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Veranstaltung
Juli 2008

STUDENTEN SORGEN FÜR KONTROLLE

Konzentriert bei der Arbeit: Jens Kunischewski (l.) und Henning Rassi (r.) nahmen die Tagungsteilnehmer in Empfang.

Studenten der WiSo-Fakultät der FH Osnabrück organisieren Fachtagung zum Thema Erfolgskontrolle in gemeinnützigen Organisationen

"Ihre Spende hilft" – das will man hören, wenn man jemandem sein Geld für einen guten Zweck anvertraut. Aber wie kontrolliert eine gemeinnützige Organisation, ob eine Spende tatsächlich die versprochene Wirkung erzielt? Die von Studenten der Fachhochschule Osnabrück organisierte Fachtagung "Wirkungsmonitoring & Fachcontrolling – Instrumente zur Erfolgskontrolle in Nonprofit Organisationen" hat Praktikern, Wissenschaftlern und Studierenden am Freitag, den 16. Mai 2008 dazu hilfreiche Methoden vermittelt.


Jens Kunischewski und Henning Rassi studieren im 4. Semester Management in Non-Profit-Organisationen. Sie haben die Fachtagung maßgeblich konzipiert: "Unser Ziel war es eine Tagung auf die Beine zu stellen, die ein aktuelles Thema im Bereich der Non-Profit Organisationen aufgreift. Nicht erst seit dem UNICEF Skandal sind Spender und Sponsoren kritischer gegenüber gemeinnützigen Organisationen geworden. Daher ist es heute umso wichtiger, dass diese Organisationen aufzeigen können, wie sie durch ihre Arbeit die Welt positiv verändern. Dazu bedarf es der richtigen Instrumente. " sagt Kunischewski. Mit der Tagung haben die Organisatoren einen Beitrag zur Diskussion und Praxis geleistet. Bisher noch kaum bekannte oder verbreitete Instrumente für eine kontinuierliche Wirkungsanalyse wurden in Vorträgen und Workshops von Experten aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt.


Referenten von der Gesellschaft für Technische (GTZ) Zusammenarbeit und dem Hilfswerk Misereor e.V berichteten über ihre Erfahrungen mit Wirkungsanalysen: "Besonders spannend war der Kontrast zwischen der GTZ und  Misereor. Die GTZ hat theoretische Konzepte erarbeitet, die nach den praktischen Erfahrungen der Mitarbeiter von Misereor aber nicht immer eins zu eins auf jede Organisation übertragen werden können, " so Rassi.

Maßgeblich unterstützt wurden die beiden Studenten bei der Durchführung der Tagung durch Prof. Dr. Rolf Wortmann, Studiengangsbeauftragter von Management in Nonprofit-Organisationen und Mechthild Gerdes, Leitern der Geschäftsstelle des Studiengangs. "Wir sind sehr froh, dass uns die Möglichkeit gegeben wurde diese Tagung zu organisieren. In Zeiten von straffen Studienplänen sind die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement neben dem Studium begrenzt. Dass die Fachhochschule Osnabrück sich darauf besinnt, und das Engagement ihrer Studierenden unterstützt spricht auch für die Qualität des Studiengangs, " sind sich Jens Kunischewski und Henning Rassi einig.



Von: Miriam Riemann

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