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Titelthema
Januar 2011

Im Interview - Prof. Dr. Kathrin Kiehl

Prof. Dr. Kathrin Kiehl

1. In drei Worten: Was bedeutet die Hochschule Osnabrück für Sie?

Konstruktiver Austausch, Entwicklung

 

2. Was schätzen Sie besonders an Ihrer Hochschule Osnabrück?

Besonders schätze ich das insgesamt sehr angenehme Diskussionsklima im Austausch mit Studierenden, KollegInnen und MitarbeiterInnen, die sehr engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, die auch flexible und unbürokratische Lösungen möglich machen und die sehr gute Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Forschungsprojekten, z.B. durch die Technologie-Kontaktstelle und den Forschungspool.

 

3. Wie haben Sie die Entwicklung der Hochschule in der Vergangenheit wahrgenommen?

In den letzten drei Jahren haben sich die Bedingungen hinsichtlich der Ausstattung (z.B. PC-Räume, Lernlandschaften) und Bereitstellung von Informationen (Verfügbarkeit internationaler Fachzeitschriften, elektronischer Bücher) für Studierende und Lehrende deutlich verbessert.

Die bei den ersten Jahrgängen noch bestehenden Probleme in den Bachelorprogrammen hinsichtlich der Studierbarkeit, der Wahlmöglichkeiten und der individuellen Studiengestaltung (Praxisphasen, Auslandsaufenthalte) wurden erkannt und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet (z.B. Bachelor-Plus).

 

4. Wie stellen Sie sich Ihre Hochschule in der Zukunft vor?

Auch in der „Offenen Hochschule“ wird ein hohes Leistungsniveau gehalten. Sehr gute Betreuungsrelationen ermöglichen einen individuellen Umgang mit unterschiedlichen Wissensständen in der Studieneingangsphase.

Studierende werden frühzeitig an angewandte Forschung herangeführt und können als Absolventen in die Praxis gehen oder sich an der Hochschule weiter qualifizieren (bei Interesse bis zur Promotion).

 

5. Was müsste getan werden, um Ihre Visionen zu verwirklichen?

Der Tendenz zu immer größeren Gruppen in Vorlesungen, die ich an der Fakultät AL erlebe, muss entgegengewirkt werden, um gute Betreuung zu bieten. Zudem muss auf unterschiedliche Wissensstände in der Studieneingangsphase mit angepassten – gegebenenfalls auch gruppenspezifischen – Lehrveranstaltungen reagiert werden.

Um qualitativ hochwertige Forschung und Lehre zu ermöglichen, müssen angemessene Lehrermäßigungen für Forschungsprojekte gewährt werden und faktisch auch genommen werden können.

 

Vita:

Prof. Dr. Kathrin Kiehl ist Leiterin des Fachgebiets Vegetationsökologie und Botanik an der Fakultät AL und seit September 2007 an der Hochschule tätig.

 

Von: Redaktion

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