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GENESEN DURCH GUTE PFLEGE
STUDIERENDE ERFORSCHEN DIE QUALITÄT DER PFLEGEARBEIT IN REHAKLINIKEN
Kranke Patienten genesen schneller, wenn sie gut gepflegt werden – das scheint selbstverständlich und simpel, ist aber komplexer.
Menschen, die nach einer akuten Erkrankung und einem stati-onären Aufenthalt im Krankenhaus anschließend zur weiteren Genesung in eine Reha-Klinik kommen, haben besondere Ansprüche an das pfegende Personal. Überwiegen in der akuten Krankheitssituation die reinen Pfegeaufgaben beim Personal, muss die Rehabilitation besonders durch Kommuni-kationsaufgaben den Patienten dazu motivieren, aktiv an seiner Genesung mitzuwirken. Studien zur Interaktion zwischen Arzt und Patient haben längst belegt, dass eine positive Kommunikation zwischen beiden auch den Heilungserfolg positiv beeinfusst. Ob das zwischen Patienten und Pfegenden auch der Fall ist und welche kommunikativen Aufgaben die Pfegenden wahr-nehmen müssen, ist Gegenstand einer Studie, an der sich Studierende des Masterstudiengangs Management im Ge-sundheitswesen unter Leitung von Prof. Dr. Elke Hotze aktiv beteiligt haben.
Die Ergebnisse, die die Studierenden während ihrer Forschungsarbeit gewonnen haben, fließen in die Studie „Optimierung der pfegerischen Patientenkontakte in der stationären Rehabilitation“ (OPTIPPAR) ein. Diese Untersuchung wird vom Institut für Reha-Forschung geleitet. Diesen Herbst wird die Studie abgeschlossen sein. Die Studierenden von Prof. Dr. Elke Hotze haben schon jetzt wichtige Erkenntnisse für die untersuchung gewonnen. Sie haben in Leitfaden-Interviews Pfegekräfte in Rehakliniken über ihren Arbeitsalltag befragt.
Im Rahmen eines Seminars zur empirischen Sozialforschung sind die Studierenden an das Projekt herangeführt worden. Nachdem sie an der Hochschule das „Handwerkszeug“ erlernt
hatten, führten sie in zweierteams die Interviews in verschiedenen Reha-Kliniken durch. Abschließend werteten sie diese Ergebnisse dann aus. Prof. Dr. Elke Hotze war begeistert: „Die Ergebnisse, die die Studierenden erzielt haben, waren durchweg sehr gut. Es war schön zu sehen, mit wie viel Engagement sie bei der Sache waren.“
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