitz des Studentenparlaments. Engagement wird von den Stiftungen belohnt!


Lena Gond

gefördert von: Heinrich-Böll-Stiftung

 

seit: Oktober 2007

 

Studiengang: Management in Non-Profit-Organisationen

 

Rückfragen an: lena.gond@fh-osnabrueck.de


Ein zentraler Grund für meine Bewerbung bei der Heinrich Böll Stiftung sind ihre Grundsätze wie Gewaltfreiheit und Solidarität, die mit meiner Auffassung einer toleranten und teilhabenden Lebensführung übereinstimmen.

 

Wichtig ist, dass man das Gefühl hat, zur Stiftung zu „passen“, schließlich handelt es sich um eine wechselseitige Beziehung. So sollte man als Stipendiat hinter dem grünen Projekt stehen und dazu beitragen, die Ideen der Böll-Stiftung weiterzutragen und in die Praxis umzusetzen.

 

In den letzten Jahren habe ich mich zum Beispiel theoretisch wie praktisch vielfach mit dem Themenkomplex "Menschenrechte" beschäftigt und bin aktives Mitglied bei Amnesty International. Ich war auch als studentische Vertreterin im Fachbereichsrat tätig und habe mich im sozialen Bereich ehrenamtlich engagiert.

 

Andersherum wird man nicht nur finanziell, sondern auch ideell durch die Kurse und Mitarbeit in der Stiftung gefördert.  Der offene Umgang auf dem Einführungsseminar sowie das persönliche Gespräch mit den MitarbeiterInnen der Stiftung haben mir gezeigt, dass ich mich in der Stiftung wohlfühlen kann. Mir gefällt, dass die Stiftung uns StipendiatInnen auffordert, mitzumachen und unser Engagement erwünscht ist.

 


Michael Müller

gefördert von: Friedrich Ebert Stiftung

 

seit: November 2007

 

Studiengang: Betriebswirtschaft

 

Rückfragen an: michael.mueller.2@fh-osnabrueck.de


Bei der Friedrich Ebert Stiftung (FES) habe ich mich beworben, weil ich mich am besten mit ihren Zielen und Wertvorstellungen identifizieren konnte.

 

Ich profitiere jetzt nicht nur von der finanziellen Förderung: Besonders wertvoll ist die sogenannte ideelle Förderung! Viele verschiedene Seminare und Workshops zu politischen Themen bis hin zu Führungstrainings fördern deine Persönlichkeitsentwicklung. 

 

An der FES schätze ich außerdem das große Netzwerk: Du triffst mit vielen Leuten zusammen, die ihren Weg schon erfolgreich gemeistert haben und dir den einen oder anderen wertvollen Tipp geben können.

 

Chancen bei der FES haben alle, die über den eigenen Tellerrand hinweg schauen und sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Ich zum Beispiel bin in diversen Hochschulgremien wie dem Fakultätsrat und der Studienkommission aktiv und außerdem als Mentor tätig.

 

Gute Noten sind zwar auch wichtig, werden aber in den meisten Fällen von den Studenten überbewertet. 

 

Ich bin froh, dass ich Stipendiat bin und kann nur empfehlen, sich ebenfalls zu bewerben!