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GEBAUT WIRD ÜBERALL
DIE BAUMASSNAHMEN DER FACHHOCHSCHULE OSNABRÜCK IM ÜBERBLICK
Studierende, Lehrende und Mitarbeiter verbringen einen großen Teil ihrer Zeit auf dem Campusgelände der Fachhochschule Osnabrück. Ob in Haste, am Westerberg oder in Lingen – die Hochschule legt Wert darauf, neben den räumlichen Voraussetzungen für die Aufnahme neuer Studierender auch die Lehr- und Lernatmosphäre an allen Standorten weiter zu verbessern. Dazu werden unter anderem neue Gruppenräume und Lernlandschaften mit PC-Anschluss geschaffen und fächendeckende WLAN-Versorgung eingerichtet.
In Osnabrück entsteht darüber hinaus ein kompletter Neubau eines gemeinsamen Vorlesungs- und Hörsaalgebäudes auf dem Gelände der ehemaligen Woolwich-Kaserne. Dort wird ein Komplex mit insgesamt 32 Seminarräumen und Hörsälen realisiert, dessen 4.700 Quadratmeter Hauptnutzungsfäche hauptsächlich den Fakultäten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und Informatik zur Verfügung stehen werden. Der Baubeginn des 22,2 Millionen Euro teuren Projektes ist für 2010 geplant. In direkter Nachbarschaft entsteht zudem ein neues Bibliotheksgebäude mit 8.400
Quadratmetern Hauptnutzfäche für Studierende der FH und Uni.
Und weil „ein leerer Bauch nicht gerne studiert“, wird die alte Mensa am Westerberg – mit jetzt noch 350, in Stoßzeiten dicht an dicht besetzten Plätzen – von einem Neubau mit
1.000 Sitzplätzen abgelöst. In naher Zukunft kann dort in deutlich entspannterer Atmosphäre gegessen werden. Die Kosten des zweigeschossigen Flachbaus, der neben der Essensausgabe im ersten Stock auch über eine Cafeteria im Erdgeschoss verfügt, belaufen sich auf 19,2 Millionen Euro. Noch in diesem Jahr soll auch hier mit den Bauarbeiten begonnen werden.
In Haste wird durch eine Überdachung des Mensa-Innenhofs die Anzahl der Sitzplätze erhöht. Ergänzend wird die Aufenthaltsqualität in der Mensa gesteigert, indem Maßnahmen zur Senkung des Geräuschpegels durchgeführt werden. Beste Voraussetzung also für die zusätzlichen Studierenden, die am Standort auch ein neues Laborgebäude für Lebensmitteltechnik mit 1.200 Quadratmetern Hauptnutzfäche erhalten sollen.
Auch in Lingen tut sich einiges: Auf 1.500 Studierende soll der Standort anwachsen. Die Fachhochschule begegnet diesem Ansturm mit einem 30-Millionen-Euro-Großprojekt.
Die Halle I und II des alten Eisenbahnausbesserungswerks wird saniert und als Klimahülle von uns genutzt. Nach dem Haus-im-Haus-Prinzip werden innerhalb der Halle die Institutsgebäude errichtet. Fast der gesamte Hochschulstandort Lingen wird dann 2011/2012 dort einziehen – bis auf die Theaterpädagogen, die auch weiterhin im Burgtheater zu fnden sind.
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